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Unsere Städte. Unsere Spiele. Olympia & Paralympics Rhein-Ruhr
Olympische & Paralympische Spiele für Deutschland. Entdecke die Bewerbung der Region Rhein-Ruhr: kompakt, nachhaltig, spektakulär. Jetzt mehr erfahren!
Unsere Städte. Unsere Spiele. Olympia & Paralympics Rhein-Ruhr Zum Hauptinhalt springen Unsere Stärken Unsere Region Unser Konzept Dein JA zählt Olympia & Paralympics Rhein-Ruhr Countdown bis zum Bürgerentscheid 90 Tage 13 Stunden : 41 Min. : 54 Sek. Deine Stimme abgeben Unsere Städte. Unsere Spiele.Olympia und Paralympics für alle – die kompaktesten, nachhaltigsten und spektakulärsten Spiele. Wir wollen Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland. Und wir machen das beste Angebot dafür: Nordrhein-Westfalen bietet den Athletinnen und Athleten die größte Bühne für den größten Moment ihrer Laufbahn.Wir wollen Spiele für alle, getragen von der Akzeptanz und Sportbegeisterung der Menschen. Denn diese Begeisterung trägt unsere Bewerbung und zeigt: Sport verbindet Menschen. Er schafft Momente, in denen wir uns wieder näherkommen – als Nachbarn, als Region, als Land. Er zeigt: Zusammen können wir Außergewöhnliches erreichen.Deshalb setzen wir auf ein Konzept mit maximalem Weitblick: 17 Städte aus der gesamten Region und Köln als Leading City. 100 % bestehende oder temporäre Sportstätten. 14 Millionen Tickets – Rekordkulissen! Nachhaltig geplant, konsequent barrierefrei gedacht.Für Spiele, die länger als einen Sommer bleiben. Für Spiele, bei denen die Sportlerinnen und Sportler und die Zuschauerinnen und Zuschauer im Mittelpunkt stehen. Für unsere Städte, für unsere Region, für uns alle. Konzept entdecken Darum gehören die Spiele zu uns Nachhaltig geplant. Langfristig gedacht. KölnRheinRuhr hat, was es braucht: einzigartig vielfältige und spektakuläre Sportstätten. Wir können rund 14 Millionen Tickets anbieten, ein absoluter Spitzenwert. Möglichst viele Menschen können die Olympischen und Paralympischen Spiele live und zu erschwinglichen Preisen erleben. Konkrete Impulse für den Sport: Unser Bekenntnis zur Olympischen und Paralympischen Idee ist untrennbar verbunden mit unserem Bekenntnis für den Breitensport. Deswegen legt Nordrhein-Westfalen jetzt das größte Investitionsprogramm für den Sport in der Geschichte unseres Landes auf. Ab diesem Jahr werden insgesamt rund eine Milliarde Euro für den Sport in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt. Für die Modernisierung, die Sanierung und den Neubau von Sportstätten und Schwimmbädern. Kein anderes Land investiert in den nächsten Jahren mehr, breiter und nachhaltiger in den Sport. Mehr erfahren Bis zu 14 Millionen Tickets Rund 14 Millionen Tickets – spektakuläre Zuschauerzahlen vor Rekordkulissen. Davon 11,4 Millionen für Olympische und 2,6 Millionen für Paralympische Spiele. So können möglichst viele Menschen die Spiele live und zu erschwinglichen Preisen erleben. Das ist mehr als bei den Spielen in Los Angeles 2028. 100 % bestehende oder temporäre Sportstätten Kompakteste Spiele: Mit dabei sind diverse Hallen und Stadien, die jetzt schon regelmäßig für nationale und internationale Sportgroßveranstaltungen genutzt werden. Olympischer Geist ohne Umwege Rund 95 % der Athletinnen und Athleten wohnen im gemeinsamen Olympischen und Paralympischen Dorf für kurze Wege und kompakte Abläufe. Das hat Paris 2024 nicht geschafft. Kurze Wege für spektakuläre Spiele Die meisten Sportstätten liegen innerhalb von 40 km bzw. 60 Minuten Fahrtzeit. Nur zwei Sportstätten liegen außerhalb Nordrhein-Westfalens. Die größte Bühne für alle Alle paralympischen Sportarten finden in olympischen Sportstätten statt – ein starkes und sichtbares Zeichen für maximale Teilhabe und Integration. Platz für 50.000 bzw. 18.000 Menschen Spektakuläre Kulissen für Ballsport-Finals: bis zu 50.000 Zuschauende (Merkur Spiel-Arena, Düsseldorf) bei den Olympische Spielen und bis zu 18.000 Zuschauende (Lanxess Arena, Köln) bei den Paralympischen Spielen. Innovative Nachnutzung Das temporäre Leichtathletik-Stadion und das olympische / paralympische Dorf werden nach den Spielen zum neuen Stadtquartier in Köln-Blumenberg. So entsteht sozialer Wohnraum da, wo er gebraucht wird. Die Welt zu Gast – nur eine Zugfahrt entfernt 160 Millionen Menschen leben in einem Radius von 500 km – viele Welt-Metropolen wie London, Paris und Amsterdam sind in 3-4 Stunden per Zug erreichbar. Spektakuläre Austragungsorte Temporäre Sportstätten und Zieleinläufe im urbanen Raum – etwa am Kölner Dom, auf den Rheinwiesen in Düsseldorf oder an der Zeche Zollverein in Essen. Über 700.000 m² Messefläche Diese Flächen stehen für Sportstätten-Cluster in Düsseldorf, Essen und Dortmund sowie für das Media Hub in Köln zur Verfügung. Die Austragungsorte im Überblick Übersicht aller Sportstätten (139 KB, PDF) Für Detailinfos wähle eine Stadt aus Alle Städte... Aachen Bochum Dortmund Duisburg Düsseldorf Essen Gelsenkirchen Kiel/Warnemünde Köln Krefeld Leverkusen Markkleeberg Mönchengladbach Monheim am Rhein Oberhausen Pulheim Recklinghausen/Herten Wuppertal Olympische Spiele Paralympische Spiele Infrastruktur Aachen Der Sportpark Soers ist regelmäßig Austragungsort von Weltreiterspielen, Europameisterschaften und des CHIO. Der Tivoli ist für seine atemberaubende Stimmung bekannt. Entdecke mehr Bochum Moderner Fünfkampf vor der beeindruckenden Industriekulisse in der Jahrhunderthalle und im traditionsreichen Lohrheidestadion. Fußball im Ruhrstadion, der Spielstätte des VfL Bochum. Entdecke mehr Dortmund Fußball im größten Stadion Deutschlands und Handball in geschichtsträchtiger Kulisse: Der SIGNAL IDUNA PARK und die Dortmunder Westfalenhalle sind international bekannt. Entdecke mehr Duisburg Der Sportpark Duisburg bietet optimale Bedingungen für die Ruder- und Kanu-Wettbewerbe auf der kürzlich modernisierten Regattabahn sowie die Sportart Klettern in der Schauinsland-Reisen-Arena. Entdecke mehr Düsseldorf Neben den Messehallen mit 13 Sportarten, sind die benachbarte MERKUR SPIEL-Arena und die Outdoor-Venues am Rhein die Eckpfeiler des zentralen Clusters in Düsseldorf.  +16 Entdecke mehr Essen Die Zeche Zollverein verbindet Industriekultur und Welterbe für die BMX-Wettbewerbe. Hinzu kommen ein traditionsreiches Fußballstadion sowie die Messe und die Grugahalle. +3 Entdecke mehr Gelsenkirchen Das Aquatics Hub in Gelsenkirchen wird die Bühne für alle Schwimmwettbewerbe. Die VELTINS-Arena auf Schalke wird dabei durch ein temporäres Schwimmbecken erweitert. Entdecke mehr Kiel/Warnemünde Kiel und Warnemünde bieten perfekte Bedingungen für die olympischen Segel- und Surfwettbewerbe. Die finale Entscheidung über den endgültigen Austragungsort steht noch aus. Köln Das Athleten-Dorf und über 20 Sportarten – darunter Leichtathletik im temporären Stadion, Turnen und Para-Finals in der LANXESS arena - all das bietet die Leading City Köln +12 Entdecke mehr Krefeld Die YAYLA ARENA wird zur olympischen und paralympischen Wettkampfstätte:  Die Wettkämpfe im Taekwondo sowie im Rollstuhlrugby werden hier ausgetragen. Entdecke mehr Leverkusen Nach der Fußball-WM der Frauen 2011 und der spektakulären Meisterfeier sowie dem DFL-Supercup 2024 wird die BayArena in Leverkusen Teil des Olympischen Fußballturniers. Entdecke mehr Markkleeberg Der Kanupark Markkleeberg ist eine der modernsten Wildwasseranlagen in Europa und ist regelmäßig Austragungsort internationaler Wettkämpfe im Kanu-Slalom. Mönchengladbach Der “Hockey-Hub” Mönchengladbach wird seinem Ruf als “Home of Hockey” gerecht. Die Fans im Hockey- und Borussia-Park werden für atemberaubende Stimmung sorgen. Entdecke mehr Monheim am Rhein Das Zukunftsprojekt „Skatepark am Kielsgraben“ bietet alle notwendigen Voraussetzungen für Skateboarding auf internationalem Niveau und spektakuläre Wettkämpfe. Entdecke mehr Oberhausen Die Rudolf Weber-ARENA in Oberhausen bietet durch ihre Größe ideale Voraussetzungen für spannende Begegnungen in einer der olympischen Spielsportarten – dem Volleyball. Entdecke mehr Pulheim Der private Golf Club Gut Lärchenhof bietet Bedingungen auf olympischem Spitzenniveau. Viele internationale Turniere haben hier bereits stattgefunden. Entdecke mehr Recklinghausen/Herten Die Halde Hoheward ist eine rekultivierte Bergehalde und Teil eines Landschaftsparks im Ruhrgebiet. Für Mountainbiker bieten sich hier anspruchsvolle Streckenverläufe. Entdecke mehr Wuppertal Die Stadt der berühmten Schwebebahn ist Austragungsort von zwei olympischen Team-Sportarten: Fußball im Stadion am Zoo und Wasserball in der Wuppertaler Schwimmoper. Entdecke mehr Aachen Bochum Dortmund Duisburg +3 Düsseldorf +19 Essen +6 Gelsenkirchen +3 Kiel/Warnemünde Köln +15 Krefeld Leverkusen Markkleeberg Mönchengladbach Monheim am Rhein Oberhausen Pulheim Recklinghausen/Herten Wuppertal Mehr als eine Region Von Düsseldorf bis Dortmund, von der Leading City Köln bis ins Bergische Land: Rhein-Ruhr ist so vielfältig wie die Menschen, die hier zu Hause sind.Entdecke, warum Olympia und Paralympics hier genau richtig sind. Region kennenlernen Was gerade passiertAuf der Suche nach sportlichen Highlights und aktuellen Informationen? Hier wirst du fündig: Paralympics: Marburger mit Silber in der offenen 4x2,5 km-Staffel 14.03.2026 Para Langläufer Sebastian Marburger mit erster Paralympics-Medaille für Team Sportland.NRW 10.03.2026 Staatssekretärin Milz reist zum Start der Paralympischen Winterspiele nach Mailand 09.03.2026 KölnRheinRuhr auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin 06.03.2026 Sonderspieltag zur Olympiabewerbung KölnRheinRuhr 05.03.2026 NRW-Ministerpräsident Wüst zu Besuch am HockeyPark - Spatenstich für das Nationale Hockey-Trainingszentrum 04.03.2026 Ministerpräsident Wüst stellt 10-Punkte-Offensive für den Para Sport und die Inklusion in Nordrhein-Westfalen vor 04.03.2026 Team Sportland.NRW bereit für die Paralympics 2026 02.03.2026 Sportland.NRW wirbt auf der ITB für Olympia und Paralympics an Rhein und Ruhr 26.02.2026 Rückblick auf Milano Cortina 2026: Team Sportland.NRW glänzt mit Medaillen und starken Leistungen 23.02.2026 Matthias Sommer zu Silber im Viererbob von Francesco Friedrich Zweierbob der Frauen: Nolte/Levi mit Gold, Silber für Schuten im Bob von Lisa Buckwitz 21.02.2026 Olympiabewerbung KölnRheinRuhr fährt auch im Karneval mit 17.02.2026 Laura Nolte holt Silber im Monobob für Team Sportland.NRW 16.02.2026 Team Sportland.NRW: Skeleton Mixed-Teams erfolgreich 15.02.2026 Jacqueline Pfeifer holt Olympia-Bronze für Team Sportland.NRW 14.02.2026 Axel Jungk mit erster Olympia-Medaille für Team Sportland.NRW - SIlber im Skeleton 13.02.2026 Ministerpräsident Wüst besucht Olympische Winterspiele in Mailand / Neue Medaillenprämie 10.02.2026 Jetzt unsere Kampagne unterstützen! 05.02.2026 Große Ehre für Leon Draisaitl: Olympia-Fahnenträger aus dem Sportland.NRW 05.02.2026 Team Sportland.NRW mit Olympiaerfolgen im Gepäck: 13 Nominierte für Milano Cortina 2026 03.02.2026 Düsseldorf, Dortmund und Essen setzen leuchtendes Zeichen für KölnRheinRuhr 21.01.2026 Start der Kampagne für die Bewerbung KölnRheinRuhr um Olympische und Paralympische Spiele 2036, 2040 und 2044 19.01.2026 Politische Vereinbarung zu einer deutschen Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele unterzeichnet. 04.12.2025 Olympische und Paralympische Spiele an Rhein und Ruhr: Update zum Bewerbungskonzept vorgestellt. 02.12.2025 Ein Fest des Spitzensports vor über zehn Millionen Fans: Nordrhein-Westfalen steht bereit für Olympische und Paralympische Spiele an Rhein und Ruhr 28.05.2025 Folgt uns auf Instagram Paralympics: Marburger mit Silber in der offenen 4x2,5 km-Staffel Credit: picture alliance/dpa | Martin SchuttDie deutschen Skilangläufer haben bei den Paralympics in Cortina d’Ampezzo eine Silbermedaille gewonnen. Theo Bold (mit Guide Jakob Bold), Sebastian Marburger aus dem Team Sportland.NRW sowie Linn Kazmaier (mit Guide Florian Baumann) und Marco Maier holten in der offenen Staffel Silber, nach spannenden 4x2,5 km fehlten nur 5,4 Sekunden auf die Sieger aus China.Bold und Marburger liefen 22 Sekunden Vorsprung gegen die Konkurrenz heraus, Kazmaier blieb gegen die männlichen Konkurrenten in Führung, doch Maier musste den sehbehinderten Chinesen Yu Shuang dann ziehen lassen. „Er ist einfach eine andere Startklasse und dominiert dort“, sagte Maier: "Aber wir können superglücklich sein. Das haben wir gut gemacht, es war eine Teamleistung." Eine Staffelmedaille habe nochmal „einen anderen Stellenwert“ als im Einzel, sagte Linn Kazmaier. Para Langläufer Sebastian Marburger mit erster Paralympics-Medaille für Team Sportland.NRW Credit: picture alliance/dpa | Martin SchuttPara Langläufer Sebastian Marburger aus dem Team Sportland.NRW hat bei seiner Paralympics-Premiere die Silbermedaille gewonnen. Der 28-Jährige musste sich im Tesero Cross-Country Skiing Stadium am Dienstag (10. März) im Finale des Langlauf Sprint nur Raman Svirdyzenka (Weißrussland) geschlagen geben. Die Bronzemedaille ging an den Franzosen Benjamin Daviet. Staatssekretärin Milz reist zum Start der Paralympischen Winterspiele nach Mailand Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Andrea Milz, hat zu Beginn der Paralympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo das Paralympische Dorf in Mailand besucht.In der italienischen Metropole führte sie Gespräche mit Para Athletinnen und Athleten sowie Vertreterinnen und Vertretern des organisierten deutschen Wintersports, wie beispielsweise Anja Surmann und Katja Kliewer, Vizepräsidentinnen des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS). Einblicke in den Alltag im Paralympischen Dorf gewährte Dennis Grädtke, DBS-Teammanager in Mailand. Darüber hinaus stand eine Führung durch die Werkstatt von Ottobock auf dem Programm, einem weltweit führenden deutschen Hersteller im Bereich Prothetik und Orthopädietechnik, der die Para Sportlerinnen und Sportler aller Nationen durch modernste Materialien und technische Lösungen während der Paralympics unterstützt.Mit Generalkonsulin Susanne Welter fand zudem ein intensiver Austausch über die Region, die Paralympics und die organisatorischen Rahmenbedingungen statt. Der Empfang des deutschen Generalkonsulats in Mailand für die Para Eishockey-Nationalmannschaft bot die Gelegenheit für einen lockeren Austausch mit den Para Athleten des Team Sportland.NRW: Bei Jano Bussmann, Christian Jaster, Ingo Kuhli-Lauenstein, Marcel Malchin und Sven Stumpe war die Vorfreude auf das Para Eishockey-Turnier spürbar. Erstmals seit 20 Jahren konnte sich die Para Eishockey-Nationalmannschaft wieder für die Paralympics qualifizieren. KölnRheinRuhr auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin Credit: RP Creatives/Tourismus NRW e.V.Die Bewerbung KölnRheinRuhr um Olympische und Paralympische Spiele bildete ein zentrales Thema des NRW-Stands auf der weltweit führenden Reisemesse, der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin. Denn das einwohnerstärkste Bundesland ist nicht nur das Sportland Nummer 1 hierzulande, sondern insbesondere mit Blick auf Sportveranstaltungen auch das führende Eventreiseland. Wie in jedem Jahr ist der NRW-Kalender gespickt mit zahlreichen Spitzensportveranstaltungen an Rhein und Ruhr, wie zum Beispiel der FEI World Championships in der Aachener Soers.Der NRW-Stand auf der ITB war mit großer Olympia-Grafik weithin sichtbar. Mit dabei waren ganz besondere Exponate, die das Deutsche Sport & Olympia Museum in Köln zur Verfügung gestellt hatte – die Olympiafackel aus Paris, ein Schläger von Tischtennislegende Timo Boll sowie ein Fechtoberteil von Olympiasiegerin Britta Heidemann.Beim hochkarätig besetzten Abend in der NRW-Landesvertretung unter dem Motto „Feuer und Flamme für NRW“ mit rund 200 geladenen Gästen aus Tourismus, Wirtschaft, Landes- und Bundespolitik stand die Bewerbung KölnRheinRuhr ebenfalls im Mittelpunkt. Dabei wurde das Olympia-Feeling mit einem kurzen Tischtennis-Match gegen den siebenfachen Olympiateilnehmer Timo Boll sogar hautnah erlebbar.Bei seinem Besuch am letzten Messetag unterstrich NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst noch einmal die Ambitionen von KölnRheinRuhr für die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele. Denn der Spitzensport in NRW bietet eine einmalige Chance, um die Sportbegeisterung in die ganze Region zu tragen und so nachhaltige Impulse für Zusammenarbeit, Infrastruktur und Tourismus zu setzen Sonderspieltag zur Olympiabewerbung KölnRheinRuhr Am zweiten Wochenende im März (13. bis 15. März) finden „Sonderspieltage“ nicht nur im Fußball, sondern auch in weiteren Ballsportarten zur Olympiabewerbung KölnRheinRuhr in ganz Nordrhein-Westfalen statt. Zusätzlich gibt es an den beiden Wochenenden davor und danach weitere Aktionstage für alle Vereine, die an diesem Wochenende keine Heimspiele absolvieren.Mit dem „Sonderspieltag“ werden über alle Ligen, Sportarten oder auch Vereinsfarben hinweg Aktivierungen durchgeführt, die das Sportland.NRW mit Blick auf die Bewerbungsinitiative für die Olympischen und Paralympischen Spiele an Rhein und Ruhr vereint – nicht nur klar sichtbar, sondern auch hautnah für jeden erlebbar.Bei allen Aktionen in den Stadien und Arenen in Nordrhein-Westfalen steht dabei der gemeinschaftliche Gedanke im Vordergrund – ganz unter dem Motto „Gemeinsam für den großen Moment“. Spatenstich für das Nationale Hockey-Trainingszentrum Credit: Land NRW / Mark HermenauDas neue Nationale Hockey-Trainingszentrum (NHTZ) nimmt Fahrt auf. Heute tätigten Vertreter der Stadt, der Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach (EWMG) als Bauherrin, des Deutschen Hockey Bundes (DHB) als Betreiber sowie der verantwortlichen Architekturbüros Otten Architekten und PA+ Architekten den symbolischen ersten Spatenstich auf dem Grundstück der künftigen Kaltlufthalle. Besonderer Gast war NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, der im Vorfeld der Olympiabewerbung der Region Rhein-Ruhr für Olympische und Paralympische Spiele auf die Bedeutung des innovativen Hockey-Clusters verwies. Bund und Land NRW fördern den Bau einer Sportschule und einer ganzjährig bespielbaren Kaltlufthalle mit einem zweistelligen Millionenbetrag. Fördergeber ist die Staatskanzlei NRW.In Mönchengladbach entsteht in den kommenden zwei Jahren ein europaweit einzigartiges Hockey-Cluster. Erste bauvorbereitende Maßnahmen wie die Rodung der Grundstücke und Umpflanzungen sind bereits erfolgt. Bis Ende 2027 sollen beide Gebäude an den DHB zur Nutzung bzw. zum hockeyspezifischen Innenausbau übergeben werden.Das neue Trainingszentrum ist ein Motor für den Strukturwandel im Rheinischen Revier und insbesondere in Mönchengladbach. Es stärkt den HockeyPark als Wirtschafts- und Imagefaktor für die Stadt und die Vorteile, die sich für den deutschen Leistungssport Feldhockey im internationalen Wettbewerb daraus ergeben.Die Feldhockey-Community ist zwar wesentlich kleiner als die des Fußballs, Mönchengladbach hat hier aber einzigartige Voraussetzungen für den erfolgreichen Ausbau des Hockey-Clusters. Die Stadt ist bereits Sitz des DHB und verfügt über das größte Hockeystadion Europas, in dem schon mehrere internationale Turniere ausgetragen wurden. Der Ausbau um eine Sportschule und eine ganzjährig bespielbare Kaltlufthalle zum Nationalen Hockey-Trainingszentrum verschafft dem Hockeystandort Mönchengladbach zusätzliche Strahlkraft und dem DHB die Möglichkeit, seine Trainings- und Lehrgangsaktivitäten effektiver zu bündeln.Für die heimische Wirtschaft ergeben sich aus dem Bau und dem Betrieb des Trainingszentrums positive Effekte auf der Nachfrage- und der Angebotsseite. Rund 80 Prozent der Investitionen beim Bau werden, so die Schätzung, durch lokale und regionale Unternehmen erbracht, inklusive der entsprechenden Arbeitsplatzeffekte. Zudem führen Trainingslager, Turniere, Schulungen und Events künftig regelmäßig Menschen nach Mönchengladbach. Das bringt Dynamik in die Stadt und für die heimischen Hotels, Gastronomen und den Handel dauerhaft mehr Kundschaft.Das NHTZ fügt sich in die Landesinitiative, im Sportland NRW die vorhandene Infrastruktur für den Leistungssport zu modernisieren und weiterzuentwickeln, um bundesweit und international wettbewerbsfähig zu bleiben. Welches Pfund Mönchengladbach hier zu bieten hat, zeigt die Bewerbung der Köln-Rhein-Ruhr für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036/40/44. Hier geht Mönchenglabdach als Standort für die Hockey-Wettkämpfe ins Rennen.Sportstätten haben einen besonders hohen Imagefaktor für eine Stadt und fördern die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Wohnort. Dies wiederum gehört zu den weichen Faktoren, die dazu beitragen, dass sich Unternehmen in Mönchengladbach ansiedeln. Der Nordpark hat hier mit seinem Leitbild „Arbeiten, Sport und Freizeit“ bereits nationale und internationale Player angezogen.Stimmen zum ProjektNRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Mönchengladbach ist der Hockey-Tempel in Europa. Hier trainieren die Nachwuchstalente, die uns in den letzten Jahren zu Welt- und Europameistertiteln geführt haben. Im größten Hockeystadion Europas haben zuletzt sowohl die Männer als auch die Frauenmannschaft die Europameisterschaft gewonnen, mit spektakulären Spielen vor unvergleichlichen Kulissen. Mit dem Nationalen Hockey-Trainingszentrum entsteht jetzt direkt neben dem Hockeypark eine Spitzensport-Infrastruktur auf höchstem Niveau. Mit Mitteln für das Rheinische Revier setzen Bund und Land ein starkes Zeichen und investieren gezielt dort, wo Leistung entsteht: in moderne Trainingsbedingungen, starke Standorte und nachhaltige Strukturen. Damit stärken wir den nationalen Hockeysport und geben starke, nachhaltige Impulse für Mönchengladbach und die Region. Zugleich legen wir damit auch eine wichtige Grundlage für unsere Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele. Als Sportland Nummer 1 schaffen wir die Voraussetzungen, damit Spitzenleistungen auch in Zukunft in Nordrhein-Westfalen zuhause sind.“Oberbürgermeister Felix Heinrichs: „Mönchengladbach und Hockey – das passt zusammen. Das hat die fantastische Stimmung rund um die letzte Hockey-EM 2025 bewiesen. Mit der Förderung durch Land und Bund ist darüber hinaus nun der Weg frei für ein neues Hockey-Trainingszentrum, das international Maßstäbe setzt. Das neue Zentrum wird ganzjährig optimale Trainings- und Spielbedingungen für die Profis, aber auch für die Ausbildung von Nachwuchstalenten schaffen. Gleichzeitig stärkt es die Position des SparkassenParks als zentrale Bühne für kommende internationale Top-Events – von Europameisterschaften bis zu Weltmeisterschaftsvorbereitungen und sogar Olympischen Spielen. Mönchengladbach wird dadurch zum Zentrum für den deutschen Hockeysport und die Adresse für alle Profis.“Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der EWMG-Geschäftsführung: „Wir freuen uns, dass es nach intensiver Vorarbeit nun losgehen kann. Wir haben in den vergangenen Jahren immer wieder in den HockeyPark investiert. Mit dem Ausbau zum Nationalen Hockey-Trainingszentrum heben wir den Standort auf einen neuen Level, der nationale und internationale Strahlkraft hat – innerhalb der Hockey-Community ebenso wie für den Standort Mönchengladbach.“Henning Fastrich, Präsident des Deutschen Hockey-Bundes: „Die Fertigstellung des Nationalen Hockey-Trainingszentrum voraussichtlich Ende 2027 markiert den Beginn einer neuen Ära für die Feldhockey-Community in Deutschland. Eine Ära, in der wir nachhaltig und leistungsorientiert in die Zukunft investieren. Besonders stolz macht uns, dass wir mit der Kaltlufthalle eine ganzjährige, witterungsunabhängige Trainingsmöglichkeit bieten werden. Das ist ein Meilenstein für den Hockeystandort Deutschland.“Zum Nationalen Hockey-TrainingszentrumErgänzend zu den beiden bestehenden Plätzen und dem Verwaltungsgebäude des DHB entstehen auf einer Fläche von gut 3.000 Quadratmetern eine Sportschule mit 48 Zimmern, Schulungsräumen, Platz für Fitness- und Krafttraining und Physiotherapie. Den europaweiten Wettbewerb konnte 2020 Otten Architekten für sich entscheiden. Angrenzend an das Haupthockeyfeld errichtet PA+ Architekten auf knapp 11.000 Quadratmetern eine sogenannte Kaltlufthalle mit einem ganzjährig bespielbaren Platz nach Maßgabe der gültigen Richtlinien und Forderungen des Welthockeyverbandes. Die Halle ist in der geplanten Form und Gestaltung bisher einzigartig in Europa. Ziel des Vorhabens ist es, ein Zuhause für die deutschen Nationalmannschaften und den Hockey-Nachwuchs aufzubauen, in dem ganzjährig optimale Trainingsbedingungen gegeben sind. Wie bereits die beiden bestehenden Plätze soll auch die neue Kaltlufthalle mit einem Olympia-Rasen und zusätzlich mit einem Bewässerungssystem und einer Rasenheizung ausgestattet werden, sodass die DHB- und andere Hockeyteams wetterunabhängig immer unter Wettkampfbedingungen trainieren können. Aber auch Vereinsmannschaften und andere Nationalmannschaften können das Leistungszentrum nutzen.Hier gibt es weitere Informationen ewmg.de/projekte/nationales-hockey-trainingszentrum/   Ministerpräsident Wüst stellt 10-Punkte-Offensive für den Para Sport und die Inklusion in Nordrhein-Westfalen vor Foto: Land NRW / Marcel KuschBesuch des Bundesstützpunkt Para Leichtathletik in Lever-kusen mit viermaligem Paralympics-Sieger Markus RehmMinisterpräsident Hendrik Wüst hat am Mittwoch, 4. März 2026, gemeinsam mit Markus Rehm, viermaligem Paralympics-Sieger und Weltrekordhalter im Weitsprung, beim Besuch des Bundesstützpunkt Para Leichtathletik des TSV Bayer 04 Leverkusen eine 10-Punkte-Offensive für den Para Sport und die Inklusion in Nordrhein-Westfalen vorgestellt. Olympischer und Paralympischer Sport gehören in Nordrhein-Westfalen zusammen. Mit der Offensive legt die Landesregierung konkrete Punkte vor.Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Nordrhein-Westfalen hat die besten Voraussetzungen für Para Spitzensport. Mit drei Bundesstützpunkten, zwei Paralympischen Trainingszentren und mehreren Landesstützpunkten bietet unser Land optimale Bedingungen für Leistung und Entwicklung. Unsere Stärke im Para Sport war von Beginn an ein zentraler Bestandteil des Konzepts für die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele KölnRhein-Ruhr. Mit der 10-Punkte-Offensive legen wir konkrete Punkte vor: für beste Bedingungen für Athletinnen und Athleten, für Nachwuchsgewinnung und für Barrierefreiheit und Inklusion in ganz Nordrhein-Westfalen. Wir wollen Spiele für alle – inklusiv, barrierefrei und für jeden erreichbar.”Markus Rehm: „Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie entscheidend gute Rahmenbedingungen für den Erfolg sind. Nordrhein-Westfalen setzt hier seit Jahren Maßstäbe. Kurze Wege, barrierearme Anlagen und gute Infrastruktur machen im Trainingsalltag einen großen Unterschied. Nordrhein-Westfalen zeigt mit dieser 10-Punkte-Offensive: Para Sport ist Leistungssport und verdient die gleichen Bedingungen. Die Offensive ist Sportpolitik, aber eben auch Gesellschaftspolitik. Das schafft auch die besten Rahmenbedingungen für Olympische und Paralympische Spiele. Ich bin davon überzeugt: KölnRheinRuhr ist für Para Athletinnen und Athleten das beste Konzept.“10-Punkte-Offensive für den Para Sport und die Inklusion in Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen ist Vorreiter im Para Sport. Drei Bundesstützpunkte, zwei Paralympische Trainingszentren und mehrere Landesstützpunkte in Nordrhein-Westfalen bieten für Para Athletinnen und Athleten die besten Bedingungen. Seit 2017 sind die Weiterentwicklung und der Ausbau des paralympischen Zentrums Nordrhein-Westfalen festes Ziel der Landesregierung.Nordrhein-Westfalen verfügt über exzellente Erfahrung und Kompetenz im Para Sport. Das Bekenntnis zur Paralympischen Idee ist untrennbar verbunden mit dem Bekenntnis zur Stärkung des Para Sports und der Inklusion in Nordrhein-Westfalen.Die Offensive beinhaltet Punkte zur Stärkung des Para Sports und der InklusionI. Barrierefreiheit an den Olympischen und Paralympischen OrtenII. Programm für Barrierefreiheit in SportstättenIII. Paralympisches Konzept für KölnRheinRuhrIV. Nordrhein-Westfalen bleibt führender Para StandortV. Ausbau des Paralympischen Zentrum NRWVI. Bessere Vergütung für Trainerinnen und Trainer auch im Para SportVII. Evaluierung von TalentscoutsVIII. Fortführung des Landesaktionsplans Sport und InklusionIX. Unser Ziel: Jedem Menschen mit Behinderung ein Sportangebot zu machenX. Gleichberechtigte Teilhabe an der Dualen Karriere in Sport und SchuleTrainieren auf WeltniveauDiese Offensive stellte Ministerpräsident Hendrik Wüst bei seinem Besuch des Bundesstützpunkt Para Leichtathletik des TSV Bayer 04 Leverkusen vor. Bei einem Rundgang durch die Fritz-Jacobi-Leichtathletikhalle erhielt er zuvor Einblick in die Trainingsbedingungen am Bundesstützpunkt. Mehr als 300 Athletinnen und Athleten trainieren hier gemeinsam, olympische und paralympische, vom Nachwuchs bis in die Weltspitze, darunter über 20 Kaderathletinnen und -athleten im Para Sport. Damit ist Leverkusen ein strategisch wichtiger Standort für den Para Sport. Grund dafür sind die modernen Trainingsanlagen ebenso wie das gemeinsame Training beider Gruppen: Unterschiedliche Techniken und individuelle Anpassungen im Para Sport liefern wertvolle Erkenntnisse für die gesamte Trainingssteuerung.Bei dem Besuch waren mehrere Spitzensportlerinnen und -sportler persönlich anwesend: Markus Rehm, der erfolgreichste deutsche Para Athlet, sowie Johannes Floors, mehrfacher Weltmeister und Weltrekordhalter im Para Sprint. Ebenfalls dabei waren Kim Vaske, Para Athletin in Kugelstoßen, Sprint und Weitsprung und Teilnehmerin der Paralympics Paris 2024, sowie Nachwuchsathlet Moritz Raykowski, spezialisiert über die 400 Meter.Prothesenwerkstatt direkt am TrainingsortAuf dem Vereinsgelände des TSV Bayer 04 Leverkusen wirken Orthopädietechnik und Spitzensport Seite an Seite. Druckstellen, veränderte Muskulatur oder neue Wettkampfanforderungen lassen sich unmittelbar vor Ort an Prothesen oder andere Produkte anpassen oder beheben. Damit wird in einem weiteren Schritt eine Feinanpassung ermöglicht, die direkt in die nächste Trainingseinheit einfließt.Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Leverkusen zeigt, was möglich ist, wenn Spitzensport und Innovation zusammenkommen. Hier wurde das erste professionelle Angebot für organisierten Sport für Menschen mit Behinderungen geschaffen. Ein Meilenstein für den Para Sport, geboren in Nordrhein-Westfalen. Wir sind seitdem Vorreiter und Taktgeber im Para Sport. Auch deswegen ist Nordrhein-Westfalen die richtige Heimat für olympische und paralympische Spiele. Wir fördern Weltklasseathleten und bieten ihnen die Strukturen, die sie brauchen, um beste Leistungen zeigen zu können. Olympischer und Paralympischer Sport werden hier schon lange zusammen gelebt: auf der Tartanbahn, in der Werkstatt und in unserer Gesellschaft."HintergrundDer TSV Bayer 04 Leverkusen verbindet Leistungs- und Breitensport im Para Sport seit Jahrzehnten konsequent miteinander. Ziel ist es, möglichst vielen Menschen den Zugang zum Sport zu eröffnen. Das gemeinsame Training von Athletinnen und Athleten mit und ohne Behinderung ist hier gelebte Praxis und Ausgangspunkt für neue Karrieren im Para Sport.Über 200.000 Menschen nehmen in rund 1.300 Vereinen die Angebote des Behinderten- und Rehabilitationssportverbands Nordrhein-Westfalen e.V. (BRSNW) wahr. Hier geht es zur 10-Punkte Offensive für den Para Sport und die Inklusion in Nordrhein-Westfalen Team Sportland.NRW bereit für die Paralympics 2026 Credit: Team Deutschland ParalympicsAcht Aktive und ein Guide vertreten das Sportland.NRW bei den Winterspielen in Mailand und Cortina d’AmpezzoWenn im März in Italien die Paralympischen Winterspiele beginnen, ist das Sportland.NRW auf Eis und Schnee mit von der Partie: Acht Aktive und ein Guide bilden das Team Sportland.NRW für Mailand und Cortina d’Ampezzo. Den Kern des Teams bildet ein starkes Para Eishockey-Team, drei Athletinnen und Athleten greifen im Para Ski nordisch nach Medaillen, ein Guide geht in den Para Ski alpin-Wettbewerben an den Start.Gleich vier Spieler der deutschen Para Eishockey-Nationalmannschaft kommen vom TuS Wiehl. Jano Bussmann, Christian Jaster, Ingo Kuhli-Lauenstein und Marcel Malchin stehen regelmäßig für ihren Verein gemeinsam auf dem Eis, komplettiert wird die NRW-Auswahl durch Sven Stumpe von den Grizzlys Bergkamen.Im Para Ski alpin ist das Team Sportland.NRW vertreten durch Jeremias Wilke von der SG Ennepetal als Guide von Alexander Rauen. In den nordischen Disziplinen gehen die in Köln wohnhafte Andrea Eskau (USC Magdeburg), Sebastian Marburger (SK Wunderthausen) und Kathrin Marchand (SC Leverkusen) an den Start. Übrigens – Marchand nahm als Ruderin an den Olympischen Spielen 2012 und 2016 teil. Sie ist damit weltweit die erste Athletin, die an drei Spielen teilgenommen hat: Olympische Spiele, Paralympische Sommerspiele sowie Paralympische Winterspiele.Die Paralympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 starten am 6. März, die Eröffnungsfeier findet in der Kulisse des weltberühmten antiken römischen Theaters statt - der Verona Olympic Arena im historischen Zentrum von Verona. Nach zwölf Wettkampftagen mit 79 Medaillenentscheidungen in sechs Sportarten enden die Paralympics am 15. März 2026 mit der Schlussfeier im Stadio Olimpico del Ghiaccio, dem Cortina Curling Olympic Stadium.Das Team Sportland.NRW Paralympics im ÜberblickPara Eishockey: Jano Bussmann (TuS Wiehl), Christian Jaster (TuS Wiehl), Ingo Kuhli-Lauenstein (TuS Wiehl), Marcel Malchin (TuS Wiehl), Sven Stumpe (Grizzlys Bergkamen)Para Ski alpin: Jeremias Wilke / Guide von Alexander Rauen (SG Ennepetal)Para Ski nordisch: Andrea Eskau (USC Magdeburg), Sebastian Marburger (SK Wunderthausen), Kathrin Marchand (SC Leverkusen) Sportland.NRW wirbt auf der ITB für Olympia und Paralympics an Rhein und Ruhr Credit: Tourismus NRW e.V. / BildschönDie Bewerbung KölnRheinRuhr ist für das Sportland.NRW auch auf der ITB, der weltweit führenden Reisemesse vom 3. bis 5. März in Berlin, ein prägendes Thema. Das einwohnerstärkste Bundesland ist nicht nur das Sportland Nummer 1 hierzulande, sondern in Sachen Kultur- und Sportveranstaltungen auch das führende Eventreiseland. Der NRW-Kalender ist wie in jedem Jahr gespickt mit zahlreichen Spitzenveranstaltungen an Rhein und Ruhr – so auch das Top-Event in der Aachener Soers, dem traditionsreichen Austragungsort des jährlichen CHIO, bei dem sich 2026 die internationale Reitelite zu den FEI World Championships trifft. Diese herausragenden Merkmale sollen auch der Bewerbung KölnRheinRuhr um die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 weiteren Schwung verleihen.Nordrhein-Westfalen wird an seinem ITB-Stand deutlich sichtbar mit einer großen, stimmungsvollen Olympia- und Paralympics-Grafik vertreten sein. Das Deutsche Sport & Olympia Museum aus Köln steuert zudem einzigartige Exponate bei - die Olympische Fackel der Spiele in Paris, einen Schläger der Tischtennislegende Timo Boll oder auch ein Fechtoberteil der Olympiasiegerin und Weltmeisterin Britta Heidemann.„Olympische und Paralympische Spiele wären eine einmalige Chance für Nordrhein-Westfalen – sportlich und touristisch. Denn solche Großveranstaltungen wirken weit über die eigentlichen Wettkampfstätten hinaus. Sie schaffen Aufmerksamkeit und stärken das Image einer Region. Zugleich setzen sie nachhaltige Impulse für Infrastruktur und Kooperationen, von denen Regionen und Betriebe langfristig profitieren können“, erklärt Dr. Heike Döll-König, Geschäftsführerin des touristischen Landesverbands Tourismus NRW. Rückblick auf Milano Cortina 2026: Team Sportland.NRW glänzt mit Medaillen und starken Leistungen Credit: picture alliance / Keystone | Salvatore di NolfiNeue NRW-Medaillenprämie als zusätzliche Anerkennung für Athletinnen und AthletenMomente, die bleiben – Milano Cortina 2026 hat gezeigt, was Olympische Spiele ausmacht: große Bilder, starke Emotionen, gemeinsames Mitfiebern. Für das Sportland.NRW begann mit den Spielen in Italien eine neue Zeitrechnung: Mit einer erhöhten Teilnahmeprämie und einer neuen Medaillenförderung setzt das Land Nordrhein-Westfalen ein klares Signal der Wertschätzung für Athletinnen und Athleten.Ob in den Arenen, auf den Wettkampfstrecken oder vor den Bildschirmen: Die Winterspiele haben gezeigt, wie schnell sportliche Höchstleistung eine ganze Region mitnehmen kann. Milano Cortina 2026 war laut, lebendig und nahbar, mit fairen Wettkämpfen, besonderen Geschichten und einem olympischen Gefühl, das rundum begeisterte.Team Sportland.NRW mittendrinMit 13 Teilnehmenden war das Team Sportland.NRW bei den Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo vertreten. Ihre Auftritte auf der weltgrößten Wintersportbühne haben begeistert, dabei aber auch unterstrichen: Spitzensport braucht nicht nur Talent und harte Arbeit, sondern auch Rückhalt. In der Förderung genauso wie in der öffentlichen Anerkennung. Von den insgesamt 26 Medaillen (8 Gold – 10 Silber – 8 Bronze) von Team Deutschland war das Team Sportland.NRW an acht Medaillen (1 Gold – 5 Silber – 2 Bronze) beteiligt, was fast ein Drittel der deutschen Gesamtmedaillen ausmacht. Ohne Medaille blieben die deutschen Eishockey-Herren, für den Kölner Leon Draisaitl werden die Spiele dennoch in stolzer Erinnerung bleiben: Bei seinem Olympia-Debüt durfte der NHL-Star die deutsche Delegation anführen und die Fahne tragen.Während Bobpilotin Laura Nolte nach Silber im Monobob ihre Leistung beim emotionalen Höhepunkt gemeinsam mit Anschieberin Deborah Levi mit einer Goldmedaille im Zweierbob krönte, steuerten die Skeleton-Stars Jacqueline Pfeiffer und Axel Jungk vier Medaillen (je zwei Silber und Bronze) zur erfreulichen Bilanz von Team Sportland.NRW bei. Abgerundet wurde das gute Ergebnis mit den beiden Silbermedaillen der Anschieberin Neele Schuten (Zweierbob / Lisa Buckwitz) und des Anschiebers Matthias Sommer (Viererbob / Francesco Friedrich). Aber auch abseits der Medaillen gab es viele tolle Leistungen, wie zum Beispiel der vierte Platz von Hannah Neise (Skeleton-Einzel).Teilnahmeprämie steigt, Medaillenförderung startetPassend zu diesem olympischen Rückenwind geht Nordrhein-Westfalen den nächsten Schritt in der Förderung. Ab Milano Cortina 2026 wird die Teilnahmeprämie für Athletinnen und Athleten aus dem Sportland.NRW, die an Olympischen und Paralympischen Spielen teilnehmen, auf 5.000 Euro erhöht. Gleichzeitig führt das Land eine eigene Medaillenförderung ein: Nordrhein-Westfalen verdoppelt die Medaillenprämien der Stiftung deutschen Sporthilfe mit einer einmaligen Zahlung für Gold, Silber oder Bronze.„Wir investieren jetzt noch stärker in unseren Spitzensport“, sagte Wüst zu den neuen Maßnahmen: „Und zwar ohne Wenn und Aber für Olympia und Paralympics gleichermaßen.“ Wer für Nordrhein-Westfalen an den Start gehe, so der Ministerpräsident, bekomme „volle Wertschätzung, Förderung und Anerkennung.“ Matthias Sommer zu Silber im Viererbob von Francesco Friedrich Credit: picture alliance / Associated Press / Alessandra TarantinoFoto (vlnr) Francesco Friedrich, Matthias Sommer, Alexander Schüller und Felix StraubDer Winterberger Matthias Sommer hat am letzten Tag der Olympischen Winterspiele 2026 eine Silbermedaille für das Sportland.NRW gewonnen. Als Anschieber – gemeinsam mit Alexander Schüller und Felix Straub - im Viererbob von Francesco Friedrich musste sich das Team am Sonntag (22. Februar) mit einem Rückstand von 0,57 Sekunden nur dem Dauerrivalen Johannes Lochner (mit den Anschiebern Thorsten Margis, Jörn Wenzel, Georg Fleischhauer) geschlagen geben. Den deutschen Dreifacherfolg im Cortina Sliding Centre verpasste Adam Ammour (mit den Anschiebern Issam Ammour, Joshua Tasche, Alexander Schaller) als Vierter mit vier Hundertstelsekunden Rückstand auf den drittplatzierten Schweizer Michael Vogt.Mit seiner Silbermedaille ist Friedrich zum erfolgreichsten Bob-Piloten der Geschichte aufgestiegen. Der Doppel-Olympiasieger von 2018 und 2022 überholte mit nunmehr viermal Gold und zweimal Silber André Lange (vier Gold-, eine Silbermedaille). Zweierbob der Frauen: Nolte/Levi mit Gold, Silber für Schuten im Bob von Lisa Buckwitz Credit: picture alliance/dpa - Michael KappelerFoto (vlnr) Laura Nolte, Deborah Levi, Neele Schuten, Lisa BuckwitzBobpilotin Laura Nolte und Anschieberin Deborah Levi haben im Zweierbob die erste Goldmedaille für das Sportland.NRW gewonnen. Vier Jahre nach ihrem Triumph bei den Winterspielen 2022 in Peking ließen die beiden Winterbergerinnen am Samstagabend (21. Februar) nach vier Läufen die starke Konkurrenz hinter sich. Mit einem Rückstand von 0,53 Sekunden sicherte sich Lisa Buckwitz mit Neele Schuten Silber vor der US-Amerikanerin Kaillie Armbruster Humphries.„Es war schwieriger als vor vier Jahren, weil die Strecke anspruchsvoller ist. Ich wusste, ich habe mit Deborah die Leistung am Start, die ich brauche. Und es ist ja unsere Paradedisziplin,“ freute sich Nolte nach dem Olympiasieg. Alles andere als Gold wäre für die 27 Jahre alte Nolte, die am Montag im Monobob Olympiasilber gewonnen hatte, eine Enttäuschung gewesen, war sie doch mit fünf Siegen in sieben Saisonrennen als große Favoritin nach Cortina d’Ampezzo gereist.Lisa Buckwitz (31 Jahre) mit Anschieberin Neele Schuten (26) vom TV Gladbeck ist bei den Olympischen Spielen ein Novum gelungen. Nach ihrer Goldmedaille 2018 in PyeongChang als Anschieberin von Mariama Jamanka holte sie in Norditalien nun als Pilotin Silber. Dieses Medaillen-„Double“ hatte bislang noch niemand geschafft. Die frühere Weltmeisterin Kim Kalicki und Anschieberin Talea Prepens belegten Platz vier, ihnen fehlte in der Endabrechnung gerade einmal 15 Hundertstelsekunden zur Bronzemedaille. Mottowagen bei Umzügen an Rosenmontag und Veilchendienstag Credits: Stadt Köln / Sportamt; Eddi BoppIm Karneval in Nordrhein-Westfalen stand neben den aktuellen Themen auch die Bewerbung KölnRheinRuhr im Blickpunkt. Mehrere Motive für die Umzüge an Rosenmontag und Veilchendienstag griffen die Idee von Olympischen und Paralympischen Spielen in der Region auf. Denn Karneval lebt vom Miteinander – genauso wie die Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele, die von einer ganzen Region getragen wird und Menschen zusammenbringt.Besonders in Köln wurde das sichtbar: Unter dem Motto „Mer dun et för Köllympia“ nimmt ein Persiflage-Motiv Kölns Rolle als Leading City auf – und setzt zugleich ein jeckes Zeichen für „Spiele nah an den Menschen“. Neben der NRW-Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, und dem Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester begleiteten auch die KölnRheinRuhr-Botschafterinnen Britta Heidemann und Sarah Voss sowie lokale Sportbotschafter wie Torsten May und Shary Reeves das jecke Treiben in Köln.Traditionell erst am Veilchendienstag lief der Umzug in Mönchengladbach, bei dem ebenfalls ein eigener Mottowagen mit engem Bezug zum “Hockey-Hub” der Olympiabewerbung an den Start ging. Auf dem Wagen der Zugleitung waren hier unter anderem der Ratsherr und Aufsichtsrat der Marketinggesellschaft Mönchengladbach, Simon Schmitz, und die Bürgermeisterin der Partnerstadt Roermond, Yolanda Hoogtanders, präsent.Nah an den Bürgerinnen und Bürgern sollen auch die nächsten Schritte der Bewerbung sein: Bis Sonntag, 19. April 2026, wird in den 17 beteiligten Kommunen per Bürgerentscheid über die Teilnahme an der Bewerbung abgestimmt. Laura Nolte mit Silbermedaille im Monobob Credit: picture alliance / dpa Robert MichaelGesamtweltcupsiegerin Laura Nolte hat bei den Olympischen Spielen in Italien Silber im Monobob gewonnen. Die 27-Jährige aus dem Team Sportland.NRW musste sich am Montagabend (16. Februar) im Cortina Sliding Center mit gerade einmal vier Hundertstelsekunden Rückstand nur der US-Amerikanerin Elana Meyers Taylor geschlagen geben. Bronze sicherte sich deren Landsfrau Kaillie Armbruster Humphries. Lisa Buckwitz sicherte sich Platz vier, Kim Kalicki belegte am Ende Rang 15.Für Laura Nolte ist es nach ihrem Triumph im Zweier gemeinsam mit Anschieberin Deborah Levi vor vier Jahren in Peking die zweite Olympiamedaille. Nolte und Levi gelten auch im Zweierbob als Topfavoritinnen und wollen an ihr Olympiagold von Peking anknüpfen. Der Zweierbob-Wettkampf beginnt am Freitag (20. Februar). Silber für Axel Jungk/Susanne Kreher – Bronze für Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer Credit: picture alliance / dpa Robert MichaelBei der olympischen Premiere im Skeleton Mixed-Team haben die Skeletoni Jacqueline Pfeifer und Axel Jungk aus dem Team Sportland.NRW die nächsten Medaillen geholt: Der Olympiazweite Axel Jungk trat gemeinsam mit Silbermedaillengewinnerin Susanne Kreher an und sicherte sich am Sonntagabend (15. Februar) erneut Silber im Cortina Sliding Center hinter den Briten Tabitha Stoecker/Matt Weston. Mit einem Rückstand von nur einer Hundertstelsekunde auf Kreher/Jungk sicherten sich die Olympiadritte Jacqueline Pfeifer von der RSG Hochsauerland im Team mit Bronzemedaillengewinner Christopher Grotheer Bronze.Im neu geschaffenen Mixed-Event gehen jeweils eine Frau und ein Mann an den Start – eine gute Chance für die Skeletonis, mit einem weiteren Olympiarennen für mehr Sichtbarkeit zu sorgen. So sieht es auch die gebürtige Siegerländern Jacqueline Pfeifer: „Diese zusätzliche Medaillenchance, der zusätzliche Wettkampf, ist einfach auch mega gut für unsere Sportart.“Foto oben: Christopher Grotheer, Jacqueline Pfeifer, Susanne Kreher und Axel Jungk Jacqueline Pfeifer holt Olympia-Bronze für Team Sportland.NRW Credit: picture alliance/dpa Robert MichaelBei den Olympischen Winterspielen 2026 hat Jacqueline Pfeifer im Skeleton der Frauen olympisches Edelmetall gewonnen. Am 14. Februar raste die Athletin des Team Sportland.NRW im Eiskanal von Cortina d’Ampezzo auf den dritten Platz und holte damit Bronze – hinter Olympiasiegerin Janine Flock (Österreich) und der deutschen Silbergewinnerin Susanne Kreher. Knapp am Podium vorbei schrammte Teamkollegin Hannah Neise: Auch die Olympiasiegerin von 2022, die ebenfalls dem Team Sportland.NRW angehört, mischte bis zuletzt im Medaillenkampf mit und zeigte einen starken Auftritt im olympischen Finale.Für Pfeifer ist es bereits die zweite Olympia-Medaille ihrer Karriere: 2018 gewann sie in PyeongChang Silber (damals noch unter dem Namen Jacqueline Lölling). Die gebürtige Siegerländerin startet für die RSG Hochsauerland. Axel Jungk mit erster Medaille für Team Sportland.NRW Credit: picture alliance/dpa Robert MichaelSkeleton-Pilot Axel Jungk hat die erste Medaille bei den Olympischen Winterspielen 2026 für das Team Sportland.NRW gewonnen: Der Olympiazweite von Peking vor vier Jahren musste sich am Freitagabend (13. Februar) im Eiskanal des Cortina Sliding Center nur dem britischen Weltmeister und Gesamtweltcupsieger Matt Weston geschlagen geben und sicherte sich nach vier Läufen die Silbermedaille. Peking-Olympiasieger Christopher Grotheer holte die Bronzemedaille, während der dritte deutsche Starter Felix Keisinger bei seinem Olympiadebüt auf den sechsten Rang fuhr.Der 34 Jahre alte Jungk zeigte sich sehr zufrieden, bis auf den finalen Durchgang: „Der letzte Lauf war unfassbar schlecht. Umso schöner, dass es noch Silber geworden ist.“ Eine weitere Medaillenchance gibt es für Jungk und Grotheer am Sonntag (15. Januar) im erstmals ausgetragenen olympischen Mixed-Team. Ministerpräsident Wüst besucht Olympische Winterspiele in Mailand Unter anderem Teilnahme am Empfang des DOSB in Mailand / Nordrhein-Westfalen erhöht Teilnahmeprämie und verdoppelt Prämie für Medaillengewinn Credits: Land NRW / Steffen BöttcherDie Staatskanzlei teilt mit:Die Olympischen Winterspiele sind das größte Wintersportereignis der Welt: Seit dem 6. Februar bis zum 22. Februar 2026 kämpfen in Mailand und Cortina d‘Ampezzo mehr als 3.500 Athletinnen und Athleten aus 93 Ländern in 16 olympischen Disziplinen um Medaillen und Platzierungen. Im deutschen Team sind 13 Sportlerinnen und Sportler aus dem Sportland Nordrhein-Westfalen vertreten. Am Dienstag, 10. Februar 2026, reist Ministerpräsident Hendrik Wüst nach Mailand und wird dort an zwei Tagen Termine rund um die Olympischen Winterspiele wahrnehmen und sich mit Athletinnen und Athleten sowie Vertreterinnen und Vertretern des organisierten Wintersports austauschen. Ministerpräsident Wüst wird von dem Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester begleitet. Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Die ganze Welt schaut in diesen Tagen zu unseren Freunden in Italien. Die Olympischen Winterspiele stehen für Akzeptanz, Toleranz, Respekt und Teamgeist. Sport kann Menschen zusammenführen, neue Zuversicht und neuen Zusammenhalt stiften. Olympische Spiele sind dafür die größte Bühne, die es gibt. Unsere Athletinnen und Athleten haben sich mit viel persönlichem Einsatz und Disziplin seit vielen Monaten auf diese Spiele vorbereitet. Umso wichtiger ist es, sie persönlich vor Ort zu unterstützen und ihre Leistung zu würdigen. Wir alle können uns auf spektakuläre Leistungen, echte Begeisterung und faire Wettkämpfe freuen.“Oberbürgermeister der Stadt Köln Torsten Burmester: „Ich drücke unseren Athletinnen und Athleten, insbesondere den Kölnerinnen und Kölnern unter ihnen, fest die Daumen. Olympische Spiele sind für viele das größte Ereignis ihrer Karriere. Sie sind zugleich Vorbilder für alle Kinder und Jugendlichen, die von Olympia träumen. Daher ist es mir ein besonderes Anliegen, sie gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten in Italien zu besuchen. Ich hoffe auf viele Medaillen für Team Deutschland.“Am Dienstag, 10. Februar 2026, wird Ministerpräsident Wüst das Vorrundenspiel der deutschen Eishockey-Frauenmannschaft gegen Italien besuchen sowie am Abend am gemeinsamen Empfang des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) und des deutschen Generalkonsulats Mailand teilnehmen. Am Mittwoch, 11. Februar 2026, wird sich der Ministerpräsident dann mit Athletinnen und Athleten sowie Vertreterinnen und Vertretern des organisierten deutschen Wintersports austauschen.Zu Beginn der Olympischen Winterspiele 2026 führt Nordrhein-Westfalen eine Medaillenprämie ein und erhöht die Teilnahmeprämie für Athletinnen und Athleten aus dem Land, die an Olympischen und Paralympischen Spielen teilnehmen.„Wir investieren jetzt noch stärker in unseren Spitzensport und zwar ohne Wenn und Aber für Olympia und Paralympics gleichermaßen. Wer für Nordrhein-Westfalen an den Start geht, bekommt volle Wertschätzung, Förderung und Anerkennung“, so Ministerpräsident Wüst. „Deswegen erhöhen wir ab den Olympischen Winterspielen 2026 die Teilnahmeprämie für Olympische und Paralympische Spielen auf 5.000 Euro pro Athletin und Athlet. Das machen wir gemeinsam mit unserem starken Partner, der Sportstiftung NRW, die eng mit uns die Abstimmung übernommen und als wichtiger Förderer für junge Top-Talente aus unserem Land seit Jahrzehnten entscheidende Impulse in der Sportförderung setzt. Zudem verdoppelt Nordrhein-Westfalen zudem die Medaillenprämien der Stiftung Deutsche Sporthilfe. Damit setzt Nordrhein-Westfalen ein starkes Signal für die Anerkennung der Spitzenleitungen unserer Athletinnen und Athleten und stärkt auch unsere Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele.”Von den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking kehrten die deutschen Athletinnen und Athleten mit zwölf Gold-, zehn Silber- und fünf Bronzemedaillen zurück. Das Team Sportland NRW war an zwei Gold-, einer Silber- und einer Bronzemedaille beteiligt.Teilnahmeprämie und MedaillenförderungAb den Olympischen Winterspielen 2026 erhöht Nordrhein-Westfalen die Teilnahmeprämien und führt eine eigene Medaillenförderung ein. Bislang erhalten alle Athletinnen und Athleten aus Nordrhein-Westfalen, die an Olympischen und Paralympischen Spielen teilnehmen, über die Sportstiftung NRW eine Teilnahmeprämie von 3.500 Euro. Ab den Olympischen Winterspielen 2026 wird die Teilnahmeprämie auf 5.000 Euro erhöht. Die Stiftung Deutsche Sporthilfe prämiert Medaillen bei Olympischen und Paralympischen Spielen mit der einmaligen Zahlung in einer Höhe von 30.000 Euro für den Gewinn einer Goldmedaille, in einer Höhe von 20.000 Euro für den Gewinn einer Silbermedaille und in einer Höhe von 10.000 Euro für den Gewinn einer Bronzemedaille. Nordrhein-Westfalen wird diese Medaillenprämien ab den Olympischen Winterspielen 2026 verdoppeln, ebenfalls als einmalige Zahlung für den Gewinn einer Gold-, Silber- oder Bronzemedaille. Jetzt unsere Kampagne unterstützen! Credits: Land.NRWJetzt können Bürgerinnen und Bürger die Kampagne zur Bewerbung der Region Rhein-Ruhr um Olympische und Paralympische Spiele noch besser aktiv unterstützen. Durch die Integration von Kampagnenmotiven, Profilrahmen und Hintergrundgrafiken kann der eigene Social Media-Kanal genutzt werden, um die Kampagne zu verbreiten und auf die Bewerbung von KölnRheinRuhr aufmerksam zu machen. Diverse Sportlerinnen und Sportler, Vereine, Städte und weitere Personen des öffentlichen Lebens haben die Kampagne hierdurch schon erfolgreich unterstützt.Die Vorlagen können hier heruntergeladen werden: Mitmachen! Große Ehre für Leon Draisaitl: Olympia-Fahnenträger aus dem Sportland.NRW Credits: Team DeutschlandWenn am Freitag im historischen „Milano San Siro Olympic Stadium“ die 25. Olympischen Winterspiele eröffnet werden, steht beim traditionellen Einmarsch der Nationen auch ein Eishockey-Superstar aus dem Sportland.NRW im Mittelpunkt. Bei der Wahl für das Fahnenträger-Duo setzte sich der Kölner Stürmer Leon Draisaitl von den Edmonton Oilers aus der NHL durch und wird damit gemeinsam mit Skispringerin Katharina Schmid die deutsche Fahne tragen. Das gab der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am Mittwochabend (4. Februar) bekannt. „Ich bin sprachlos. Das bedeutet mir wirklich unfassbar viel. Ich fühle mich total geehrt", sagte der 30 Jahre alte Draisaitl, der in Italien seine ersten Winterspiele bestreitet.Draisaitl und Schmid gewannen jeweils sowohl die öffentliche Wahl als auch das interne Team Deutschland-Voting. Auf Draisaitl vereinten sich bei den männlichen Kandidaten etwas mehr als 51 Prozent der Stimmen aus der Öffentlichkeit und knapp 41 Prozent der Stimmen aus dem Team D. Er ist der erste Eishockeyspieler, der bei einer Eröffnungsfeier die deutsche Fahne trägt. 2022, als in Peking erstmals ein Duo bei Winterspielen die Fahne trug, waren es Eisschnellläuferin Claudia Pechstein und Bobpilot Francesco Friedrich. Bei der Eröffnungsfeier zu den Olympischen Spielen 2024 in Paris stand eine Judoka aus dem Sportland.NRW im Mittelpunkt: Judo-Weltmeisterin Anna-Maria Wagner trug gemeinsam mit Basketball-Weltmeister Dennis Schröder die deutsche Fahne.Draisaitl wird das Team Deutschland bei der Eröffnungsfeier in Mailand ins Stadion führen, Katharina Schmid bei der Eröffnungsfeier am Standort Predazzo. Die Eröffnungsfeiern an den Standorten Mailand, Predazzo, Cortina und Livigno sollen zeitgleich stattfinden, inklusive Einlauf der Nationen. Zur Auswahl standen neben Draisaitl und der zweimaligen Vizeweltmeisterin Schmid noch die Olympiasieger Johannes Rydzek (Nordische Kombination), NRW-Bob-Pilotin Laura Nolte aus Winterberg und Tobias Wendl (Rodel-Doppelsitzer) sowie Snowboard-Hoffnung Ramona Hofmeister. Team Sportland.NRW mit Olympiaerfolgen im Gepäck: 13 Nominierte für Milano Cortina 2026 Credits: Team Deutschland, DEB/City-PressEin Eishockey-Weltstar, viele weitere Kufen-Größen und sieben Medaillen von vergangenen Spielen im Gepäck: Das Team Sportland.NRW geht mit 13 Athletinnen und Athleten in vier Sportarten bei den Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026 an den Start.Der neu gebaute Eiskanal in Cortina d'Ampezzo soll wieder zur „Erfolgsrinne“ werden – gleich mehrere Medaillengewinnerinnen und Medaillengewinner aus dem Sportland.NRW treten hier an: Laura Nolte und Deborah Levi sind die Olympiasiegerinnen im Zweierbob von Peking 2022, Nolte schrieb dabei sogar Geschichte als jüngste Bob-Pilotin mit Olympiagold. Hannah Neise krönte sich in der chinesischen Hauptstadt ebenfalls zur Olympiasiegerin im Skeleton. Silber brachte 2022 außerdem Axel Jungk mit – und auch Matthias Sommer reist als Olympiamedaillengewinner an: Er holte in Peking Bronze im Zweierbob der Männer gemeinsam mit Christoph Hafer. Nolte fehlte im Monobob als Vierte nur ein Wimpernschlag zur zweiten Medaille.In den beiden Eishockeyhallen in Mailand können NRW-Teilnehmende auf Historisches zurückgreifen. Moritz Müller gehörte zum deutschen Team, das bei den Spielen 2018 in Pyeongchang sensationell zum ersten Mal Silber gewann. Und wenn in Italien erstmals seit Sotschi 2014 wieder alle NHL-Spieler bei Olympia auflaufen können, erhält das Turnier eine zusätzliche Wucht, von der auch das deutsche Team profitiert: Mit dem in Köln aufgewachsenen Stürmer Leon Draisaitl vom zweimaligen NHL-Finalisten Edmonton Oilers steht ein internationaler Star im NRW-Aufgebot, der auf sein Olympia-Debüt zusteuert.Im Bob sind Anschieberin Neele Schuten und Ersatz-Anschieberin Kira Lipperheide nominiert, im Skeleton stehen neben Neise und Jungk auch Jacqueline Lölling-Pfeifer im Aufgebot – sie gewann 2018 in Pyeongchang Silber. Im Eishockey der Frauen gehört zudem Svenja Voigt zum Team, bei den Männern ist außerdem Parker Tuomie dabei. Im Skilanglauf komplettiert Jan Stölben das Team Sportland.NRW.Das Team Sportland.NRW im ÜberblickBob: Deborah Levi (BSC Winterberg), Laura Nolte (BSC Winterberg), Neele Schuten (TV Gladbeck), Kira Lipperheide (TV Gladbeck, Ersatz), Matthias Sommer (BSC Winterberg)Eishockey: Svenja Voigt (St. Cloud State University), Leon Draisaitl (Edmonton Oilers), Moritz Müller (Kölner Haie), Parker Tuomie (Kölner Haie)Skeleton: Hannah Neise (BSC Winterberg), Jacqueline Lölling-Pfeifer (RSG Hochsauerland), Axel Jungk (NRW-Westfalen)Skilanglauf: Jan Stölben (SLV Ernstberg) Düsseldorf, Dortmund und Essen setzen leuchtendes Zeichen für KölnRheinRuhr Mit dem Kickoff der Olympia- und Paralympics-Kampagne in Köln strahlt die Botschaft am Montagabend auch in die Region: In Düsseldorf, Dortmund und Essen wurden markante Wahrzeichen zu Projektionsflächen – als sichtbares Startsignal für die Kampagne und als wichtiger Schritt auf dem Weg zu den Ratsbürgerentscheiden am 19. April 2026. Credits:Stadt Essen / Moritz Leick (Titelbild)Stadt Dortmund / Stephan SchützeLandeshauptstadt Düsseldorf / Melanie ZaninDominik Antoni Krolikowski (Gruppe Zeche Zollverein)Am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Dortmunder U und am UNESCO-Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen wurde, parallel zu den Illuminationen an der LANXESS arena und dem Römisch-Germanischen Museum in Köln, der Kampagnenstart mit großflächigen Licht- und Video-Projektionen gefeiert. Die Kampagne betont, was unsere Region auszeichnet: Vielfalt, die zusammen stärker ist. Die Stärken und Persönlichkeiten der 17 Städte stehen dabei gemeinsam im Mittelpunkt – und machen die Sportbegeisterung der Region sichtbar.Genau diesen Gedanken greifen die Projektionen auf. Sie sind bewusst als Kunstprojekt im öffentlichen Raum angelegt und sollen zeigen: Die Bewerbung ist mehr als ein Sportvorhaben. Bekannte Orte werden dabei zu großen Projektionsflächen, auf denen Bilder und Botschaften der Kampagne zu sehen sind – und die Idee von KölnRheinRuhr für alle spürbar wird. Entwickelt wurde das Konzept vom Bielefelder Künstler Hans-Christoph Mücke.Ein wichtiger Teil der Aktion: Die Menschen sollten nicht nur zuschauen, sondern sich beteiligen. Über einen QR-Code konnten Bürgerinnen und Bürger eigene kurze Botschaften einsenden, die anschließend in die Projektionen eingebunden wurden.Vor Ort waren unter anderem Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, Dortmunds Oberbürgermeister Alexander Kalouti und Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen. Aus dem Sport wurden die Aktionen von zahlreichen aktuellen und ehemaligen Top-Athletinnen und -Athleten wie etwa Sandra Mikolaschek, Sonja Greinacher und Richard Schmidt, sowie Nachwuchssportlerinnen und -sportlern begleitet. Von Seiten der Landesregierung Nordrhein-Westfalen waren zudem die Ministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin Mona Neubauer sowie Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, dabei. Gemeinsam mit weiteren Mitstreitern der Bewerbung standen sie für Fragen und Statements bereit.Unter dem Motto „Unsere Städte. Unsere Spiele.“ läuft die Kampagne seit dem 19. Januar 2026. Sie informiert in allen 17 beteiligten Städten über das Konzept der Bewerbung und soll die Bürgerinnen und Bürger zur Abstimmung bei den Bürgerentscheiden am 19. April 2026 motivieren. Hier geht's zum Video Start der Kampagne für die Bewerbung KölnRheinRuhr um Olympische und Paralympische Spiele 2036, 2040 und 2044 Herausragende Persönlichkeiten unterstützen Bewerbung in erster Reihe / Ratsbürgerentscheide in allen beteiligten Kommunen am 19. April 2026 Credit: Land.NRWDie Staatskanzlei teilt mit: Moderne, nachhaltige Spiele kann es nur mit und nicht gegen den Willen der Menschen im Land geben. Als einzige Bewerberregion führt Nordrhein-Westfalen am 19. April 2026 in allen am Konzept beteiligten Kommunen Ratsbürgerentscheide durch. Rund vier Millionen Menschen können dann über die Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele abstimmen, kein anderer Bewerber bezieht mehr Menschen ein. Um die Menschen in Nordrhein-Westfalen im Vorfeld des Ratsbürgerentscheids bestmöglich zu informieren und für die Spiele zu werben, startet am Montag, 19. Januar 2026, genau drei Monate vor den Ratsbürgerentscheiden, eine breit angelegte Kampagne. Damit wollen die 17 beteiligten Kommunen gemeinsam mit der Landesregierung, dem Landessportbund NRW und dem Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW, mit Athletinnen und Athleten sowie den Sportfachverbänden für ein positives Votum bei der Abstimmung werben. Die finale Entscheidung für eine deutsche Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele fällt am Samstag, 26. September 2026, im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des DOSB. In den kommenden Monaten wird zudem ein prominent besetztes Team die Bewerbung KölnRheinRuhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 in erster Reihe unterstützen. Dazu gehören: der deutsche Para-Athlet des Jahrzehnts Markus Rehm, die Olympiasiegerin im Degenfechten und Spitzensportfunktionärin Britta Heidemann, die erfolgreichste Olympionikin Deutschlands und erfolg-reichste Dressurreiterin der Welt Isabell Werth, der Fußball-Weltmeister Christoph Kramer, der Vorstandsvorsitzende der Deutz AG und Ruder-Weltmeister Sebastian Schulte sowie der ehemalige Ministerpräsident und Bundesfinanzminister a.D. Peer Steinbrück. Sie alle werden sich aktiv in die Bewerbung Nordrhein-Westfalens einbringen und mit ihrer jeweiligen Erfahrung und Expertise wichtige Impulse geben. Ministerpräsident Hendrik Wüst hat gemeinsam mit dem Oberbürger-meister der Stadt Köln Torsten Burmester sowie dem Team in der Kölner Lanxess Arena die Inhalte der Kampagne vorgestellt. Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Nordrhein-Westfalen will Spiele für alle. Nordrhein-Westfalen ist bereit. Mit KölnRheinRuhr bringen wir Olympische und Paralympische Spiele zu den Menschen. Nordrhein-Westfalen macht Deutschland und der Welt das Angebot für die kompaktesten, nachhaltigsten und spektakulärsten Spiele mit Zuschauerrekorden vor Rekordkulissen. Wir bieten den Athletinnen und Athleten die größte Bühne für den größten Moment ihrer Karriere. KölnRheinRuhr wird für Zuschauerrekorde sorgen – 14 Millionen Tickets werden wir anbieten können. Das ist ein absoluter Spitzenwert. Wir haben auch das kompakteste Olympia-Konzept. 95 Prozent der Athletin-nen und Athleten werden im Olympischen und Paralympischen Dorf wohnen können. Das schafft kein anderer Bewerber. Wir bieten die kompaktesten Spiele: Kein anderes Konzept sieht so kurze Wege vor. Und wir haben den nachhaltigsten Plan: 100 Prozent schon bestehende oder temporäre Sportstätten. In Nordrhein-Westfalen wird es nach den Spielen keine weißen Elefanten geben. Unser Bekenntnis zur Olympischen Idee ist dabei untrennbar verbunden mit unserem Bekenntnis für den Breitensport. Deswegen wird so viel in den Sport investiert wie nie zuvor. Wir werden ab diesem Jahr insgesamt rund eine Milliarde Euro für den Sport in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung stellen. Kein anderes Land investiert in den nächsten Jahren mehr, breiter und nachhaltiger in den Sport. Die besten Köpfe unterstützen KölnRheinRuhr. Sie alle werden mit ihrer Glaubwürdigkeit und Erfahrung dazu beitragen, diese Bewerbung voran-zubringen. Nordrhein-Westfalen ist bereit. Noch nie in der olympischen Geschichte wurden so viele Menschen befragt, ob sie für die Spiele sind. Das macht unsere Bewerbung einzigartig. Die Menschen im Land haben es jetzt in der Hand. Ihr ‚Ja‘ schreibt Olympische und Paralympische Geschichte.“ Oberbürgermeister der Stadt Köln Torsten Burmester: „Mit Köln als Leading City und Kapitän eines starken Teams kann der Traum von Olympia an Rhein und Ruhr Wirklichkeit werden. Olympische und Paralympische Spiele werden den Kölnerinnen und Kölnern langfristig nutzen und nachhaltig wirken. Sie stärken Spitzen- wie auch Breitensport, fördern die Inklusion sowie das Miteinander und bringen Wachstum für die Wirtschaft und Investitionen in die Infrastruktur. Gemeinsam wollen wir die Bürgerinnen und Bürger weiter mit guten Argumenten überzeugen, da-mit Köln und Rhein-Ruhr mit einem klaren Ja die Voraussetzung für Olympische und Paralympische Spiele schaffen.“ Para-Leichtathlet und Goldmedaillengewinner von 2012, 2016, 2021 und 2024 Markus Rehm: „Viele Top-Athletinnen und Athleten des paralympischen Leistungssports sind in Nordrhein-Westfalen zu Hause. Die hervorragenden Strukturen und das hier gebündelte Know-how bilden den Grundstein für das überzeugende Konzept der Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele in KölnRheinRuhr. Nordrhein-Westfalen bietet alles, was Paralympische Spiele brauchen und viel wichtiger – sie wurden im Konzept von Anfang an mitgedacht. Der Standort ist ideal und ich stehe voll hinter der Bewerbung KölnRhein-Ruhr.“ IOC-Mitglied und Olympiasiegerin von 2008 Britta Heidemann: „Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland fände ich großartig. Ich bin fest davon überzeugt, dass unser Land nachhaltig von den Spielen profitieren würde – gesellschaftlich wie emotional. Als gebürtige Kölnerin begrüße ich die Bewerbung von KölnRheinRuhr ganz besonders. Ich glaube, dass das Konzept international konkurrenzfähig ist und in seiner Kompaktheit und mit der Nutzung bestehender Infrastruktur genau das vereint, was zukunftsfähige Olympische Spiele auszeichnet. Im zentralen Olympischen Dorf können so viele Athleten gemeinsam die Spiele erleben, wie selten zuvor. Zugleich bietet KölnRheinRuhr mit rund 14 Millionen Tickets die größte Zuschauerkulisse, die es je bei Olympischen Spielen gegeben hat. Und dass wir im Rheinland weltoffen sind und Stimmung in die Stadien bringen können, ist schließlich weit über unsere Region hinaus bekannt.“ Dressurreiterin und erfolgreichste deutsche Olympionikin Isabell Werth: „Die Stadt Aachen steht seit Jahrzehnten für internationalen Reitsport auf höchstem Niveau. Mit dem CHIO findet hier regelmäßig ein Turnier von Weltklasse statt; nur Olympische und Paralympische Spiele würden das noch übertreffen. Das größte Sportevent im eigenen Heimatbundesland erleben zu dürfen, wäre ist für mich von großer Bedeutung. Umso mehr überzeugt mich das vorliegende Konzept für KölnRheinRuhr, und ich freue mich darauf, dieses künftig auch regelmäßig öffentlich vertreten zu können. Ich bin mir sicher: Die Menschen in Nordrhein-Westfalen werden ein klares positives Votum abgeben.“ Vorstandsvorsitzender der Deutz AG und ehemaliger Olympiateilnehmer von 2004 Dr. Sebastian Schulte: „Olympia hat eine enorme Strahlkraft, vereint Menschen und schafft das, was Deutschland gerade am meisten fehlt: ein gemeinsames, positives Ziel hinter der sich ganz unterschiedliche Menschen und Interessensgruppen versammeln. Nordrhein-Westfalen ist dafür an Rhein und Ruhr bestens aufgestellt – mit einem Konzept, das für Athleten und Zuschauer neue Maßstäbe setzt.“ Präsident des Landessportbundes NRW Stefan Klett: „Rund um die Olympiabewerbung hat der organisierte Sport für das Jahr 2026 bereits viele echte Fortschritte zu verzeichnen – das zeigt deutlich die rund eine Milliarde Euro, die Nordrhein-Westfalen jetzt in den Breitensport und die Sportvereine und in die Sanierung, Modernisierung und den Erhalt von Sportstätten und Schwimmbädern investiert. Nun geht es mit dem Kampagnenstart für KölnRheinRuhr in den kommenden drei Monaten mit oberster Priorität darum, möglichst viele der rund vier Millionen angesprochenen Wählerinnen und Wähler für die jeweiligen Bürgerentscheide zu gewinnen. Denn nur ein überzeugendes Votum der Bevölkerung in den beteiligten 17 Kommunen stärkt die NRW-Erfolgsaussichten im weiteren Bewerbungsverfahren. Dafür werden wir gemeinsam mit unseren 17.300 Sportvereinen und ihren rund 5,5 Millionen Mitgliedschaften entschlossen werben.“ Vorsitzende des Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW Anja Surmann: „Wir können Paralympics! Nirgendwo sonst wird der Paralympische Sport in seiner Kompaktheit und Vielfalt so authentisch gelebt wie in Nordrhein-Westfalen. Paralympics sind auch die perfekte Bühne, um noch mehr Kindern und Erwachsenen mit einer Behinderung den Weg in den Sport zu ebnen und somit nachhaltig Inklusion und Teilhabe zu fördern.“ Ratsbürgerentscheide am 19. April 2026 Am 19. April 2026 können die Bürgerinnen und Bürger in den betroffenen Kommunen über die Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 abstimmen. Grundlage dafür sind sogenannte Ratsbürgerentscheide, eine Form der direkten Demokratie, bei der die Entscheidung über eine konkrete Frage vom Stadtrat an die Bevölkerung übertragen wird (§ 26 Gemeindeordnung NRW). Die Abstimmung erfolgt über eine Ja-/Nein-Frage, beispielsweise: „Sind Sie dafür, dass sich die Stadt N.N. an der gemeinsamen Bewerbung der Region Rhein/Ruhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044 beteiligt?“. Abstimmungsberechtigt sind alle EU-Bürgerinnen und -bürger ab 16 Jahren, die seit mindestens drei Monaten in einer der teilnehmenden Gemeinden wohnen. Die Abstimmungen werden ausschließlich per Brief durchgeführt. Damit das Ergebnis gültig ist, muss eine Mindestbeteiligung erreicht werden. In Städten mit über 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner gilt ein sogenanntes Abstimmungsquorum von 10 Prozent. Dies bedeutet, dass die Frage nur dann wirksam im Sinne der Mehrheit der gültigen Stimmen entschieden ist, wenn diese Mehrheit zu-gleich auch mindestens 10 Prozent der Bürger der Gemeinde entspricht. In kleineren Kommunen liegt das Abstimmungsquorum bei bis zu 20 Prozent. Entscheidet sich die Mehrheit der gültigen Stimmen für „Ja“ oder „Nein“ und wird das Abstimmungsquorum erreicht, ist das Ergebnis bindend. Abstimmen können die Menschen aus dem teilnehmenden Gemeinden Aachen, Bochum, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Herten, Köln, Krefeld, Leverkusen, Mönchengladbach, Monheim am Rhein, Oberhausen, Pulheim, Recklinghausen und Wuppertal. Kampagne und Logo 17 Städte, ein Zusammenhalt. Die Kampagne greift die gemeinsame Vision auf: Jede Stadt bringt ihre eigene Geschichte, ihre Stärken und ihre Sportkultur in die Bewerbung ein. Zusammen entstehen Olympische und Paralympische Spiele, die mehr sind als nur Wettkämpfe. Der Teamgedanke verbindet alle, dafür steht auch das Kampagnenlogo: 16 bunte Strahlen vereinen sich zu einem Bild, symbolisiert als Flammen, End- und Ausgangspunkt ist die Leading City Köln. Die Bewerbung wird von 17 starken Städten getragen, die mit ihren einzigartigen Austragungsorten für Rekordkulissen sorgen werden: „Unsere Städte. Unsere Spiele.“ KölnRheinRuhr – Unsere Städte. Unsere Spiele. Nordrhein-Westfalen bietet den Athletinnen und Athleten die größte Bühne für den größten Moment ihrer Laufbahn – mit spektakulären Zuschauerzahlen vor Rekordkulissen. Mit dem am 2. Dezember 2025 vorgestellten Update macht Nordrhein-Westfalen Deutschland und der Welt das Angebot für die kompaktesten, nachhaltigsten und spektakulären Spiele. Nordrhein-Westfalen wird rund 14 Millionen Tickets anbieten können, ein absoluter Spitzenwert. Jede Sportart wird ein echtes Heimspiel vor Rekordkulisse haben. Die hohe Anzahl der Tickets ermöglicht zudem diese zu Preisen zu verkaufen, die für möglichst viele Menschen erschwinglich sind. Im Umkreis von 500 Kilometern rund um die Region Rhein Ruhr leben rund 160 Millionen Menschen, die in unter drei Stunden in Nordrhein-Westfalen sein können, um Olympische und Paralympische Spiele zu erleben. Mit dem Update bietet Nordrhein-Westfalen das kompakteste Modell mit den kürzesten Wegen. 95 Prozent der Athletinnen und Athleten werden im Olympischen und Paralympischen Dorf wohnen können. Nordrhein-Westfalen hat mit 100 Prozent schon bestehenden oder temporären Sportstätten den nachhaltigsten Plan. Das Olympische und Paralympische Dorf wird nach den Spielen weitergenutzt und zu einem neuen Stadtquartier entwickelt. Dank modularer Bauweise gelingt dieser Umbau schnell, ressourcenschonend und umweltfreundlich. In den vergangenen zehn Jahren fanden in der Region über 30 Weltmeisterschaften, Europameisterschaften oder Multisportevents wie die World University Games, das größte Multisport-Event der Welt im Jahr 2025, statt. Keine andere Region in Deutschland hat eine solche Erfahrung bei der Durchführung von internationalen großen Sportevents wie Nordrhein-Westfalen. Keine andere Region in Deutschland verfügt über eine solche Anzahl herausragender Sportstätten. Keine andere Region in Deutschland ist so sportbegeistert wie Nordrhein-Westfalen. Zudem denkt Nordrhein-Westfalen den Olympischen und Paralympischen Geist konsequent zusammen. Alle paralympischen Sportarten finden in den-selben Sportstätten statt wie die olympischen. Weitere Informationen: Markus Rehm ist einer der erfolgreichsten deutschen Para-Leichtathleten im Weitsprung und im Sprint. Er gewann zahlreiche paralympische Goldmedaillen, darunter 2012, 2016, 2021 sowie zuletzt 2024 in Paris, und hält mit über 8,72 Metern den Weltrekord in seiner Startklasse. Mit seinen sportlichen Erfolgen und seinem unbedingten Leistungswillen hat er Maßstäbe gesetzt. Markus Rehm lebt und trainiert in Leverkusen. Britta Heidemann ist eine der erfolgreichsten Degenfechterinnen der Welt. Zu ihren größten Erfolgen zählen der Olympiasieg 2008 in Peking sowie Welt- und Europameistertitel und weitere olympische Medaillen. Seit 2016 bringt die gebürtige Kölnerin ihre Erfahrung auf nationaler wie internationaler Ebene ein – unter anderem in der IOC-Athletenkommission und der IOC-Kommission für Digital Engagement und Marketing Communications sowie als Vorstandsmitglied der Olympic Refuge Foundation. Auch über den Sport hinaus wirbt und steht sie mit ihrer Ausstrahlung und ihrem Engagement für internationale Zusammenarbeit. Isabell Werth ist die erfolgreichste Dressurreiterin der Welt und Deutschlands erfolg-reichste Olympionikin. Mit dem Mannschaftssieg in Paris 2024 schraubte sie ihre Bilanz auf insgesamt acht olympische Goldmedaillen und sechs Silbermedaillen bei insgesamt sieben verschiedenen Olympischen Spielen. Sie ist eine Ausnahmepersönlichkeit des internationalen Spitzensports. Isabell Werth lebt und arbeitet in Rheinberg am Niederrhein, wo sie einen Turnier- und Ausbildungsstall betreibt. Christoph Kramer geboren 1991 in Solingen, ist Fußballspieler, TV-Experte, Podcaster und Autor. Er spielte jahrelang für den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach und war von 2014 bis 2016 Nationalspieler. 2014 wurde er Weltmeister. Zuletzt hat er einen Bestsellerroman veröffentlicht und ist regelmäßig als TV-Experte bei Länderspielen und der Champions League im Einsatz. Dr. Sebastian Schulte ist seit 2022 Vorstandsvorsitzender der DEUTZ AG in Köln. Als Ruderer nahm er im Deutschland-8er 2004 an den Olympischen Spielen in Athen teil und wurde 2006 Weltmeister. 2007 gewann er das wohl prestige-trächtigste Ruderrennen der Welt zwischen Oxford und Cambridge. Unter Schultes Führung wandelt sich DEUTZ von einem reinen Anbieter von Dieselmotoren zu einem Systemanbieter, der Antriebs- und Energielösungen in ganz unterschiedlichen Bereichen anbietet. Als Unternehmenschef betont er kontinuierlich die Stärke des hiesigen Standorts und macht sich stark für eine Olympia-Bewerbung Deutschlands. Peer Steinbrück war von 2002 bis 2005 Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und anschließend von 2005 bis 2009 Bundesfinanzminister. Während seiner Zeit in der Politik trug er Verantwortung für die staatliche Förderung von Olympia-Bewerbungen wie Rhein-Ruhr 2012 und für die Finanzierung des Spitzensports. Er steht für politische Erfahrung, wirtschaftliche Kompetenz und eine klare Haltung. Die Austragungsorte im Überblick: Aachen – Fußball, Reitsport | Para Dressursport Bochum – Fußball, Moderner Fünfkampf Dortmund – Fußball, Handball Duisburg – Kanu-Rennsport, Rudern, Sportklettern | Para Kanu, Para Rudern, Para Sportklettern -Düsseldorf – 3x3 Basketball, Badminton, Basketball, Beachvolleyball, Fechten, Handball, Judo, Ringen, Tischtennis, Triathlon, Volleyball | Blindenfußball, Goalball, Para Badminton, Para Boc-cia, Para Judo, Para Taekwondo, Para Tischtennis, Para Triathlon Rollstuhlbasketball, Rollstuhlfechten Essen – Boxen, Fußball, Gewichtheben, Radsport (BMX Free-style & Racing), Schießen | Para Powerlifting, Para Sportschießen, Sitzvolleyball Gelsenkirchen – Schwimmsport | Para Schwimmen Krefeld – Rollstuhlrugby, Taekwondo Kiel/Warnemünde – Segeln Köln – Leichtathletik 7er-Rugby, Bogenschießen, Fußball, Marathonschwimmen, Radsport (Bahnradrennen), Radsport (Straße), Tennis, Turnen | Para Bogenschießen Para Leichtathletik, Para Radsport (Bahn), Para Radsport (Straße), Rollstuhlbasketball, Rollstuhlrugby, Rollstuhltennis, Sitzvolleyball Leverkusen – Fußball Markkleeberg (Sachsen) – Kanu-Slalom Mönchengladbach – Hockey Monheim am Rhein – Skateboarding Oberhausen – Volleyball Pulheim – Golf Recklinghausen / Herten– Radsport (Mountainbike) Wuppertal – Fußball, Wasserball  Politische Vereinbarung zu einer deutschen Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele unterzeichnet Credit: Bundesregierung / Christina CzybikAm Donnerstag (4. Dezember 2025) haben Bundeskanzler Friedrich Merz, DOSB-Präsident Thomas Weikert, Ministerpräsident Hendrik Wüst, Ministerpräsident des Freistaates Bayern, Dr. Markus Söder, der Regierende Bürgermeister der Stadt Berlin, Kai Wegner, der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Dr. Peter Tschentscher und der Oberbürgermeister der Stadt Köln, Torsten Burmester im Bundeskanzleramt eine politische Vereinbarung zur deutschen Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele unterzeichnet.Mit der Vereinbarung bekräftigen die Partner sowohl das gemeinschaftliche Handeln für eine deutsche Bewerbung als auch den Bewerbungsprozess des DOSB. Die Spiele sind unabhängig vom Austragungsort ein nationales Gemeinschaftsprojekt. Sie bewegen: weltweit, national und regional. Sie begeistern, sie bringen zusammen, schaffen Verbindungen. Sie ermutigen und richten den Blick nach vorn. Sie sind das wichtigste sportpolitische Ziel der Bundesrepublik Deutschland.Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Deutschland ist im Olympia-Fieber. Moderne, nachhaltige Spiele gelingen aber nur mit der Zustimmung der Menschen. Dafür werben wir mit unserem Konzept für nachhaltige, kompakte und weltoffene Olympische und Paralympische Spiele vor Rekordkulissen. Wir wollen den Athletinnen und Athleten die größte Bühne für die größten Momente in ihrer sportlichen Karriere bereiten – getragen von der breiten Akzeptanz und Sportbegeisterung der Menschen in Nordrhein-Westfalen. Wir wollen Olympische und Paralympische Spiele für alle. Dabei stehen wir für einen fairen Wettbewerb und sind überzeugt: Die beste Bewerbung kommt aus Nordrhein-Westfalen.“Torsten Burmester, Oberbürgermeister der Stadt Köln: „Heute geht ein starkes Signal von Berlin aus an das IOC. Der politische Schulterschluss zwischen Bund, Ländern, DOSB und den vier Bewerbern unterstreicht gleich zwei sportliche Gedanken. Erstens, dass man nur als Mannschaft erfolgreich sein kann und zweitens, dass der Wettkampf die individuellen Leistungen steigert. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit Köln an der Spitze der Rhein-Ruhr-Bewerbung mit unseren 17 Kommunen und 14 Millionen möglichen Tickets am Ende die attraktivste Bewerbung sein werden.“ Olympische und Paralympische Spiele an Rhein und Ruhr: Update zum Bewerbungskonzept vorgestellt Landesregierung, Vertreter der Kommunen, Landessportbund NRW und Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW nehmen gemeinsam Update des Bewerbungskonzepts vor / Köln als Leading City festgelegt / Ministerpräsident Wüst: Wir bereiten den Athletinnen und Athleten die größte Bühne für den größten Moment. Credit: Land.NRWDie Region Rhein-Ruhr geht einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg der Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele für 2036, 2040 und 2044. Gemeinsam mit den Spitzen der beteiligten Kommunen, dem Präsidenten des Landessportbundes NRW, der Vorstandsvorsitzenden des Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes NRW, Olympia-Teilnehmerin Sarah Voss und Paralympics-Teilnehmerin Lisa Bergenthal stellte Ministerpräsident Hendrik Wüst in Düsseldorf ein Update des Bewerbungskonzepts vor. Nach Beratungen mit den Sportfachverbänden und Athletinnen und Athleten wurde das Sportstättenkonzept n so angepasst, dass jede Sportart die bestmöglichen Bedingungen und Sportanlagen vorfindet. Diese sind auf international höchstem Niveau erprobt, garantieren kurze Wege für die Sportlerinnen und Sportler und die Zuschauerinnen und Zuschauer und ermöglichen Wettkämpfe vor Rekordkulissen.Köln wird Leading City der Bewerbung und zugleich Standort für das Olympische und Paralympische Dorf sowie für ein zukunftsweisendes, temporäres Leichtathletikstadion. Dorf und Stadion sind von vornherein so geplant, dass sie nach den Spielen in ein nachhaltig genutztes Stadtquartier mit Wohnraum, sozialer Infrastruktur und Gewerbe umgewandelt werden können.Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Wir haben die letzten Wochen dazu genutzt, um zuzuhören. Wir haben mit Athletinnen und Experten gesprochen und weiter an dem Konzept gearbeitet. Durch konsequente Entscheidungen im Sinne kompakter Spiele können wir nun ein starkes Bewerbungs-Update vorlegen. Damit machen wir dem DOSB und Deutschland ein international wettbewerbsfähiges Angebot für die kompaktesten, nachhaltigsten und spektakulärsten Spiele.Unser Olympia- und Paralympics-Konzept ist ein Konzept für die Sportlerinnen und Sportler – und für die Zuschauer. Mit mehr als 14 Millionen Tickets können so viele Menschen dabei sein wie nie zuvor. Gemeinsam werden wir die größte Bühne für die größten Momente der Sportlerinnen und Sportler aus aller Welt schaffen.Moderne, nachhaltige Spiele kann es nur mit und nicht gegen den Willen der Menschen im Land geben. Als einzige Bewerberregion führen wir deshalb in allen am Konzept beteiligten Kommunen Ratsbürgerentscheide durch. Niemand bezieht mehr Städte ein. Niemand bezieht mehr Menschen ein. Keine andere Bewerbung – national wie international – wird sich auf so eine breite demokratische Legitimation stützen können wie unsere. Das stärkste Angebot für Spiele in Deutschland kommt aus Nordrhein-Westfalen."Oberbürgermeister der Stadt Köln Torsten Burmester: „Köln ist bereit, gemeinsam mit den 16 anderen Städten die Olympischen und Paralympischen Spiele an Rhein und Ruhr zu holen. Mit Köln als Leading City bekommt die Bewerbung der Region Rhein-Ruhr internationale Strahlkraft. Gemeinsam mit allen Kommunen wollen wir für nachhaltige, integrative und stimmungsvolle Spiele sorgen. Die Kölnerinnen und Kölner stehen dabei mit ihrer Herzlichkeit und Offenheit für den olympischen Gedanken und das Fairplay. Die Entscheidung für Köln als Leading City ist ein starkes Zeichen und ich bin mir sicher, dass Nordrhein-Westfalen so die beste Bühne für das größte Sportereignis der Welt bieten wird.“Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf Dr. Stephan Keller: „Wir haben heute unsere gemeinsame Olympia-Bewerbung weiterentwickelt. Einmal mehr wurde deutlich: Nordrhein-Westfalen ist Sport-Land. Unsere Arenen und Stadien bieten die höchsten Zuschauerkapazitäten und können verschiedenste Sportarten vor großer Kulisse präsentieren. Mit einem Einzugsgebiet von rund 220 Millionen Menschen in einem Radius von rund 600 Kilometern ist Nordrhein-Westfalen ein hochattraktiver Standort - auch für internationale Gäste. Wir sind bereit für Olympische und Paralympische Spiele.“Oberbürgermeister der Stadt Essen Thomas Kufen: „Gemeinsam werben wir für ein 'Ja' der Bürgerinnen und Bürger für Olympische und Paralympische Spiele. Auch bei uns sind die Einwohnerinnen und Einwohner gefragt, ob die Spiele an Rhein und Ruhr stattfinden sollen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Sportbegeisterung auch bei uns für ein positives Votum sorgen wird. Wir gehen als Region mit einem guten Konzept in die Bewerbung und mit Sportstätten, die große Wettkämpfe austragen können und viel Platz für Zuschauerinnen und Zuschauer bieten. Wir sind bereit!“Präsident des Landessportbund Nordrhein-Westfalen (LSB) Stefan Klett: „Der Entscheid für die Leading City Köln ist eine konsequente Fortschreibung unseres Konzeptes. Es ist kompakter als Paris und bekommt jetzt noch einen Namen, der das national und international verdeutlicht. Köln ist national und international bekannt und war deswegen auch bislang Teil des Konzeptes. Das enge Zusammenspiel von Köln mit 16 weiteren Städten an Rhein und Ruhr bleibt unsere Stärke. 50 von 54 Sportarten können in einem Radius von 40 km ausgetragen werden mit einer Rekordkulisse von 14 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern. Wir starten jetzt in die nächste Phase der Bewerbung mit Blick auf die Bürgerentscheide in 17 Städten am 19. April 2026.“Vorsitzende des Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen e.V. (BRSNW) Anja Surmann: „Köln als Leading City, das passt auch zu den Paralympics. Die Domstadt steht für ein Miteinander, das Grenzen überwindet. Hier, wo Geschichte auf Vielfalt trifft, hat sich ein Zentrum entwickelt, das den paralympischen Sport mit besonderer Leidenschaft und Top-Rahmenbedingungen für unsere Para Sportlerinnen und Para Sportler fördert. Wir sind bereit für den nächsten großen Schritt.“Olympiasiegerin und ehemalige Kunstturnerin Sarah Voss: „Olympische Spiele sind das größte, was der internationale Sport zu bieten hat. Sie eines Tages an Rhein und Ruhr erleben zu dürfen – wenn auch in einer anderen Rolle als bei meinen vergangenen zwei Teilnahmen als Athletin – wäre ein absoluter Traum, der in Erfüllung ginge. Die Lanxess Arena bietet mit einer Kapazität von 18.500 Plätzen eine riesige Bühne für die Turnsportarten und so wie ich die Kölnerinnen und Kölner kenne, würde unser Publikum die Halle jeden Tag in eine große Party verwandeln. Ich bin überzeugt: Nordrhein-Westfalen ist schon jetzt genau der richtige Ort für Olympische und Paralympische Spiele – und 2036 erst recht.“Rollstuhlbasketballerin, Teilnehmerin der Paralympischen Spiele 2020 und 2024 und Goldmedaillengewinnerin der FISU World University Games 2025 Lisa Bergenthal: „Nordrhein-Westfalen hat schon oft bewiesen, dass es Sportevents in ganz großem Stil meistern kann. Das zeigte sich zuletzt bei den FISU World University Games, dem größten Multisportevent in diesem Sommer, die sowohl atmosphärisch als auch organisatorisch herausragend waren. Meine Erinnerungen an unseren Goldmedaillengewinn in der Bochumer Jahrhunderthalle sind noch immer ganz frisch und das Event gehört zu den unvergesslichen Höhepunkten meiner bisherigen Karriere. Die Atmosphäre und die Begeisterung für unseren Sport vor Ort waren überwältigend - das Publikum hat uns im Finale bis zum Ende der Overtime getragen. Dieses Event hat eindrucksvoll gezeigt, wie sportbegeistert und bereit das Ruhrgebiet und die gesamte Region für mehr sind, nämlich Olympische und Paralympische Spiele. Die Athletinnen und Athleten könnten sich dabei ganz besonders auf das enthusiastische Publikum, vor allem im Ruhrgebiet, aber auch in der ganzen Region, freuen.“ Ein Fest des Spitzensports vor über zehn Millionen Fans: Nordrhein-Westfalen steht bereit für Olympische und Paralympische Spiele an Rhein und Ruhr Ministerpräsident Wüst: Nordrhein-Westfalen und die Region Rhein-Ruhr sind der richtige Platz für die Olympischen und Paralympischen Spiele Die Staatskanzlei teilt mit: Credits: planquadrat Elfers Geskes Krämer GmbH Architektur und Stadtplanung und Land.NRW Nordrhein-Westfalen ist bereit für Olympische und Paralympische Spiele. Am Mittwoch, 28. Mai 2025, hat Ministerpräsident Wüst gemeinsam mit den Spitzen der beteiligten Städte das Konzept für Olympische und Paralympische Spiele an Rhein und Ruhr dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) vorgestellt. Das Konzept ist in enger Zusammenarbeit mit Kommunen, Fachleuten und Athletinnen und Athleten entstanden und wird bis Ende Mai offiziell eingereicht. Viele Städte der Region haben bereits Ratsbeschlüsse zur Unterstützung der Bewerbung gefasst – unter dem Vorbehalt der Finanzierung und Bürgerbeteiligung.Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Nordrhein-Westfalen ist bereit für die Spiele an Rhein und Ruhr. Bei uns stehen die Sportlerinnen und Sportler im Mittelpunkt. Für sie und mit den Menschen in unserem Land wollen wir ein großes Fest feiern. Mit bisher nicht erreichten Zuschauerzahlen, spektakulären Sportstätten, getragen von einer sportbegeisterten Bevölkerung. Es ist außergewöhnlich, dass bei Olympischen Spielen in Nordrhein-Westfalen insgesamt rund zehn Millionen Tickets für die Wettkämpfe angeboten werden können. Die Spiele fänden vor mehr Zuschauern statt als jemals zuvor in der Geschichte der Spiele. Wir verfügen schon heute über einzigartige Sportstätten mit Rekordkulissen. Unser Konzept ist nachhaltig, weil rund 95 Prozent der notwendigen Sportstätten bei uns bereits bestehen oder nur temporär ertüchtigt oder errichtet werden müssten. Die Sportbegeisterung in unserem Land hat schon heute Olympia-Niveau. Woche für Woche strömen Fan-Massen in die Stadien und Hallen unseres Landes. Sportgroßveranstaltungen sind in Nordrhein-Westfalen an der Tagesordnung – top organisiert und mit Zuschauerrekorden. Für diese Bewerbung gibt es einen großen politischen Konsens in unserem Land und eine hohe Akzeptanz in der Region. Nordrhein-Westfalen und die Region Rhein-Ruhr sind der richtige Platz für die Olympischen und Paralympischen Spiele. Unser Bekenntnis zu Olympia ist dabei fest verbunden mit unserem Bekenntnis zum Breitensport, den wir dauerhaft noch stärker fördern werden.“Sportstättenkonzept: Spektakuläre Wettkampfstätten vor RekordkulisseMit spektakulären Sportstätten bringt Nordrhein-Westfalen den Olympischen Geist eindrucksvoll zu den Menschen. So würden die Schwimmwettbewerbe vor 60.000 Zuschauern in der Arena Gelsenkirchen stattfinden – noch nie zuvor in der Olympischen Geschichte wurde diese Disziplin vor mehr Menschen gezeigt. Die Finals im Handball, Basketball und Volleyball würden vor einer Rekordkulisse in der Merkur Spiel-Arena in Düsseldorf ausgerichtet. Die Reitsportanlage auf der Aachener Soers zählt bereits jetzt zu den renommiertesten Sportstätten, die der internationale Reitsport zu bieten hat. Auch der Parasport würde eine einzigartige und atemberaubende Kulisse erleben, mit Finals verschiedener Disziplinen vor 18.000 Menschen in der Lanxess Arena in Köln und Blindenfußball auf den Düsseldorfer Rheinwiesen. So sportbegeistert die Menschen in Nordrhein-Westfalen sind, so nachhaltig sind die Sportstätten im Land. Rund 95 Prozent der für die Olympischen und Paralympischen Spiele notwendigen Sportstätten würden bestehende oder temporär ertüchtigte oder errichtete Sportstätten sein.Innovatives Leichtathletikstadion sowie Olympisches und Paralympisches DorfFür die Leichtathletik-Wettkämpfe soll ein temporäres Stadion mit angrenzendem Olympischen und Paralympischen Dorf entstehen, das anschließend in ein Stadtquartier mit Wohnungen, Gewerbe und sozialer Infrastruktur umfunktioniert werden soll. Für diesen zentralen und nachhaltigen Ort kommen mit Köln und Essen sogar zwei Städte in Nordrhein-Westfalen in Frage. Ebenfalls besonders: 90 Prozent der Athletinnen und Athleten können ihre Wettkampfstätten vom Olympischen und Paralympischen Dorf in rund einer Stunde erreichen.Sportland Nummer 1: Region Rhein-Ruhr mit Leidenschaft und ErfahrungNordrhein-Westfalen ist Sportland Nummer 1: Knapp 12 Millionen Menschen treiben in Nordrhein-Westfalen regelmäßig Sport – mehr als in jedem anderen Bundesland in Deutschland. Rund 500.000 Menschen engagieren sich ehrenamtlich im Sport. Der Landessportbund NRW verfügt durch seine 130 Mitgliedorganisationen und 17.450 Sportvereine über mehr als fünf Millionen Mitglieder. Nordrhein-Westfalen ist außerdem regelmäßig Gastgeber von internationalen Sportgroßevents – in wenigen Wochen finden hier mit den FISU World University Games die „Olympischen Spiele“ der Studierenden statt. Sie sind das drittgrößte Multisportevent der Welt – nach den Olympischen und Paralympischen Spielen. 42 Bundesligavereine in den Profiligen sind in Nordrhein-Westfalen zuhause. Die dazugehörige Fankultur hat starke Wurzeln und schließt Menschen aus aller Welt ein. Jahr für Jahr machen sie nationale oder internationale Sportgroßereignisse zu besonderen Highlights. Diese Begeisterung der Menschen soll auch auf die Olympischen und Paralympischen Spiele übertragen werden. Eine verbindliche Bürgerbeteiligung ist deshalb zentraler Punkt der Bewerbung der Region Rhein/Ruhr.HintergrundDie Landesregierung unterstützt die Vision Olympischer und Paralympischer Spiele an Rhein und Ruhr seit Beginn der Planungen. Mit dem Beitritt zum Memorandum of Understanding des DOSB am 28. November 2023 hat Nordrhein-Westfalen seine Bereitschaft zur Austragung bekräftigt. Auch der Landtag hat sich 2019 und 2024 fraktionsübergreifend für eine Bewerbung ausgesprochen. In einem Kabinettbeschluss am Dienstag, 20. Mai 2025, hat die Landesregierung ihre Unterstützung für Olympische und Paralympische Spiele an Rhein und Ruhr noch einmal bekräftigt. Damit setzt die Landesregierung ein klares Zeichen für die Fortführung und Konkretisierung der gemeinsamen Bewerbung.Die Entscheidung, mit welchem Konzept der DOSB sich um eine Ausrichtung der Spiele in Deutschland beim IOC bewerben möchte, erfolgt im September 2026 in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des DOSB. TermineAlle wichtigen Termine zur Olympiabewerbung – von Infoveranstaltungen und Sportevents bis zum Ratsbürgerentscheid am 19. April 2026. So bleibst du informiert und verpasst nichts. 19.01.2026 Kampagnenstart KölnRheinRuhr Drei Monate bis zum Ratsbürgerentscheid 24.01.2026 ISTAF Indoor Leichtathletikmeeting in Düsseldorf mit internationalen Leichtathletik-Stars, der Weltelite im Para-Sprint und BEHIND.D-Business-Talk zur Bewerbung 06.02.2026 Olympische Winterspiele Mailand/Cortina 2026 24.02.2026 Yonex German Open 2026 in Mülheim a.d.R. Internationales Top-Event des Badminton-Weltverbandes 27.02.2026 Deutsche Hallenmeisterschaften Leichtathletik in Dortmund 03.03.2026 Präsentation der Bewerbung KölnRheinRuhr auf Internationaler Tourismus Börse in Berlin sowie Abend-Veranstaltung mit Talk-Format in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalens 06.03.2026 Paralympische Winterspiele Mailand/Cortina 2026 11.03.2026 Landessportfest "Jugend trainiert für Olympia & Paralympics" in Essen mit Ermittlung der Landessiegerinnen und Landessieger 13.03.2026 Aktionsspieltage für Bewerbung KölnRheinRuhr in Fußball-Bundesligen und weiteren Ballsport-Ligen 27.03.2026 Bernd Best Turnier in Köln mit bis zu 50 Teams und 700 Personen aus aller Welt, die sich im Rollstuhl-Rugby messen 16.04.2026 Stimmabgabe Bis hierhin solltest Du Deine Briefwahlunterlagen spätestens wieder in die Post gegeben haben 18.04.2026 Final4 um den deutschen Handball-Pokal in Köln mit den zwei NRW-Teams TBV Lemgo-Lippe und Bergischer HC 14.05.2026 DFB-Pokalfinale Frauen in Köln zum 17. Mal im meist ausverkauften RheinEnergiestadion mit traditionsreichem Fan- und Familienfest auf die Stadionwiesen 06.06.2026 Deutsche Judo-Meisterschaften in Duisburg Vergabe der nationalen Titel für Frauen und Männer in sieben Gewichtsklassen 12.06.2026 Invictus Germany Sports Festival in Düsseldorf hervorgegangen aus den Invictus Games Düsseldorf 2023 mit den Sportarten Indoor-Rudern, Sitz-Volleyball, Spinning und Tischtennis 13.06.2026 33. Terra Wortmann Open in Halle/Westfalen Weltklasse-Tennis beim traditionsreichen ATP 500 Rasenturnier 13.06.2026 Handball Final4 der Champions League in Köln Saisonhöhepunkt des europäischen Klubhandballs der vier besten Vereinsmannschaften Europas 20.06.2026 Tage der Überflieger in der Essener Innenstadt Bühne für Weltklasse-Leichtathletik, bei der olympische und paralympische Spitzenathletinnen und -athleten alle Sprungdisziplinen in die City bringen 20.06.2026 Start der NRW3X3Tour das größte Basketball-Breitensport-Event Deutschlands, das die 32. Auflage feiert 27.06.2026 Ratingen Mehrkampf-Meeting Treffpunkt der internationalen Leichtathletik-Elite mit den besten Siebenkämpferinnen und Zehnkämpfern der Welt 20.07.2026 U23-WM der Ruderer in Duisburg eine der wichtigsten internationalen Events im Nachwuchsbereich auf der renommierten Regattabahn Duisburg 24.07.2026 Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften in Bochum Highlight im Event-Kalender im umfassend modernisierten Lohrheidestadion 11.08.2026 Reit-Weltmeisterschaften 2026 in Aachen mit der Weltelite des Pferdesports in sechs Disziplinen und hochkarätigem Rahmenprogramm 13.08.2026 Flag Football-Weltmeisterschaften 2026 in Düsseldorf auf dem Weg der Sportart zum olympischen Debüt in Los Angeles im Sommer 2028 15.09.2026 Kanu-Polo-WM in Duisburg mit der internationalen Elite auf der renommierten Regattabahn Duisburg Fragen und Antworten Allgemeines Bürgerentscheid Region Paralympische Spiele Nachhaltigkeit Kosten Warum bewirbt sich KölnRheinRuhr? Die Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele in KölnRheinRuhr vereint ideale Voraussetzungen: Sie bieten den den Athletinnen und Athleten die größte Bühne für den größten Moment ihrer Karriere – mit einer hohen Dichte an spektakulären Sportstätten, einer leistungsfähigen Infrastruktur und einer sportbegeisterten Bevölkerung. Die Bewerbung soll den Zusammenhalt stärken und langfristige Impulse für Sport, Stadtentwicklung und Inklusion setzen. Nordrhein-Westfalen macht Deutschland und der Welt das Angebot für die kompaktesten, nachhaltigsten und spektakulärsten Spiele. Warum sollte Deutschland angesichts globaler Krisen überhaupt Olympische und Paralympische Spiele ausrichten? Die Spiele können ein positives Zeichen für internationalen Zusammenhalt, Frieden und Inklusion setzen. Sie bieten die Chance, gesellschaftliche Themen wie Barrierefreiheit, Klimaschutz und Teilhabe sichtbar zu machen und zu fördern. Es gilt die Chance zu nutzen und die Olympischen und Paralympischen Spiele in ein demokratisches Land wie Deutschland zu holen. Wann wird entschieden, ob die Bewerbung erfolgreich ist? Die DOSB-Mitgliederversammlung entscheidet am 26.09.2026, ob KölnRheinRuhr als deutscher Kandidat ins Rennen geht. Die finale Entscheidung trifft das Internationale Olympische Komitee (IOC) in einem mehrstufigen Dialogprozess. Wann die Spiele 2036, 2040 und 2044 vergeben werden, steht derzeit noch nicht fest. Warum bewirbt sich Deutschland für die Olympischen und Paralympischen Spiele für drei verschiedene Jahre (2036, 2040 und 2044)? Das IOC entscheidet nicht mehr nach einem festen Zeitplan, wann und wo zukünftige Spiele stattfinden. Indem Deutschland sich für mehrere Jahre bewirbt, erhöht es die Chancen, bei einer Vergabe berücksichtigt zu werden – unabhängig davon, ob die Spiele 2036, 2040 oder 2044 nach Europa kommen.Die Bewerbung über drei mögliche Austragungsjahre zeigt, dass Deutschland langfristig und strategisch plant. Es signalisiert dem IOC, dass das Land bereit ist, sich den Herausforderungen der Ausrichtung zu stellen – wann immer die Gelegenheit kommt. Was passiert, wenn NRW im innerdeutschen Wettbewerb nicht ausgewählt wird? Auch ohne Zuschlag bleiben viele Impulse erhalten – z. B. für Stadtentwicklung, Sportförderung und Inklusion. Die Bewerbung allein ist schon ein Motor für positive Veränderung, unabhängig vom Ausgang.Alle vier Konzepte (Berlin, Hamburg, München und KölnRheinRuhr) haben das Potenzial für eine erfolgreiche Bewerbung beim IOC. Sollte es nicht Rhein-Ruhr sein, dann wird sich NRW voll und ganz hinter die Entscheidung des deutschen Sports unter dem Dach des DOSB und hinter die deutsche Bewerbung stellen. Warum stehen die Chancen diesmal besser, dass eine deutsche Bewerbung erfolgreich ist, trotz der bisherigen Rückschläge? Starke politische Unterstützung: Die Landesregierungen und der Landtag stehen geschlossen hinter der Bewerbung. Die breite politische Rückendeckung verleiht der Bewerbung eine neue Dynamik und Glaubwürdigkeit.Bestehende Infrastruktur: 100 % der benötigten Sportstätten sind bereits vorhanden oder temporär geplant. Das reduziert Kosten und erhöht die Nachhaltigkeit der Bewerbung.Innovative und nachhaltige Konzepte: Die Bewerbung setzt auf spektakuläre Sportstätten wie den Aquatics Dome auf Schalke und verfolgt nachhaltige Stadtentwicklung, etwa durch die Umwandlung des Leichtathletikstadions und des Olympischen Dorfes in einen neuen Stadtteil. Nordrhein-Westfalen bietet die größte Bühne für den größten Moment.Breite gesellschaftliche Beteiligung: Die Ratsbürgerentscheide und Beteiligungsverfahren stärken die demokratische Legitimation und Akzeptanz der Bewerbung in der Bevölkerung.Finanzierungskonzept: Die Bewerbung betont, dass die Spiele durch Ticketverkäufe, IOC-Zuschüsse und Vermarktung finanziert werden sollen. Steuern werden lediglich für ohnehin geplante Verbesserungen der Infrastruktur (ÖPNV etc.) aufgewandt.Impulse für den Breiten- und Leistungssport: Schon jetzt zeigt die Bewerbung positive Effekte, etwa durch neue Förderprogramme für Sportstätten und bessere Bedingungen für Trainer im Leistungssport. Wie wird verhindert, dass die Bevölkerung übergangen wird? Die Bewerbung setzt auf Bürgerbeteiligung – durch Dialogformate, Informationsveranstaltungen und die geplanten Ratsbürgerentscheide am 19.04.2026. Moderne, nachhaltige Spiele kann es nur mit und nicht gegen den Willen der Menschen im Land geben. Wie kann ich mich als Bürgerin oder Bürger beteiligen? Die Bewerbung setzt bewusst auf Transparenz und Mitbestimmung. Deshalb führt Nordrhein-Westfalen am 19.04.2026 in allen am Konzept beteiligten Kommunen Ratsbürgerentscheide durch, bei dem die Menschen direkt abstimmen können.Darüber hinaus können Bürgerinnen und Bürger auch aktiv als Unterstützerinnen und Unterstützer mitwirken, etwa durch die Verbreitung von Informationen im eigenen Umfeld. Jede Form der Unterstützung trägt dazu bei, den gemeinschaftlichen Charakter der Bewerbung sichtbar zu machen und die Spiele zu einem Projekt der gesamten Region zu entwickeln. Für wann ist der Ratsbürgerentscheid geplant und wie läuft er ab? Am 19. April 2026 können die Bürgerinnen und Bürger in den betroffenen Kommunen der Region Rhein-Ruhr über die Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 abstimmen. Grundlage dafür sind sogenannte Ratsbürgerentscheide, eine Form der direkten Demokratie, bei der die Entscheidung über eine konkrete Frage vom Stadtrat an die Bevölkerung übertragen wird (§ 26 Gemeindeordnung NRW). Die Abstimmung erfolgt über eine Ja-/Nein-Frage: „Sind Sie dafür, dass sich die Stadt N.N. an der gemeinsamen Bewerbung der Region Rhein/Ruhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044 beteiligt?".Abstimmungsberechtigt sind alle EU-Bürgerinnen und -bürger ab 16 Jahren, die seit mindestens drei Monaten in einer der teilnehmenden Gemeinden wohnen. Die Abstimmungen werden ausschließlich per Brief durchgeführt. Damit das Ergebnis gültig ist, muss eine Mindestbeteiligung erreicht werden. In Städten mit über 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern gilt ein sogenanntes Abstimmungsquorum von 10 Prozent. Dies bedeutet, dass die Frage nur dann wirksam im Sinne der Mehrheit der gültigen Stimmen entschieden ist, wenn diese Mehrheit zugleich auch mindestens 10 Prozent der Bürger der Gemeinde entspricht. In kleineren Kommunen liegt das Abstimmungsquorum bei bis zu 20 Prozent. Entscheidet sich die Mehrheit der gültigen Stimmen für „Ja“ oder „Nein“ und wird das Abstimmungsquorum erreicht, ist das Ergebnis bindend. Wie kann ich die Kampagne unterstützen? Neben einer „Ja-Stimme“ beim Ratsbürgerentscheid am 19. April 2026 können Bürgerinnen und Bürger die Bewerbung der Region Rhein-Ruhr für die Austragung Olympischer und Paralympischer Spiele aktiv unterstützen – sei es durch Gespräche im Freundes- und Familienkreis, oder aber durch die Verbreitung der Kampagne auf den eigenen Social Media-Kanälen. Dabei können auch die diversen Vorlagen der Bewerbung KölnRheinRuhr genutzt werden. Welche Städte sind beteiligt? Es sind 17 Städte in Nordrhein-Westfalen beteiligt: Aachen, Bochum, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Herten, Köln, Krefeld, Leverkusen, Mönchengladbach, Monheim am Rhein, Oberhausen, Pulheim, Recklinghausen und Wuppertal. Zudem Kiel oder Warnemünde und Markkleeberg. Die beteiligten Städte bieten die besten Sportstätten für die jeweiligen Sportarten. Welche Stadt ist Leading City? Die weltweit bekannte Millionenstadt Köln wurde am 02.12.2025 in einer Pressekonferenz als Leading City der Bewerbung bekannt gegeben. Diese Entscheidung erfolgte aus sportfachpolitischer Bewertung und wird von allen an der Bewerbung beteiligten Städten einstimmig befürwortet und getragen. In Köln werden das temporäre Leichtathletik-Stadion, das Olympische und Paralympische Dorf sowie der Media-Hub verortet sein. Die weiteren geplanten Sportarten in den anderen 16 Kommunen an Rhein und Ruhr bleiben bestehen. Gibt es Risiken für die Städte? Jede Stadt entscheidet selbst über ihre Beteiligung. Risiken werden durch die Nutzung vorhandener Infrastruktur und transparente Planung minimiert. Wie inklusiv sind die Spiele wirklich? Die Paralympischen Spiele sind gleichwertiger Bestandteil der Bewerbung. Barrierefreiheit, Teilhabe und Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderung sind zentrale Ziele – sowohl im Sport als auch in der Infrastruktur und Kommunikation. Was können Olympische und Paralympische Spiele für Menschen mit Behinderung bewirken? Olympische und vor allem Paralympische Spiele können viel für Menschen mit Behinderung bewirken. Ihre sportlichen Leistungen werden sichtbar gemacht, was die gesellschaftliche Anerkennung fördert. Durch die mediale Aufmerksamkeit werden Vorurteile abgebaut und das Bewusstsein für Inklusion und Barrierefreiheit gestärkt. Die Sportlerinnen und Sportler dienen als Vorbilder, die zeigen, dass eine Behinderung kein Hindernis für Erfolg und Teilhabe ist. Gleichzeitig führen die Spiele oft zu nachhaltigen Verbesserungen in Infrastruktur und öffentlicher Wahrnehmung. Insgesamt tragen sie dazu bei, Menschen mit Behinderung mehr Selbstbewusstsein, Respekt und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Wie können sich die Paralympischen Spiele auf das Vereinssportangebot für Menschen mit Behinderung auswirken? Paralympische Spiele können einen starken Impuls für den Sport von Menschen mit Behinderung in einer Region setzen, da sie Aufmerksamkeit, Anerkennung und Motivation schaffen. Bestehende Sportvereine werden angeregt, neue Angebote sowohl für den Breitensport als auch für den Leistungssport zu entwickeln, sodass mehr Menschen mit Behinderung regelmäßig Sport treiben können. Die mediale Präsenz und lokale Begeisterung fördern Nachwuchsarbeit und Investitionen in barrierefreie Sportstätten und Förderprogramme, die langfristig den regionalen Sport stärken. Erfolgreiche Athletinnen und Athleten motivieren zudem andere Menschen mit Behinderung, aktiv zu werden und ihre sportlichen Ziele zu verfolgen. So tragen die Spiele nachhaltig zur Entwicklung einer inklusiven Sportkultur auf allen Leistungsniveaus bei. Was hat der Sport in NRW von der Bewerbung? Die Bewerbung stärkt die politische Unterstützung für den Sport und die Sportförderung.So wird in 2026 ein neues Förderprogramm des Landes für die Sanierung von Sportstätten für den Breitensport im Umfang von 600 Millionen Euro gestartet.Ebenfalls in 2026 wird die Förderung von Trainerinnen und Trainer im Nachwuchsleistungssport deutlich verbessert.Für Übungsleitungen in Sportvereinen werden ab 2026 kostenlose Aus- und Fortbildungen angeboten. Welche Auswirkungen hat Olympia auf die Entwicklung der Gastgeber-Region? Olympische und Paralympische Spiele können in der Rhein-Ruhr-Region als Katalysator für nachhaltige Entwicklungen in vielen Bereichen wirken. Ein zentrales Beispiel ist das Olympische und Paralympische Dorf, das nach den Spielen Lebensraum für rund 10.000 Menschen bieten würde. Gleichzeitig fließen Investitionen in ÖPNV, Sportstätten, Digitalisierung und Barrierefreiheit, die die Lebensqualität in der Region langfristig verbessern. Darüber hinaus sorgen die Spiele für internationale Aufmerksamkeit und setzen Impulse für Tourismus und wirtschaftliche Aktivitäten. Sie fördern den Sport in all seinen Facetten, stärken die Inklusion und das gesellschaftliche Miteinander und bieten die Chance, die Region als innovatives, weltoffenes Zentrum sichtbar zu machen. Was passiert, wenn die Spiele nicht wie geplant nachhaltig sind? Die Bewerbung verpflichtet sich zu den Nachhaltigkeitsstandards des IOC und wird durch unabhängige Gremien begleitet. Es gibt klare Pläne zur Nachnutzung und transparente Berichterstattung. Die Region will ein neues Modell für nachhaltige Spiele etablieren. Was ist mit dem CO₂-Fußabdruck der Spiele? Die Bewerbung strebt klimaneutrale Spiele an. Dazu gehören:Nutzung bestehender InfrastrukturFörderung von ÖPNV und E-MobilitätKompensation unvermeidbarer EmissionenNachhaltige Bauweise bei temporären Anlagen Welche Chancen ergeben sich für lokale Vereine, Schulen und die Jugend? Für Schulen: Olympische und Paralympische Spiele bieten Schulen die Chance, sportliche Bildung und Bewegung zu stärken und Werte wie Fairness, Vielfalt und Teamgeist zu vermitteln. Durch Projekte und Kooperationen mit Vereinen können diese Impulse praktisch umgesetzt werden.Für Vereine: Olympische und Paralympische Spiele bieten Vereinen die Chance, durch mediale Aufmerksamkeit neue Mitglieder zu gewinnen – besonders in weniger bekannten Sportarten. Zudem können sie von Fördermitteln zur Investition in Sportstätten und der Infrastruktur profitieren. Ebenfalls können lokale Vereine Teil des kulturellen und sportlichen Begleitprogramms werden.Für die Jugend: Der direkte Kontakt zu internationalen Athletinnen und Athleten kann inspirierend wirken und neue Perspektiven eröffnen (Motivation durch Vorbilder). Jugendprojekte, Volunteer-Programme und sportliche Wettbewerbe im Vorfeld und während der Spiele bieten Möglichkeiten zur aktiven Mitgestaltung. Die Bewerbung setzt auf Nachhaltigkeit – auch im Sinne einer dauerhaften Förderung des Nachwuchssports und der sozialen Infrastruktur. Ist es nicht zu teuer, Olympische und Paralympische Spiele auszurichten? Die Bewerbung setzt bewusst auf bestehende Infrastruktur – 100% der benötigten Sportstätten sind bereits vorhanden oder werden temporär ertüchtigt. Das reduziert die Kosten erheblich. Zudem wird auf Nachhaltigkeit und Nachnutzung gesetzt, sodass Investitionen langfristig der Bevölkerung zugutekommen. Die Kosten für die Durchführung der Spiele (das Durchführungsbudget) werden vollständig über Einnahmen durch TV-Rechte, Werbung und IOC-Zuschüsse abgedeckt. Öffentliches Geld würde nur für Sicherheit und medizinische Versorgung eingesetzt. Ein ausgeglichenes Durchführungsbudget ist – unabhängig von der Bewerberstadt – das Mindestziel Olympischer und Paralympischer Spiele in Deutschland.Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland sind eine Investition in die Zukunft mit klaren Finanzierungsmodellen und langfristigem Nutzen für Gesellschaft und Sport. Was kosten Olympische und Paralympische Spiele in KölnRheinRuhr? Bei der Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele differenziert der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) zwischen drei Formen von Kosten. Das sind die Bewerbungskosten, die Durchführungskosten für die Spiele und zuletzt die Kosten für notwendige Investitionen in die Infrastruktur, die für die Durchführung der Spiele getätigt werden müssen.Die Bewerbung KölnRheinRuhr setzt bewusst auf bestehende Infrastruktur – 100% der benötigten Sportstätten sind bereits vorhanden oder werden temporär ertüchtigt. Das reduziert die Kosten erheblich. Zudem wird auf Nachhaltigkeit und Nachnutzung gesetzt, sodass Investitionen in Infrastruktur langfristig den Menschen im Land zugutekommen. Die Kosten für die Durchführung der Spiele (das Durchführungsbudget) werden vollständig über Einnahmen durch TV-Rechte, Werbung und IOC-Zuschüsse abgedeckt. Öffentliches Geld würde nur für Sicherheit und medizinische Versorgung eingesetzt. Ein ausgeglichenes Durchführungsbudget ist – unabhängig von dem Bewerber– das klare Ziel Olympischer und Paralympischer Spiele in Deutschland.Demgegenüber stehen vielfältige Einnahmepotentiale, die sich u.a. aus Beiträgen des Internationalen Olympischen Komitees, Sponsorenbeiträge sowie Ticket- und Merchandise-Verkäufen ergeben. Für die Durchführung Olympischer und Paralympischer Spiele in KölnRheinRuhr rechnet der Deutsche Olympische Sportbund nach heutigem Stand mit einem Gewinn von rund 400 Millionen Euro.Auch aus den Erfahrungen der Spiele in Paris 2024 kann KölnRheinRuhr sagen: Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland sind eine Investition in die Zukunft mit klaren Finanzierungsmodellen und langfristigem Nutzen für Gesellschaft und Sport. Was bedeutet der Begriff Durchführungskosten? Die Durchführungskosten umfassen nach Berechnungen des Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) alle Ausgaben für die Organisation und Durchführung der Olympischen und Paralympischen Spiele selbst. Dazu zählen insbesondere Kosten für den Betrieb und die temporäre Ertüchtigung der Wettkampfstätten, für den Betrieb des Olympischen und Paralympischen Dorfes während der Spiele, Personal, Transport und Logistik, Technik, Veranstaltungen, temporäre Infrastruktur sowie Organisation und Verwaltung. Dauerhafte Neubauten und langfristige Infrastrukturprojekte sind nicht Teil der Durchführungskosten. Diese fallen in ein separates InvestitionskostenbudgetGrundsätzlich wird bei Olympischen und Paralympischen Spielen ein ausgeglichenes Durchführungsbudget angestrebt. Die Kosten werden dabei überwiegend aus privaten Einnahmen finanziert, etwa durch Ticketverkäufe, Sponsoring, Vermarktungsrechte und Beiträge des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Öffentliche Mittel sind in der Regel nur für staatliche Aufgaben wie Sicherheitsmaßnahmen und medizinische Versorgung im öffentlichen Raum vorgesehen. Das zeigen auch die Erfahrungen aus Paris 2024 sowie von diversen internationalen Sportgroßveranstaltungen. Wie hoch sind die prognostizierten Durchführungskosten für KölnRheinRuhr? Die prognostizierten Durchführungskosten für Olympische und Paralympische Spiele in KölnRheinRuhr wurden vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) gemeinsam mit externen Partnern ermittelt. Nach aktuellem Stand liegen die Durchführungskosten (das sogenannte Games Organising Budget) bei rund 4,8 Milliarden Euro. Für die Deckung der Durchführungskosten werden keine öffentlichen Mittel benötigt. Lediglich für die Paralympischen Spiele ist voraussichtlich ein begrenzter Zuschuss aus der öffentlichen Hand einzuplanen.Den Ausgaben stehen nach derzeitigen Berechnungen Einnahmen von etwa 5,2 Milliarden Euro gegenüber, insbesondere aus Sponsoring, Ticketverkäufen, Vermarktungsrechten sowie Beiträgen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Olympische und Paralympische Spiele würden also mit einem positiven Finanzüberschuss von rund 400 Millionen Euro abgeschlossen werden. Diese Berechnungen basieren auch auf den Erfahrungen der Spiele in Paris 2024 sowie diverser internationaler Sportgroßveranstaltungen. Wie hoch sind die prognostizierten Einnahmepotentiale für KölnRheinRuhr? Die prognostizierten Einnahmepotenziale für Olympische und Paralympische Spiele in KölnRheinRuhr wurden – analog zu den Durchführungskosten – vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) gemeinsam mit externen Partnern berechnet. Nach aktuellem Stand werden Gesamteinnahmen von rund 5,2 Milliarden Euro erwartet.Diese Einnahmen stammen überwiegend aus privaten Quellen. Darunter fallen zum größten Teil Erlöse über internationale und nationale Sponsoringprogramme, Ticketverkäufe sowie Vermarktungsrechte. Diese Berechnungen basieren auch auf den Erfahrungen der Spiele in Paris 2024 sowie diverser internationaler Sportgroßveranstaltungen. Was sind Investitionskosten? Unter Investitionskosten werden Investitionen in die Infrastruktur, Digitalisierung oder Barrierefreiheit verstanden, die im Zusammenhang mit Olympischen und Paralympischen Spielen erforderlich sind, aber nicht für die unmittelbare Durchführung der Wettkämpfe (s. Durchführungskosten) anfallen. Dazu zählen nach Berechnungen des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB)beispielsweise die Modernisierung von Sportstätten oder der Ausbau von Verkehrsanbindungen, die für die Olympischen und Paralympischen Spiele errichtet werden. Diese Investitionen werden dann langfristig und über die Spiele hinaus genutzt und schaffen so einen Mehrwert für die Menschen, Wirtschaft und Sport in der Region. Wie hoch sind die Investitionskosten für KölnRheinRuhr? Bestehende Sportstätten und temporäre Veranstaltungsflächen verfügen bereits heute über international erprobte Verkehrskonzepte und wettkampftaugliche Infrastruktur, die bis 2036, 2040 oder 2044 im Rahmen des regulären Betriebs ohnehin instandgehalten wird. Eine Ausnahme bildet das Olympische und Paralympische Dorf mit Leichtathletikstadion, die zusammen nach den Spielen als Wohnquartier weitergenutzt werden und damit dringend benötigten Wohnraum im Norden Kölns schafft. Eine genaue Kostenaufstellung ist bislang noch in Arbeit.Die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele ist ein Anreiz, ohnehin geplante und notwendige Investitionen – etwa in den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, nachhaltige Mobilität oder Digitalisierung – zielgerichteter und schneller umzusetzen. So könnten beispielsweise der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, emissionsfreie Mobilitätskonzepte oder digitale Infrastrukturen beschleunigt werden und langfristig allen beteiligten Kommunen zugutekommen.Unabhängig von einer möglichen Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele stellt Nordrhein-Westfalen bereits heute erhebliche Mittel für die Modernisierung und Instandhaltung von Sportstätten und Schwimmbädern bereit. Mit Programmen wie „Moderne Sportstätte 2022“ und der Sportmilliarde ist Nordrhein-Westfalen das Bundesland, das mit Abstand die meisten Fördermittel für die sportliche Infrastruktur zur Verfügung stellt. Diese Investitionen sind ein klares Bekenntnis zum Breitensport in Nordrhein-Westfalen und stärken die Sportlandschaft im Land bereits heute nachhaltig. Was bedeutet Bewerbungskosten? Bewerbungskosten sind die Aufwendungen, die bis zur Entscheidung über eine deutsche Bewerbung entstehen – also nach den Berechnungen des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB)z. B. für die Ausarbeitung des Bewerbungskonzepts, notwendige Gutachten für Bereiche wie Verkehr und Nachhaltigkeit, Beteiligungsformate, die Durchführung von Ratsbürgerentscheiden, die Bewerbungskampagne und die Teilnahme am nationalen und internationalen Bewerbungsverfahren. Diese sind klar von den späteren Durchführungskosten und Einnahmepotentialen möglicher Spiele und etwaigen Investitionskosten zu unterscheiden. Wie hoch sind die Bewerbungskosten für KölnRheinRuhr? Die Bewerbung von KölnRheinRuhr um Olympische und Paralympische Spiele ist Teil des nationalen Auswahlverfahrens in Deutschland. Ein Alleinstellungsmerkmal der Bewerbung KölnRheinRuhr ist die breite demokratische Beteiligung der Menschen: Als einzige Bewerberregion führt Nordrhein-Westfalen am 19. April 2026 in allen am Konzept beteiligten nordrhein-westfälischen Kommunen Ratsbürgerentscheide durch. Rund vier Millionen Menschen können dann über die Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele abstimmen, kein anderer Bewerber bezieht mehr Menschen ein.Für die Durchführung der Ratsbürgerentscheide in den beteiligten Kommunen werden voraussichtlich Kosten in Höhe von rund 11Millionen Euro anfallen. Das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt davon 85 Prozent; hierfür sind etwa 9,5 Millionen Euro im Landeshaushalt eingeplant.Für die Erarbeitung des Bewerbungskonzeptes und der Bewerbungskampagne werden dem Land Nordrhein-Westfalen Kosten in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro. entstehen. Die beteiligten Kommunen stellen darüber hinaus eigene Werbeflächen zur Verfügung und unterstützen die Bewerbung KölnRheinRuhr weitere Kommunikationsmaßnahmen im Rahmen ihrer jeweiligen finanziellen Möglichkeiten.Für die Kommunen entstehen derzeit im Wesentlichen anteilige Kosten für die Ratsbürgerentscheide sowie gegebenenfalls für freiwillige, weiterführende Werbemaßnahmen über die Bewerbungskampagne hinaus.Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) unterstützt die Bewerbungskampagnen in den Bewerberregionen mit jeweils rund 300.000 Euro. Die Bundesregierung unterstützt den nationalen Bewerbungsprozess in den Jahren 2025 bis 2027 zusätzlich mit insgesamt 6 Millionen Euro. Deine Meinung ist uns wichtig. Du hast eine Frage oder Anmerkung zur Olympiabewerbung KölnRheinRuhr? Vielen Dank für Deine Nachricht. Wir bearbeiten Deine Anmerkung oder Frage und melden uns schnellstmöglich zurück. Dein Name* Bitte prüfe deinen Namen. Deine E-Mail Adresse* Bitte gib eine gültige E-Mail Adresse an. 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