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VSA Verlag: News & Tipps
VSA Verlag: News & Tipps Bitte unterstützt uns!WerbematerialNews & TippsDas neue ProgrammLesungen | TermineFunny ScienceProgrammbereiche Handel | BestellhinweiseNewsletterWarenkorbDatenschutzImpressum Die Angaben zu Autor*innen, Titel, Untertitel, Umfängen und Erscheinungsterminen sowie die Umschlagabbildungen sind bis zur Veröffentlichung vorläufig, auch Änderungen der Ladenpreise müssen wir uns vorbehalten. Alle Preise enthalten die gesetzliche MwSt. Hinzu kommen ggf. VersandkostenVSA: bei FacebookVSA: bei BlueskyVSA: bei InstagramVSA: bei YouTubeDie schwierigen Zeiten halten an. Pablo Nerudas »Ode an das Buch« hilft weiterhin.VSA: ist Mitglied des Freundes-kreises der Kurt Wolff StiftungVSA: arbeitet mit bei erweiterte Suche KontaktVSA: VerlagAutorInnenBücher von A-ZServicePresse Linke Literaturmesse1.11.–3.11.2024 | Nürnberg | Künstlerhaus, Königstr. 93 Auch VSA: Autoren sind beteiligt:Frank Deppe diskutiert am 1.11. ab 20:00 Uhr mit auf dem Eröffnungsplenum »Rechts um – oder volle Kraft links voraus?«Jörn Schütrumpf stellt sein in Vorbereitung befindliches Buch Fememorde der deutschen Rechten am 2.11. um 17:00 Uhr vor.Kalle Kunkel informiert am 2.11. ab 19:00 Uhr über seinen ebenfalls in Vorbereitung befindlichen Band zum Kampf um die Krankenhäuser.Dirk Neumann gehört zur Redaktion des von Hans-Jürgen Urban herausgegebenen Buches Gute Arbeit gegen Rechts und stellt es am 3.11. ab 11:00 Uhr vor.VSA: Bücher gibt es am Stand von Che & Chandler.Das Elend der Schuldenbremse | Adieu Wachstum? | Erneuerung bei Grünen und Linkspartei? | Die neue Shell-Jugendstudie | USA, Großritannien, China, EU | Kampf um soziale Sicherung u.v.a.m.50 Jahre Analysen & AlternativenEinige Kontinuitäten aus 50 Jahren Verlagsarbeit gibt es in dieser Präsentation.Socialist RegisterIm Socialist Register 2024 – dem Jahrbuchs der Internationalen Linken – werden die Möglichkeiten einer ausgewogenen Weltordnung angesichts der jüngsten Konflikte zwischen den Großmächten der Welt untersucht. Der Oktober als Buchmonat Der Oktober ist und bleibt wegen der Frankfurter Buchmesse vom 16. bis 20. Oktober ein Buchmonat, der allerdings in diesem Jahr von Berichten über die Schwierigkeiten unabhängiger Verlage geprägt wird. So schreibt etwa die Vorstandsvorsitzende der Kurt-Wolff-Stiftung und Verlegerin des Merlin Verlages, Katharina E. Meyer, in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 2. Oktober über die gravierenden Folgen der Veränderungen auf dem Buchmarkt: »Für kleinere unabhängige Verlage ist der Strukturwandel verbunden mit veränderten Einkaufsmodellen, die ihnen den Zugang in den Buchhandel verwehren, und mit schwindender Sichtbarkeit, die sie selbst nicht überwinden können. Zudem sind sie wie die gesamte Branche von gestiegenen Kosten und verändertem Medienkonsum betroffen.« Verlage wie die Edition Nautilus oder der Verbrecher Verlag haben um Spenden für Einzelprojekte oder ganze Programme bitten müssen. Gaston Kirsche schrieb schon im September in der Jungle World, dass dies insbesondere linke Projekte betrifft. In der Tat haben diese anders als der Suhrkamp Verlag, keinen »Gärtner als Mäzen«, wie die FAZ die Übernahme von dessen Aktienmehrheit durch den ehemaligen Hamburger Gartenmarkt- und Baumarkt-Inhaber und Milliardär Dirk Möhrle untertitelte.Auch wir sind von Umsatzrückgängen und erhöhten Kosten betroffen. Aber wir geben nicht klein bei, sondern stellen uns mit unserem Programm dem »rechten Zeitgeist« entgegen. Unsere Mäzene müssen die Leser*innen und Autor*innen sein, indem sie uns weiter unterstützen, damit dies auch in Zukunft gelingt: – durch die Gewinnung neuer Leser*innen (z.B. den Hinweis auf diesen Newsletter, die Verteilung von Werbematerial bei Veranstaltungen)– durch den Kauf von VSA: Büchern– oder, sofern finanziell möglich, durch eine Überweisung auf unser Konto bei der GLS Bank Bochum | IBAN: DE 0343 0609 6720 2812 4100.Danke im Voraus und herzliche Grüße aus HamburgVSA: Autoren auch abseits der Buchmesse aktivViele unserer Autor*innen sind im Buchmonat Oktober auch außerhalb der Messe auf Veranstaltungen unterwegs und stellen ihre Bücher vor (Details in der Übersicht unten), so Torsten Teichert am 9.10. in Hamburg, Thomas Bollwein ebenfalls am 9.10. in Coburg und am 16.10. in Bamberg, Peter Wahl am 17.10. in Bielefeld oder Frank Deppe am 22.10. in Magdeburg. Andere Autor*innen diskutieren bei den Gramsci-Tagen in Brauschweig am 25. und 26.10. mit. Und bei der Linken Literaturmesse in Nürberg, die gleich am ersten Novemberwochenende vom 1.-3.11. stattfindet (genaue Termine demnächst auf deren Internetseite), werden Kalle Kunkel und Jörn Schütrumpf ihre Bücher vorstellen, ebenso wie Dirk Neumann, Bereichsleiter Arbeitsgestaltung und Qualifizierungspolitik beim Vorstand der IG Metall, der an der Redaktion von »Gute Arbeit gegen Rechts« beteiligt war.Warum Krypto keine Alternative istBei Bitcoins handelt es sich zwar nicht um echte Währungen, sondern um ein privates »Fantasiegeld«. Aber nachdem sie eine gewisse Schwelle des Publikumsinteresses überschritten hatten und genügend echtes Geld in den Handel mit den an sich nutzlosen Datenbankeinträgen geflossen war, wurde deutlich, dass sie sich als Spekulationsobjekt eignen. 15 Jahre nach dem Start des Bitcoins wird es Zeit für einen kritischen Überblick und eine vorläufige Bilanz, die Torben Beyer, Catherine Gotschy, Holger Oppenhäuser und Tobias Weißer im AttacBasisText 62 »Spielgeld für den Kasinokapitalismus« ziehen. Es geht um die Vorgeschichte, die Funktionsweise der Blockchain-Datenbank, die dem Bitcoin und anderen Kryptowährungen zugrunde liegt, die Zusammenhänge von Kryptowerten und rechts-libertärer Ideologie, den irrsinnigen Energieverbrauch von Bitcoin und die Greenwashing-Versuche seiner Fans. Um das Ergebnis ihres Fazits vorwegzunehmen: Bitcoin löst gar nichts, sondern ist Teil des Problems. Der sinnlose Energiefresser sollte abgeschaltet und sich auf die Produktion notwendiger Güter im Rahmen der planetaren Grenzen besonnen werden. Let's end Bitcoin – and fix the world!Die Morde der deutschen RechtenAb dem 6. Dezember 1918, als in Berlin eine genehmigte Demonstration zusammengeschossen wurde, mordete sich die deutsche Rechte durch die frühe Weimarer Republik. Prominenteste Opfer waren 1919 Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht, der heute weitgehend vergessene USPD-Vorsitzende Hugo Haase und sein bayrischer Genosse Karl Gareis, Fraktionsvorsitzender im bayerischen Landtag, 1921 der Zentrums-Politiker Matthias Erzberger und 1922 Außenminister Walther Rathenau. Selbst vor einem 19-jährigen Dienstmädchen, Maria Sandmayr aus der Nähe von Dachau – sie hatte zufällig ein Waffenversteck entdeckt –, schreckten die reindeutschen Helden nicht zurück. An die Leiche der Erdrosselten legten sie einen Zettel: »Du Schandweib hast verraten dein Vaterland, du wurdest gerichtet von der schwarzen Hand.« Ein Fememord-Untersuchungsausschuss des Reichstags erfasste nicht nur die Morde, sondern brachte die Hintermänner ins Licht der Öffentlichkeit. Geleitet wurde dieser Ausschuss von Paul Levi (1883–1930), 1919 bis 1921 erster KPD-Vorsitzender, dann Kopf der Linken in der SPD. Diese heute weitgehend vergessene Seite des rechten Terrors dokumentiert und analysiert Jörn Schütrumpf in dem Band »Fememorde der deutschen Rechten«.Handbuch Tarifpolitik und ArbeitskampfNur wenige VSA: Bücher schaffen es in die 5. Auflage. Dieses Handbuch, das in die Bibliothek jedes Betriebs- und Personalrats gehört, ist eines von ihnen. Es enthält nicht nur wichtiges Grundlagenwissen für die gewerkschaftliche Tarifarbeit, sondern auch praxisnahe Tipps zu betrieblichen Arbeitskämpfen. Peter Renneberg vermittelt fundierte Hintergründe über relevante ökonomische Theorien und einschlägige Gesetze auf nationaler wie europäischer Ebene. Und er erklärt, wie und warum sich die betrieblichen Strukturen und gewerkschaftlichen Strategien verändert haben. Es geht dort in die Tiefe, wo andere Handbücher an der Oberfläche steckenbleiben. In der aktualisierten Ausgabe wurden zudem die globalen Entwicklungen seit 2018, insbesondere die weltweite Covid19-Pandemie, die Wirtschaftskrise, der Krieg in der Ukraine und ihre Auswirkungen auf die Arbeits- und Gewerkschaftswelt aufgegriffen. Ein wichtiges Handbuch für Aktive in Betrieb und Gewerkschaft, für Mitglieder in Tarifkommissionen, Betriebs- und Personalräten.Das Elend der SchuldenbremseDie Ampelkoalition war von Beginn an mit einem Konstruktionsfehler gestartet: Man wollte die Schuldenbremse einhalten und keine Steuern erhöhen. Diese Strategie ist gescheitert: Einerseits hat die Wucht der Krisen dieses Konzept überfordert. Andererseits hat das Verfassungsgericht die Umgehung der Schuldenbremse unmöglich gemacht. Deshalb ist für Rudolf Hickel in seiner Flugschrift sonnenklar: Die Schuldenbremse mit ihrer blockierenden Wirkung auf eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung zu streichen und Kredite wieder für öffentliche Investitionen zu nutzen, ist in mehrfacher Hinsicht alternativlos: Ökonomisch wird eine Offensive für Zukunftsinvestitionen ausgelöst. Ökologisch baut dies die Brücke zu einem nachhaltigen Wohlstand.Arbeitsbedingungen auf See und in den Häfengehen Christoph Scherrer und Ismail D. Karatepe in dem von ihnen herausgegebenen Band »Arbeit in der Lieferkette« nach. Die Autor*innen des Bands dokumentieren die Defizite bei der menschenwürdigen Arbeit am Beispiel der »Bananenlieferkette« zwischen der Karibik und Westeuropa, also während des Seetransports von Bananen und der damit verbundenen Vorgänge innerhalb und in der Nähe von Häfen. Im Focus stehen die Handelsrouten von kolumbianischen und costaricanischen Bananen nach Deutschland, die vor allem über den Hamburger Hafen, aber auch über Antwerpen oder den niederländischen Hafen in Vlissingen anlanden. Kolumbien als auch Costa Rica gehören laut der FAO-Datenbank zu den fünf größten Bananen-Exporteuren. Die Studie basiert vor allem auf Befragungen von Seeleuten und Hafenarbeitern und ihrer Organisationen. Ein Ziel besteht darin, deutsche staatliche Stellen und in Deutschland tätige Unternehmen in die Pflicht zu nehmen, und auf eine bessere Einhaltung menschenwürdiger Arbeitsbedingungen auf See und in den Häfen zu drängen.125 Jahre Bücher für alle Bereits am 2. Oktober 1899 eröffnet in Hamburg eine Öffentliche Bücherhalle – gegründet von Bürgern der Stadt. Der Senat der Freien und Hansestadt sah lange keine Notwendigkeit, breiten Schichten der Bevölkerung Zugang zu Büchern zu ermöglichen. Das hat sich geändert, aber noch bis heute sind die ursprünglichen Ziele und Aufgabe der Bücherhallen gültig. Sie werden noch immer betrieben von einer gemeinnützigen Stiftung, die allerdings inzwischen von der Stadt gefördert wird. Hinzugekommen sind über die Jahre neue Veranstaltungsformen wie Lesungen mit Autor*innen, Tauschbörsen, Weiterbildungsberatung, die Unterstützung von Deutsch lernenden Jugendlichen und eine E-Medien-Sprechstunde. 2011 zog die Zentralbibliothek an den Hühnerposten am Hauptbahnhof. Darüber hinaus existieren zwei Bücherbusse sowie Bücherhallen an 32 Standorten in der Stadt. Wer mehr zur Geschichte wissen will, schaue auf der Internetseite des NDR nach. Frisch besprochenNachdem der von Hans-Jürgen Urban herausgegebene Band »Gute Arbeit gegen Rechts« bereits im September in den Blättern für deutsche und internationale Politik »Buch des Monats« war, hat sich auch die Süddeutsche Zeitung lobend über den Band geäußert. Am 22. September schreibt Rudolf Walther u.a.: »Demokratiepolitik in Betrieben ist angesichts der Tatsache, dass sich Rechtspopulismus und menschenfeindlicher Autoritarismus in politischen Institutionen auf allen Ebenen zwischen der EU und den Kommunen festgesetzt haben, von enormer Bedeutung. [...] Das schmale Buch ist eine gelungene Mischung aus theoretisch orientierter Analyse und weniger bekannten Berichten aus dem gewerkschaftlichen Alltag in den Betrieben.« In der September-Ausgabe der Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit »express« notiert Stephan Krull zu dem gleichen Buch: »Mit der Zusammenführung unterschiedlicher Akteure in dieser Publikation« – gemeint sind Wissenschaftler*innen und gewerkschaftliche Aktive in den Betrieben – »wir der Weg sichtbar, der beim Kampf gegen rechts erfolgreich sein kann. Deshalb verdient dieses Buch eine breite Leser*innenschaft.«In ndDIE WOCHE vom 14./15.9.2024 hat Michael Brie das Buch von Claus-Jürgen Göpfert über Jürgen Hinzers Arbeitskampferfahrungen in der Gewerkschaft NGG »Wer nicht hören will, wird bestreikt!« besprochen: »Was man lernen kann aus diesem Buch, ist die Verbindung der Mühen der Ebenen, der kontinuierlichen Arbeit in den Betrieben, des Aufbaus von Vertrauen und der Gewinnung von Arbeitern und Angestellten, mit Aktionen, die zugleich die Belegschaften mobilisieren und durch umfassende Öffentlichkeitsarbeit Rückhalt in der Bevölkerung und Unterstützung bei den Medien und in der Politik schaffen.«Und kaum erschienen, gibt es bereits eine ausführliche Besprechung des neuen Buches von Gine Elsner »Die Ärzte der Waffen-SS und ihre Verbrechen«. Auf der Website mediennerd.de schreibt Daniel Pietrzik: »Ein eindringliches Buch, das eine tiefgründige und gut recherchierte Analyse der Rolle von Ärzten im System der Waffen-SS bietet. Gine Elsner gelingt es, die Komplexität dieses dunklen Kapitels der Medizingeschichte auf eindrucksvolle Weise darzustellen. Die Verbindung zwischen militärischer Medizin und ideologischer Verblendung wird hier schonungslos offen gelegt. Für mich ist dieses Buch eine unverzichtbare Lektüre für alle, die verstehen wollen, wie weit menschliche Grausamkeit in den ›wissenschaftlichen‹ Bereich eindringen kann und welche Verantwortung Mediziner in totalitären Systemen tragen.«Projekt »Schönes China«»Klares Wasser und grüne Berge sind wie Gold und Silber!« ist eines der Losungen, mit der die Regierung der Volksrepublik China den ökologischen Umbau des Landes forcieren will. Der Umweltminister Huang Runqiu erklärte unlängst, die Kampagne des Projekts »Schönes China« sei ein entscheidendes Ziel auf dem Weg zu einem modernen sozialistischen Staat, in die Einzelpersonen, Gemeinden und private wie staatliche Unternehmen einbezogen werden müssen. Aber wie gehen Umweltschutz und zumindest eine Zeit lang noch auf fossilen Technologien basierendes Wirtschaften zusammen? Wie kann China nachhaltig wachsen? Diesen Fragen geht Michael Brie nach und diskutiert die grünen Ziele und Strategien, die sich die Volksrepublik vorgenommen hat. Er sieht den Prozess der ökologischen Modernisierung, der im Unterschied zu dem ins Stocken geratenen Green Deal der EU, von der chinesischen Regierung forciert wird, als umfassende Transformation, die die Produktions- und Lebensweise einer Gesellschaft in ihren technologischen, ökonomischen, sozialen, politischen und kulturellen Strukturen tiefgreifend verändert.Wie verhielten sich Ärzte in der Nazi-Zeit?Die Waffen-SS war weder Militär noch Polizei. Sie war etwas dazwischen, kooperierte mit beiden, sowohl mit der Wehrmacht als auch mit der Polizei und mit den Einsatzgruppen. Im Internationalen Militärgerichtsprozess in Nürnberg wurde sie als verbrecherische Organisation eingestuft. Denn sie war an Kriegsverbrechen beteiligt. Und in ihr waren, wie in allen militärischen Formationen, Ärzte aktiv. Was waren das für Ärzte, die sich zur Waffen-SS meldeten? Wie kamen sie dorthin? Freiwillig? Wurden sie eingezogen? Und in welcher Weise waren die Ärzte der Waffen-SS an Kriegsverbrechen beteiligt? Gine Elsner hat in ihrem neuen Buch Die Ärzte der Waffen-SS auf Basis der biografischen Daten von insgesamt 50 Waffen-SS-Ärzten deren Rolle im nationalsozialistischen Terrorregime untersucht. Unter ihnen Josef Mengele, der von der SS-Division Wiking krankheitshalber ins KZ als Lagerarzt von Auschwitz versetzt wurde, oder der ebenfalls berühmt-berüchtigte Erwin Ding-Schuler, der Lagerarzt im KZ Buchenwald war. Behandelt werden ebenso Fluktuationen der SS-Ärzte zwischen den lagerärztlichen Tätigkeiten in Konzentrationslagern und dem Dienst als Truppenarzt in der Waffen-SS. Es geht auch um Wehrmachtsärzte und ihren Bezug zu Ärzten der Waffen-SS.Ein Sardisches Tagebuch auf den Spuren von GramsciEin etwas neues Format versuchen wir mit dem Buch Gramscis Geist von Christoph Nix (der im Frühjahr die Biografie von Giuseppe Fiori Das Leben des Antonio Gramsci neu herausgegeben hat), der in einem Reisetagebuch Wege aufzeigt, wie man Sardinien neu entdecken kann und dabei immer mal wieder Gramsci begegnet. Aber auch vielen Menschen, die die faszinierende Insel heute mit ihrer Lebensart und Kultur jeden Tag neu bereichern. Nix ist 40 Jahre nach Gramscis Tod zum erste Mal nach Sardinien gereist, seitdem folgten über 50 Besuche auf der Insel. Er knüpfte sich ein starkes Band mit weitreichenden Folgen: gemeinsame Theaterprojekte, eine Oper für Gramsci und politische Begegnungen. Das Tagebuch zeigt Wege quer über die Insel, findet neue Geschichten, ordnet alte Gedanken, ermutigt zu einem persönlichen Zugang zu der Landschaft, der Musik und der Kunst. Der Autor berichtet über Restaurants, Museen, Kirchen, Volkshäuser, Häfen, Festivals und vor allem die Begegnung mit Menschen, die Einsamkeit, das Meer und manchmal auch über Treffen mit Feen und Engeln. Zwischen Dünen und Bergen, Bäumen und Felsen, auf den Plätzen und in den Kirchen wird gelegentlich Gramscis Geist um die Ecke kommen. Uns hat dieses Format der Annäherung an die spannende Insel (einschließlich interessanter Schwatz-Weiß-Fotos und Illustrationen) und an Gramsci gefallen.Das geplante Herbstprogramm 2024steht jetzt vollständig im Netz. Neben den ersten drei demnächst erscheinenden Büchern, über die wir gleich etwas ausführlicher informieren, stellen wir uns absehbaren Herausforderungen (so Klaus Lang mit »Die rechte Mitte« und der Frage nach einer konsvervativen Radikalisierung von CDU und CSU), behandeln grundlegende Themen (»Sozialismus von unten?«) und probieren auch immer mal etwas Neues. Zu Letzteren gehört sicherlich das Sardische Tagebuch mit dem Neugier weckenden Titel »Gramscis Geist«, das wir dieser Tage ebenfalls bereits aus der Druckerei erwarten. Auf den Band »Zeitung ist Kampf« über die Geschichte der Frankfurter Rundschau, die im nächsten Jahr 80 wird, müssen die Leser*innen noch etwas warten. Im Themenschwerpunkt Arbeitswelt geht es diesmal um »Gute Arbeit gegen Rechts« und Arbeitskämpfe insgesamt sowie in Kliniken und an Hochschulen. Ein neuer AttacBasisText zum spannenden Thema Kryptowährungen sowie ein Text gegen das gessen der Opfer vom Fememorden runden das Programm ab. Zu Beginn auf der Internetseite stehen die neu angebotenen Bücher, es folgen die bereits für das Frühjahr 2024 angekündigten Titel. Ein Klick auf die jeweiligen Umschlagentwürfe öffnet die Detailseite mit weiteren Informationen. Wie immer sind die Angaben zu Autor*innen, Titel, Umfängen, Erscheinungsterminen und Ladenpreisen sowie die Umschlagabbildungen bis zum Erscheinen vorläufig, Änderungen also vorbehalten. Die Kolleg*innen im Buchhandel und von der Presse können sich dort schon eine pdf-Datei der Vorschau herunterladen, eine gedruckte Fassung wird in 10 Tagen vorliegen. Die zentralen Themen der Verlagsarbeit insgesamtFalls jemand außerdem aktuelle und bereits früher erschienene Bücher zu den Themen der Verlagsarbeit insgesamt sucht: Wir haben einige davon unter den Rubriken Der Krieg und die Linken | »Neue« Sozialismus-Debatten | Transformationen der Arbeitswelt | Von Klassiker*innen lernen | Gegen Rechts argumentieren | Niemand & Nichts wird vergessen und Klassiker der Verlagsarbeit zusammengestellt.SpendenFür alle diejenigen, die das können und die Arbeit des Verlages durch eine finanzielle Zuwendung unterstützen möchten, gibt es folgendes Spendenkonto: VSA: Verlag Hamburg | GLS Bank BochumIBAN: DE 0343 0609 6720 2812 4100BIC: GENODEM1GLS Zurück pdfDruckenVSA: Verlag | St. Georgs Kirchhof 6 | 20099 Hamburg | DEUTSCHLANDTel +49 / [0]40 / 28 09 52 77-0 | Fax +49 / [0]40 / 28 09 52 77-50E-Mail: info[at]vsa-verlag.de© VSA: Verlag Hamburg GmbH 2024
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