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Via Mediaeval 2025
 Via Mediaeval 2025 Impressum | Kontakt | Datenschutz Home |Konzerte |Konzertorte |20 Jahre |Partner |Downloads / Archiv |Künstlerischer Berater Konzerte 2025 Sechs Konzerte stehen ab September auf dem Programm der Via Mediaeval 2025. Zum Abschluss am 18. Oktober 2025 erklingt eine Romanischen Nacht im Wormser Dom mit Bezug zum 1000. Todestag des Wormser Bischoffs Burchard.   Weitere Infos folgen im Mai 2025. Der Vorverkauf erfolgt über die örtlichen Gemeinden, das Ticket-System reservix oder über das jeweilige Partnerfestival. Zu den Konzerten mit dem Kirchenfester findet für Konzertbesucher eineinhalb Stunden vor Konzertbeginn eine kostenfreie Kirchenführung statt. Einige Konzerte werden für das Hörfunkprogramm von aufgezeichnet. Tickets für die Konzerte können Sie über Reservix erhalten. Romanische Gebäude in der Pfalz Konzertorte Via Mediaeval. Mittelalterliche Vokalmusik in romanischen Gebäuden. Eine Musikreihe des Kultursommers Rheinland-Pfalz in Verbindung mit seinen regionalen Partnern. Jubiläum in 2019 20 JAHRE Wie so oft gab das Motto des Kultursommers die Anregung – ohne wäre es vielleicht nie dazu gekommen… „Rendezvous mit Frankreich“ hieß das Länder-Motto im Jahr 1999 und dieses Thema lag ja wirklich nahe – musste man doch nur im Süden mal über die Grenze schauen. Dort gab es unter anderem seit 1992 das elsässische Festival „Voix et Route Romane“. Entlang einer im Elsass touristisch schon erschlossenen Straße, die Gebäude romanischer Architektur miteinander verbindet, veranstaltete Direktor Jean Paul Linder Konzerte mit Alter Musik, jeweils im Herbst des Jahres. So startete die Zusammenarbeit mit Frankreich und die rheinland-pfälzische Konzertreihe – nach ersten Kontakten in 1998 und der Spektakulum-Aufführungen von „Die Dame mit dem Einhorn“ – in Speyer mit einem angelehnten Konzept im südlichen Teil unseres Bundeslandes. Schnell war auch der Name der Konzertreihe in einer Übersetzung des französischen Vorbilds gefunden: „Vokalmusik entlang der Romanischen Straße". Dabei entwickelte sich der klare Rahmen für die 6-8 Konzerte in der Pfalz: Die Konzerte sollten ausschließlich in Räumen stattfinden, die sichtbar romanischem Baustil zuzuordnen sind Das musikalische Spektrum sollte von der frühen Musik bis spätestens zur Epoche Martin Luthers reichen, Renaissance und Barock also sollten nicht beinhaltet sein Die Konzerte sollten ein Beitrag zum jeweiligen Jahres-Motto der Reihe sein, das soweit möglich sich an das Kultursommer-Motto anschließen sollte Der Verbindung von Musik und Architektur sollte Rechnung getragen werden durch das Angebot einer bauhistorischen Führung vor den Konzerten Die Interpreten und Ensembles sollten alle auf höchstem künstlerischen Niveau und mit bestem musikwissenschaftlichen Wissen ausgestattet sein Das Publikum wird durch ein ausführliches Abendprogramm mit Hintergrundinformationen, Begleittexten und Übersetzungen durch das Konzert geführt Unsere Partner / weitere Links Festival Voix & Route Romane Das Festival Alter Musik im Elsass www.voix-romane.com REMA / EEMN Die Reihe Via Mediaeval im Mitglied des Europäischen Netzwerks für Alte Musik / Réseau Européen de Musique Ancienne / European Early Music Network www.rema-eemn.net Otterberger Abteikirchenkonzerte Konzerte im der ehemaligen Zisterzienserkirche www.otterberg.de/abteikirche/ Festival Euroclassic Länderübergreifend in der Pfalz und im Elsass www.festival-euroclassic.eu Internationale Musiktage www.dom-zu-speyer.de/dommusik/konzerte/ internationale-musiktage/ Wunderhoeren Tage Alter Musik & Literatur in Worms http://www.wunderhoeren.de Downloads Hier können Sie das Programmheft 2024 als PDF herunterladen oder Online durchblättern. » Download als PDF (1.6 MB) Archiv Ältere Programmhefte zum Download Künstlerischer Berater Prof. Dr. Stefan Morent studierte Musikwissenschaften und Informatik an der Universität Tübingen, Blockflöte und Historische Aufführungspraxis bei Kees Boeke sowie Musik des Mittelalters bei Andrea von Ramm und Sterling Jones. Er promovierte 1995 zum Dr. phil. als Stipendiat der Landesgraduiertenförderung und erlangte 2004 die Habilitation zum Thema „Das Mittelalter im 19. Jahrhundert. Ein Beitrag zur Kompositionsgeschichte in Frankreich“ als Stipendiat des Graduiertenkollegs „Ars und Scientia im Mittelalter und der frühen Neuzeit“ in Tübingen folgte. Seit 2008 ist er dort außerplanmäßiger Professor. Seine Forschungsinteressen reichen von der Musik des Mittelalters, ihrer Aufführungspraxis und Rezeption, über Musiktheorie der Renaissance (Glarean u.a.) und landeskundliche Themen (Musik im deutschen Südwesten, Musik am Stuttgarter Hof 16.-18. Jh.) sowie französischer Musik des 19. Jahrhunderts und Musik und Religion ("Sacred Sound") bis zur Digitalen Musikedition. Zur Zeit betreut er ein DFG-Forschungsprojekt zur Erschließung mittelalterlicher Musikfragmente aus württembergischen Klöstern. Prof. Dr. Morent nahm Professur-Vertretungen in Trossingen, Wien, Hamburg, Heidelberg, Detmold, Saarbrücken, Mannheim und Köln wahr und folgte einer Einladung als Visiting Professor an die University of Berkeley/USA. Als Leiter des von ihm gegründeten Ensembles „Ordo Virtutum“ für Musik des Mittelalters geht er einer umfangreichen internationalen Konzerttätigkeit mit Einladungen zu bedeutenden Festivals für Alte Musik nach und kann auf zahlreiche preisgekrönte CD-Einspielungen zurückblicken. Er ist künstlerischer Leiter der Festivals „Via Mediaeval – Musik und Räume des Mittelalters “ in Rheinland-Pfalz und „Musikalische Avantgarde um 1400“ in Konstanz. Außerdem leitet er die Schola Cantorum am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Tübingen. Impressum Herausgegeben vom Kultursommer Rheinland-Pfalz der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur Fischtorplatz 11, 55116 Mainz Stand: Juni 2024 Gestaltung: www.beateschmitz.de Technische Umsetzung: www.jung-newmedia.de Fotos: Wenn nicht anders vermerkt von den Künstlern / Veranstaltern. Darüber hinaus gilt das Impressum Kultursommer Rheinland-Pfalz Kontakt Kultursommer Rheinland-Pfalz der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur Fischtorplatz 11 55116 Mainz Tel.: 06131 / 28 83 80 Fax: 06131 / 28 83 88 E-Mail: info@kultursommer.de Datenschutz Diese Webseite verfügt nicht über einen Newsletter, eine Bestellmöglichkeit oder andere Formulare; somit erfolgt keine Datenerfassung über diese Webseite. Für verlinkte Seiten gelten die jeweils eigenen Datenschutzerklärungen, das gilt insbesondere auch für den Ticket-Anbieter reservix (https://www.reservix.net/files/data/docs/ Datenschutzerklaerung_Reservix.pdf). Wir, bzw. unser Hostinganbieter, erhebt auf Grundlage unserer berechtigten Interessen im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO Daten über jeden Zugriff auf den Server, auf dem sich dieser Dienst befindet (sogenannte Serverlogfiles). Darüber hinaus gilt die Datenschutz-Erklärung Kultursommer Rheinland-Pfalz. Église Saint-Arbogast Surbourg Die Kirche Saint-Arbogast geht auf die älteste Abtei im Elsass zurück und stammt im Wesentlichen aus dem 11. Jahrhundert. Im romanischen Stil weist der Bau einen basilikalen Grundriss auf mit drei gedeckten Schiffen, die in einem Querschiff und Apsiden mit Kreuzgewölben enden. Halbrund geschlossene Mittelschiffarkaden sind ein frühes Beispiel des rheinischen Stützenwechsels. Die Kirche liegt auf dem Jakobsweg und der romanischen Straße des Elsass. F-67250 Surbourg/Elsass, Église Saint-Arbogast Schließen Saint-Martin Kirche Marmoutier/Elsass Die Abtei von Marmoutier wurde um 589 vom Heiligen Leobard gegründet. Um 724 führte der Wanderbischof Pirmin hier die Benediktinerregel ein und verhalf der Abtei zum Aufschwung. Zwischen 1120-1140 erfolgte der Bau der romanischen Kirche. Im 13. Jh folgte dann der Bau des gotischen Lang- und des Querschiffs. Berühmt ist die im Jahre 1709 eingebaute Orgel von Andreas Silbermann (Silbermann-Orgel). Die Abteikirche vereinigt harmonisch Elemente der Romanik und der Gotik. F-67440 Marmoutier/Elsass, Saint-Martin Kirche Schließen St. Adelphe Neuwiller-lès-Saverne/Elsass Saint-Adelphe (deutsch: St. Adelphi) ist ein historisches Kirchengebäude in Neuwiller-lès-Saverne (deutsch: Neuweiler) im französischen Département Bas-Rhin, das heute der örtlichen Protestantischen Kirche Augsburgischen Bekenntnisses von Elsass und Lothringen als Gemeindekirche dient. Die ursprüngliche Pfarrkirche wurde Ende des 12. Jahrhunderts für einen Neubau weitgehend abgetragen, der aber die Fundamente des Vorgängerbaus überwiegend wiederverwendete. Auch die Westfassade blieb stehen. Die heute erhaltenen romanischen Teile der Kirche entstanden an der Wende des 12. zum 13. Jahrhundert. Es wird eine Bauzeit zwischen der Mitte des 12. Jahrhunderts und 1235 angenommen, andere datieren sie etwas früher und gehen davon aus, dass die Bauarbeiten um 1200 abgeschlossen waren oder sich von 1190 bis 1225 erstreckten. F-67330 Neuwiller-lès-Saverne, Kirche St. Adelphe Schließen Abbatiale Saint-Jean-Baptiste Saint-Jean-Saverne Diese Gründung der Abtei Sankt-Georg im Schwarzwald stammt aus den Jahren 1150-1160. Das Gebäude besteht aus drei querschifflosen Schiffen mit 10 Jochen, die in drei halbkreisförmigen Apsiden enden. Der Portalturm (der die romanische Fassade verdeckt) und die äußeren Strebepfeiler des Kirchenschiffs sind Ergänzungen aus dem 18. Jahrhundert. Die äußere Verzierung konzentriert sich vor allem auf die Apsis und die zentrale Apsis. Eingeschobene Säulen und lombardische Bänder rhythmisieren das prächtige Kopfende, das außerdem mit einem Billettfries, Bögen, die auf Konsolen mit abstraktem oder figürlichem Dekor ruhen, und Rundplastiken geschmückt ist. Die Türbänder der Eingangstür sind ein einzigartiges Meisterwerk der romanischen Schmiedekunst im Elsass. F-67700 Saint-Jean-Saverne, Abbatiale Saint-Jean-Baptiste Schließen Klosterkirche Otterberg Die Fundamente für die gesamte Klosterkirche Otterberg wurden vor 1168 und bis nach 1177 gelegt. 1253 war die Kirche noch nicht vollständig fertig, was eventuell mit der besonderen entwässerungstechnischen Situation zusammenhängt, mit der man bis heute zu kämpfen hat. Im Jahre 1254 konnte die Kirche geweiht werden. Obwohl sie zu den größten romanischen Kirchen der Region gehört, belegen die westliche Giebelöffnung und die flacheren Gewölbescheitel, dass man mit gotischen Formen vertraut war. Mit der Zisterzienserkirche hat die oberrheinische Spätromanik und ihre Vorliebe für den Massenbau einen Höhepunkt erreicht. 67697 Otterberg, Abteikirche, Kirchstraße 3 Schließen Chorherrenstiftskirche St. Fabian Fischgrätenartige Zierschläge weisen auf die Entstehung der Chorherrenstiftskirche St. Fabian im 12. Jahrhundert hin. Die Stiftskirche erlebte ab 1559 mehrere Umnutzungen, beginnend vom Schulhaus, Pfarrheim, Bauernhaus, Krankenhaus bis zum Viehstall. St. Fabian wird heute als Hochzeits- und Taufkapelle, für Gottesdienste, Konzerte und Festakte genutzt und dient in Verbindung mit dem nahe gelegenen Klosterhotel als touristischer Anziehungspunkt auf höchstem Niveau. 66500 Hornbach, St. Fabianstift, Im Klosterbezirk Schließen Dom zu Speyer Der Dom zu Speyer ist nicht nur eines der monumentalsten Zeugnisse des mittelalterlichen römisch-deutschen Kaisertums, sondern auch der bedeutendste Beitrag Deutschlands zur abendländischen Baukunst der Romanik. Der frühesten Bauphase des Domes entstammt die Krypta, eine der größten des Abendlandes, sie ist bis heute unverändert erhalten geblieben. Der zentrale Teil wurde im Jahre 1041 geweiht. Die Gewölbe sind mit sieben Metern für eine Krypta ungewöhnlich hoch. Als Haus- und Grabeskirche der salischen Kaiser diente sie der Grablege von Kaiserinnen und Kaisern sowie Königen und Bischöfen. 67346 Speyer, Krypta im Dom, Domplatz (nicht barrierefrei) Schließen Saint-Pierre-aux-Nonnais Die Kirche Saint-Pierre-aux-Nonnains liegt im Zentrum der lothringischen Stadt Metz an der Rue de la Citadelle. Sie gilt als das älteste noch existierende Kirchengebäude Frankreichs. Das Bauwerk ist gallo-römischen Ursprungs. Es wurde im 4. nachchristlichen Jahrhundert errichtet und war zunächst Teil römischer Thermen. Im 7. Jahrhundert wurde es zur Kirche eines Benediktinerinnen-Klosters geweiht. 1552, als Metz von Truppen Karls V. belagert wurde, wurde die Kirche teilweise zerstört; danach wurde das Kloster aufgelöst. Das Gebäude diente bis ins 20. Jahrhundert hinein als Lagerraum. Nach mehreren erfolglosen Anläufen zu Beginn des 20. Jahrhunderts und im Jahr 1942 wurde die Kirche seit den 1970er Jahren umfassend restauriert. Gegenwärtig dient sie als Saal für Ausstellungen und Konzerte. 57000 Metz, Romanische Kirche Saint-Pierre-aux-Nonnais, 1 Rue de la Citadelle Schließen Abteikirche St. Maria in Offenbach-Hundheim Das genaue Gründungsdatum des Klosters St. Maria ist unbekannt, einen Hinweis gibt die Bestätigungsurkunde von Erzbischof Heinrich I. von Mainz aus dem Jahre 1150. Das Kloster gründete die Probstei in Offenbach, im 13. Jahrhundert ging die Schirmvogtei an den Kaiser über, 1447 an die Herzöge von Zweibrücken. Als diese während der Reformation zum protestantischen Glauben übertraten, erfolgte die Auflösung des Klosters. Die ehemalige Propsteikirche ist ein wichtiges Denkmal für den frühen Übergang von der Spätromanik zur Gotik im Mittelrheingebiet und zeigt deutlich die Mischung dieser Stile. In den Kapitellen sind Figuren schmuck und Pflanzenornamente zu sehen, die in die Romanik weisen, während einige Fenster und Pfeiler gotisch scheinen. 67749 Offenbach-Hundheim, St. Maria, Klosterstraße 12 Schließen Pfarrkirche St. Lambertus in Bechtheim Die Pfarrkirche St. Lambertus in Bechtheim ist eine stattliche Flachdeckenbasilika aus der Epoche des Wormser Dombaus in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Die Kirche ist für den kleinen Ort ungewöhnlich groß. Es liegt nahe, dass es sich um mehr als eine einfache dörfliche Pfarrkirche gehandelt hat. Neben einer vermutlichen Wallfahrt dürfte es ein Priorat gegeben haben. 67595 Bechtheim, St. Lambertus Schließen Klosterkirche Otterberg Die Fundamente für die gesamte Klosterkirche Otterberg wurden vor 1168 und bis nach 1177 gelegt. 1253 war die Kirche noch nicht vollständig fertig, was eventuell mit der besonderen entwässerungstechnischen Situation zusammenhängt, mit der man bis heute zu kämpfen hat. Im Jahre 1254 konnte die Kirche geweiht werden. Obwohl sie zu den größten romanischen Kirchen der Region gehört, belegen die westliche Giebelöffnung und die flacheren Gewölbescheitel, dass man mit gotischen Formen vertraut war. Mit der Zisterzienserkirche hat die oberrheinische Spätromanik und ihre Vorliebe für den Massenbau einen Höhepunkt erreicht. 67697 Otterberg, Abteikirche, Kirchstraße Schließen Christuskirche Rumbach Eine der ältesten Kirchen der Pfalz steht in Rumbach, die Christuskirche, nahe der französischen Grenze. Verwunderlich ist, dass in der kleinen Gemeinde zwar schon um 1533 die Reformation eingeführt wurde, ihre Kirche aber bis ins Jahr 1957 den alten Namen St. Gangolfskirche behielt. Erst nach der in diesem Jahr durchgeführten Renovierung, bei der unter dem Putz ungewöhnlich gut erhaltene Fresken zutage traten, wurde sie in Christuskirche umbenannt. Anlass dafür bot ein großes Fresko, das Christus als Weltenherrscher zeigt. Auch die anderen Fresken sind beeindruckend und von großer Schönheit. 76891 Rumbach, Christuskirche,Ortsstraße 34 Schließen Dominikanerkloster St. Paulus Worms Das Stift St. Paulus , von Bischof Burchard ab dem Jahr 1002 an Stelle der Salierburg erbaut, es hatte und hat seinen Platz inmitten der Stadt Worms. Die Stiftskirche wurde ursprünglich als dreischiffige Pfeilerbasilika erbaut. Als besonderes Merkmal gehören zu ihr die steinernen Kuppelhelme der Türme, die im 13. Jahrhundert im byzantinisch-frühchristlichen Stil der Grabeskirche zu Jerusalem entstanden sind. Die Stiftsherren von St. Paulus versuchten über die Jahrhunderte, das Leben der Stadt Worms kirchlich und kulturell mitzuprägen. Alle Höhen und Tiefen der Stadtgeschichte erlebten und erlitten sie mit: den Glanz kaiserlicher Reichstage, aber auch Stadtbrände und Zerstörungen, wie die von 1689. Die Stiftskirche mit ihrer Romanik wurde fast völlig zerstört. Aber bereits Im Jahre1717 war die Kirche wieder hergestellt, jetzt als barocke Hallenkirche mit Deckengemälden, die Szenen aus dem Leben des Hl..Paulus zeigten.südliches Querschiff (früher mit Apsis) ist heute Sakristei. 67547 Worms, Dominikanerkloster St. Paulus, Paulusplatz 5 Schließen Mönchsaal im Kloster Klingenmünster Das Benediktinerkloster Klingenmünster Clinga Monasterium’ (626 bis 1565) ist Namensgeber und Keimzelle des Ortes. Es handelt sich wahrscheinlich um das älteste der Urklöster Deutschlands. Den Höhepunkt seiner Entwicklung mit hohem Stand an Bildung und Kultur hatte das Kloster zur Salierund Stauferzeit, insbesondere unter Abt Stephan I. um 1100. Aus dieser Zeit sind noch bauliche Elemente erhalten: Das romanische Westwerk, die Doppelturmanlage mit Spindeltreppen, eine spätromanische Emporenkapelle, die Verbindung zum Abtshaus und die Mauern des Mönchssaals. Malereireste findet man nur noch über dem Chorbogen an der Ostwand (Umrisse einer Maria mit Kind). Ein ehemaliges südliches Querschiff (früher mit Apsis) ist heute Sakristei. 76889 Klingenmünster, Benediktinerkloster, Weinstraße 40 Schließen Sterne des Südens Prof. Dr. Stefan Johannes Morent In diesem Jahr dreht sich die Kompassnadel unseres Festivals gemäß dem Motto des Kultursommers Rheinland-Pfalz „Kompass Europa: Sterne des Südens“ zum Abschluss der vier Himmelsrichtungen nach Süden: Das Ohrenmerk richtet sich hierbei auf Musik des Mittelalters aus Griechenland, Südeuropa, Italien, Spanien und Portugal. Wir freuen uns sehr, dass es uns wieder gelungen ist, zum größeren Teil zumindest in Deutschland noch weniger bekannte Ensembles für Musik des Mittelalters präsentieren zu können. Wir eröffnen mit einem Programm mit Werken von Musikern, die aus politischen oder religiösen Gründen ins Exil gehen oder flüchten mussten oder auf der Suche nach neuen Erfahrungen weit in den Süden gereist sind. Das griechische Ensemble Ex Silentio präsentiert in der besonderen Akustik des Fabianstifts in Hornbach Musik u.a. der Trouvères und Troubadours Conon de Béthune und Raimbaut de Vaqueiras und von Guillaume Dufay und Oswald von Wolkenstein, deren Reisen bis nach Kreta, in die Türkei und nach Persien führten, und die an den Adelshöfen von Konstantinopel, Thessaloniki und Nikosia wirkten. In der großartigen Akustik der Zisterzienserabteikirche von Otterberg ist dieses Jahr wieder eine Romanische Nacht zu erleben: Das Ensemble Graces & Voices aus Österreich widmet sich dem speziellen Gregorianischen Repertoire der mittelalterlichen Diözesen Passau und Salzburg in Kombination mit zeitgenössischen Auftragskompositionen.Das Ensemble Maistores tis Psaltikis Texnis aus Griechenland lässt Byzantinischen Choral erklingen, darunter Kompositionen von Manuel Ampelokipiotes (15. Jh.), Germanos, Bischof von Neu-Patras (17. Jh.) und des im 14. Jahrhundert in Thessaloniki wirkenden, bis heute kaum bekannten Nikolaos Koukoumas. In der Romanischen Nacht treten diese Ensembles und Musiken in einen spannenden Dialog. Mit auf eine Reise durch das mittelalterliche Italien nimmt uns das bekannte italienische Ensemble La Reverdie in der erhabenen Aura der Krypta im Dom zu Speyer. Der klingende Weg führt von Mailand nach Florenz und Venedig, wo wir Werken der führenden Komponisten des italischen Trecento wie Jacopo da Bologna, Giovanni di Firenze, Paolo da Firenze, Marchettus da Padua und Johannes Ciconia lauschen. Sie verherrlichen Herrschergeschlechter wie die Visconti in Mailand oder die Stadtstaaten von Florenz und Venedig, die im 14. und frühen 15. Jahrhundert Oberitalien zu einem Zentrum der musikalischen Frührenaissance in Europa formten. In Offenbach-Hundheim führt uns das Ensemble Sanstierce in das in Sprache und Musik multikulturelle spanische Al’Andaluz des Mittelalters. Hier lebten über Jahrhunderte die Religionen von Judentum, Christentum und Islam mit- und nebeneinander, geprägt von gegenseitiger Achtung, aber auch von Konkurrenz und feindlicher Auseinandersetzung. Dichtung und Musik entstanden hier in einer einzigartigen Mélange aus Hebräisch, Arabisch, Spanisch, Portugiesisch und Galizisch. Im Konzert erklingen die bisher wenig bekannten Dichtungen der hebräischen Aljamiado-Literatur, die in romanischer Sprache, aber in hebräischer Schrift aufgezeichnet wurden. Zum Abschluss unserer diesjährigen Reihe hören wir in der intimen Atmosphäre des Mönchssaals in Klingenmünster von den Paradoxien der Liebe. König Dinis I. von Portugal (1261-1325) dekliniert in seinen Cantigasd’amor die klassischen Stationen des mittelalterlich-höfischen Minnediensts durch: Von der Entdeckung der anbetungswürdigen und gleichzeitig unerreichbaren höfischen Dame, dem Entflammen der Zuneigung, die sich in lyrisch-musikalischen Höchstleistungen niederschlägt, über den aufopfernden Minnedienst und die Realisierung der Unerfüllbarkeit bis hin zur daraus resultierenden Todessehnsucht des Dichter-Sängers. Das junge Ensemble analógion bringt dieses raffiniert austarierte höfische Liebesspiel mit seinen ebenso virtuos konstruierten Texten und Melodien zum Erklingen. Wir möchten Sie, verehrte Hörerinnen und Hörer, wieder herzlich zu unserer Konzertreihe einladen, um Ihnen wie gewohnt in höchster Qualität und in sorgfältig ausgewählter Übereinstimmung die Symbiose von Musik und Raum im Mittelalter als besonderes Erlebnis zu ermöglichen.   « Zurück
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