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Einige Eindrücke haben wir im Video zusammengestellt. Vom 5. bis 6.11.2024 trafen sich die Radverkehrsverantwortlichen der Kommunen und Länder zum Wissenstransfer sowie zum fachlichen und kollegialen Austausch in Hannover. Das Motto der 18. Fahrradkommunalkonferenz lautete „Gemeinsam Radverkehr gestalten“. Zum Video 1/4 Webinar am 10.12.2024 Landespflege beim Bau und Betrieb von Radwegen Bei Planung, Bau und Betrieb von Radverkehrsanlagen sind der Schutz von Natur und Landschaft zu berücksichtigen. Während Radverkehrsplanende möglichst komfortable Radverkehrsanlagen schaffen wollen, hat die Landschaftspflege die Auswirkungen auf Bäume, Boden, Wasser und Lebensräume von Tieren im Blick. Radverkehrsplanung und Landespflege müssen sich abstimmen, um Kompromisse zu erarbeiten. Wie dies in der Praxis funktionieren kann und worauf dabei zu achten ist, thematisieren wir in unserem Diskurs am Dienstag gemeinsam mit Winfried Pasligh, Sachgebietsleiter Landespflege und Landschaftsbau von Hessen Mobil. Mehr erfahren 2/4 Webinar am 14.1.2025 Adaptive Beleuchtung von Radwegen Die Beleuchtung von Radwegen kann eine Belastung für die Tierwelt darstellen. Da es bei Dunkelheit in der Regel weniger Radverkehr gibt, sind Beleuchtungsmaßnahmen oft schwer zu rechtfertigen. Eine Lösung kann hier eine adaptive Beleuchtung sein. Dabei leuchten die Laternen dank Sensoren nur in der Nähe von Personen auf dem Weg. Andreas Groot-Körmelink vom Amt für Mobilität und Tiefbau der Stadt Münster berichtet in unserem Diskurs am Dienstag von den Erfahrungen der Stadt mit adaptiver Beleuchtung. Mehr erfahren 3/4 Projektbeispiele Themenkarte Sonderprogramm „Stadt & Land“ Seit 2021 unterstützt der Bund im Rahmen des Sonderprogramms „Stadt und Land“ Investitionen in den Ländern und Kommunen zur Weiterentwicklung des Radverkehrs vor Ort. In der vorliegenden Themenkarte stellen wir Projekte dar, die im Rahmen des Sonderprogramms „Stadt und Land“ gefördert wurden. Mehr erfahren 4/4 MEHR VOM News-RADar Förderfibel Fortbildungen Transferstelle Geförderte Projekte Informieren. Fördern. Fortbilden. Vernetzen. Unsere Mission Unsere Ziele und Aufgaben Wer wir sind Wir sind das Mobilitätsforum Bund, das Wissenszentrum zur aktiven Förderung des Radverkehrs. Wir stehen als zentrale Anlaufstelle des Bundes für das Themenfeld Radverkehr zur Verfügung, insbesondere für die Kommunen und Länder. Dies umfasst auch die Schnittstellen zu anderen Verkehrsmitteln und Mobilitätsthemen. Was wir wollen Wir möchten Sie dabei unterstützen, Verkehr nachhaltiger zu gestalten, Fördermittel zu finden und sich zu vernetzen. Wir wollen dazu beitragen, den Anteil von aktiven und nachhaltigen Mobilitätsformen am gesamten Verkehrsaufkommen deutlich zu erhöhen. Unser Angebot soll den Verkehr sicherer machen und die Verkehrswende befördern. Was wir machen Wir bieten Ihnen Fortbildungen zur Radverkehrsplanung und -förderung, mit ihren Schnittmengen zu anderen Verkehrsmitteln und Mobilitätsthemen. Umfassend informieren wir Sie zum Radverkehr sowie weiteren Themen einer aktiven, nachhaltigen und multi- bzw. intermodalen Mobilität. Wir helfen Ihnen zudem, sich zu vernetzen. Bei uns finden Sie neue Netzwerkformate, Konferenzen sowie Ansprechpartnerinnen und -partner. Transferstelle Sie suchen die passende Fördermöglichkeit oder Beispiele für Ihr Radverkehrsprojekt? Wir sind Ihre zentrale Anlaufstelle! Im persönlichen Gespräch weisen wir Ihnen den Weg zu Lösungsmöglichkeiten für Ihre Herausforderungen. Kontaktieren Sie unsere Hotline unter +49 221 5776 5699 Mehr erfahren Förderfibel Sie möchten Fördermöglichkeiten selber recherchieren? Unsere Förderfibel bietet eine Übersicht über Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten des Bundes und der Länder. Sie können die Suche ganz konkret auf Ihr Bundesland und Ihre Situation anpassen. Informieren Sie sich gerne hier. Mehr erfahren Netzwerkveranstaltungen Digitaler Salon #3 Bringen Sie ein Thema der Radverkehrs-förderung in einer Gruppe gemeinsam inhaltlich voran und vernetzen Sie sich online mit uns und weiteren Akteurinnen und Akteuren. Der Digitale Salon startete am 14.12.23 zum Thema „Gesundheitlicher Nutzen des Radfahrens – ein Gewinn für alle“. Der 3. Teil zum Thema "Radverkehrsförderung als Gesundheitsförderung" fand am 24.4.24 statt. Netzwerk-Event Wir sind da, wo Sie sind: Treffen Sie uns auf einer zentralen Konferenz, auf der wir Ihnen viel Raum für Vernetzung und informellen Austausch bieten. Vom 3. bis 7.7.24 waren wir auf der EUROBIKE in Frankfurt, eine internationale Messe rund um die Themen (Elektro-)Fahrrad und Urban und Future Mobility. Fahrradkommunalkonferenz Lernen Sie die Ansätze zur Radverkehrsför-derung in anderen Kommunen kennen! Die Fahrradkommunalkonferenz gilt als wichtigstes Forum für Netzwerkbildung und Erfahrungsaustausch der kommunalen Radverkehrsverantwortlichen. Die gastgebende Stadt zur 18. Fahrradkommunalkonferenz war Hannover am 5. und 6.11.2024. Im nächsten Jahr sind wir in Landau in der Pfalz. Stiftungsprofessuren Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) fördert an den sieben deutschen Hochschulen die Einrichtung von spezialisierten Masterstudiengängen im Bereich Radverkehr, die sogenannten Stiftungsprofessuren. Erfahren Sie mehr zur Initiative und kommenden Veranstaltungen. Auslandsexkursion Die dreitägige Auslandsexkursion führte vom 3.5. bis 5.5.2023 in die heutige Fahrradstadt Paris. Vor Ort wurde die Transformation der französischen Hauptstadt als „Leuchtturm“ der Radverkehrsförderung und der Radverkehrsinfrastruktur erlebbar gemacht. Digitaler Salon #3 Bringen Sie ein Thema der Radverkehrs-förderung in einer Gruppe gemeinsam inhaltlich voran und vernetzen Sie sich online mit uns und weiteren Akteurinnen und Akteuren. Der Digitale Salon startete am 14.12.23 zum Thema „Gesundheitlicher Nutzen des Radfahrens – ein Gewinn für alle“. Der 3. Teil zum Thema "Radverkehrsförderung als Gesundheitsförderung" fand am 24.4.24 statt. Netzwerk-Event Wir sind da, wo Sie sind: Treffen Sie uns auf einer zentralen Konferenz, auf der wir Ihnen viel Raum für Vernetzung und informellen Austausch bieten. Vom 3. bis 7.7.24 waren wir auf der EUROBIKE in Frankfurt, eine internationale Messe rund um die Themen (Elektro-)Fahrrad und Urban und Future Mobility. Termine Alle Events Fortbildungen Netzwerkveranstaltungen Alle 2024 / 11 Berufsbegleitende Fachfortbildung „Fachplaner für Radverkehr“ - Veranstaltungstyp: Fortbildung - Veranstaltungsort: Dresden 8.11.-21.6.2024 PLANRAD kompakt: Einstiegsseminar Radverkehrsplanung - Veranstaltungstyp: Fortbildung - Veranstaltungsort: Erlangen | Online 26.11.-11.12.2024 2024 / 12 Landespflege beim Bau und Betrieb von Radwegen - Veranstaltungstyp: Webinar - Veranstaltungsort: online 10.12.2024 Termine 11 Dez Roadshow Radverkehr: Hilfe oder Hindernis? Zur medialen Berichterstattung über die Verkehrswende - Veranstaltungstyp: Webinar - Veranstaltungsort: online In der Webinarreihe „Roadshow Radverkehr“ der BMDV-Stiftungsprofessuren gestaltet die Hochschule Karlsruhe im Dezember eine Ausgabe zum Thema "Hilfe oder Hindernis? Zur medialen Berichterstattung über die Verkehrswende". Events 2025 / 3 Rad + Freizeit. Die Bonner ADFC-Radreisemesse - Veranstaltungstyp: Messe & Termin - Veranstaltungsort: Siegburg 9.3.2025 5. Deutscher Fußverkehrskongress - FUKO 2025 - Veranstaltungstyp: Kongress & Termin - Veranstaltungsort: Mainz 11.-12.3.2025 Termine Fortbildungen 2024 / 11 Berufsbegleitende Fachfortbildung „Fachplaner für Radverkehr“ - Veranstaltungstyp: Fortbildung - Veranstaltungsort: Dresden 8.11.-21.6.2024 PLANRAD kompakt: Einstiegsseminar Radverkehrsplanung - Veranstaltungstyp: Fortbildung - Veranstaltungsort: Erlangen | Online 26.11.-11.12.2024 2024 / 12 Verkehrssicherheit: Grundlagen der kommunalen Verkehrssicherheitsarbeit - Veranstaltungstyp: Fortbildung - Veranstaltungsort: Berlin 12.-13.12.2024 Termine Netzwerkveranstaltungen 2025 / 11 Berufsbegleitende Fachfortbildung „Fachplaner für Radverkehr“ - Veranstaltungstyp: Fortbildung & Netzwerkveranstaltung - Veranstaltungsort: Dresden 7.11.-9.5.2025 Termine Bleiben Sie mit uns auf dem Laufenden! Holen Sie sich die aktuellen Nachrichten per News-RADar in den Fahrradkorb! Monatlicher Newsletter In unserem monatlichen Newsletter bieten wir neben aktuellen Nachrichten auch Neuigkeiten zu Fortbildungen, Förderprogrammen, Terminen und weiteren Aktivitäten. Zur Anmeldung Themenkarte Karte Liste Aktueller Fokus: Fahrradbrücken Klicken Sie links auf die Kartenmarkierungen, um ein Projektbeispiel auszuwählen und weitere Informationen dazu zu erhalten. Sie können auch zwischen der Karten- und Listenansicht wechseln. Unsere Themenkarte zeigt eine Auswahl von Projekten zu einem bestimmten Thema. Aktuell stellen wir eine Auswahl entsprechender Beispiele und Lösungen zum Fahrradinfrastrukturelement Fahrradbrücke in Deutschland vor. Die Bundesregierung unterstützt u. a. Investitionen in den Ländern und Kommunen zur Weiterentwicklung des Radverkehrs vor Ort, fördert innovative und modellhafte Baumaßnahmen für den Radverkehr und Projekte zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP). Sie kennen neue Projekte, Studien oder andere Veröffentlichungen? Wir bauen für Sie nach und nach einen Wissenspool auf, in dem Sie umfassend nach Projekten und auch Studien, Berichten, Statistiken, Regelwerken, Rechtsrahmen etc. recherchieren können. Tragen Sie zur Vielfalt und Aktualität des Wissenspools bei: Senden Sie uns gerne eine E-Mail mit einem Link oder dem entsprechenden Dokument an mobilitaetsforum@balm.bund.de! Wir setzen uns dann mit Ihnen in Verbindung. Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge! Wissenswertes Grüne Welle bei schlechtem Wetter für Radfahrende Freie Fahrt für Fahrräder - In Münster startet ein ungewöhnlicher Verkehrsversuch. Eine Wetterampel schaltet bei Regen und Schnee für Fahrradfahrende automatisch auf Grün. Sobald es regnet, werden in der Ampel Wärmebildkameras aktiviert, die bereits ab fünfzig Metern Entfernung nahende Zweiradfahrende erkennen sollen. In Oldenburg läuft bereits ein Test. Umfrage: Ungerechte Flächenverteilung 58 Prozent der Deutschen halten die Aufteilung des Verkehrsraumes für ungerecht, wie aus einer Umfrage hervorgeht. Benachteiligt sind demnach aus Sicht der Befragten vor allem Radfahrende (51 Prozent) sowie Fußgängerinnen und Fußgänger (41 Prozent). Paradigmenwechsel im Fahrradverkauf Das E-Bike ist der Motor der deutschen Fahrradbranche. 2023 wurden in Deutschland mit 53 Prozent (2022: 48 Prozent) erstmals mehr E-Bikes als klassische Fahrräder (47 Prozent) verkauft. 1,9 Millionen abgesetzte klassische Räder (47 Prozent) stehen 2023 rund 2,1 Millionen E-Bikes gegenüber. 84 Millionen Fahrräder in Deutschland Nach aktuellen Berechnungen des Zweirad-Industrie-Verbands (ZIV) verfügen zumindest statistisch jede Bundesbürgerin und jeder Bundesbürger über ein Fahrrad. Der Fahrradbestand in Deutschland ist 2023 auf 84 Millionen Einheiten gewachsen - mit einem Anteil von ca. elf Millionen E-Bikes. Erhebung der Nutzungshäufigkeit von Smartphones durch Pkw-Fahrer, Radfahrer und Fußgänger Zum Beobachtungszeitpunkt im Sommerhalbjahr 2022 nutzten 7,4 Prozent der Zufußgehenden ihr Smartphone aktiv, bei den beobachteten Pkw-Fahrenden 4,9 Prozent und bei den Fahrradfahrenden 3,6 Prozent. Damit nutzte mehr als jede oder jeder zehnte Beobachtete das Smartphone aktiv oder zumindest potenziell. Berlin - 1/3 pendelt pedalgetrieben Etwa ein Drittel der Pendler*innen in Berlin nutzen das Fahrrad für den täglichen Weg zur Arbeit, Schule oder Universität (rund 32 Prozent). Damit hat die Metropole den höchsten Fahrrad-Pendler*innen Anteil Deutschlands, gefolgt von Sachsen, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und Bremen. Der Deutschland-Durchschnitt liegt bei 25 Prozent. STADTRADELN 2023 setzt starkes Zeichen 1.108.698 Menschen sind in 2.836 Kommunen mit mehr als 227 Millionen Kilometern in diesem Jahr beim Stadtradeln 2023 für mehr Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität geradelt (Nachmeldungen noch möglich). Radlogistik-Branche wächst In der Radlogistik-Branche waren Ende 2022 ca. 4.200 Beschäftigte in Deutschland tätig. Gegenüber dem Vorjahr wurden in der Branche im Jahr 2022 insgesamt 1.250 neue Stellen geschaffen. Der Umsatz der Radlogistik-Branche ist von 120 Millionen Euro im Jahr 2021 auf 175 Millionen Euro im Jahr 2022 gewachsen. E-Lastenrad-Verkauf boomt Im Jahr 2023 wurden rund 235.250 Lastenräder in Deutschland verkauft. Dies entspricht einem Wachstum von 10,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Summe der verkauften E-Cargobikes, also von Lastenrädern mit elektrischer Unterstützung, legte um 14,5 Prozent auf 189.000 zu. Mangelnde Fahrrad-Infrastruktur Radfahrende sind laut der Europäischen Kommission die einzige Gruppe von Straßenverkehrsteilnehmenden in der EU, "bei der in den letzten zehn Jahren – vor allem aufgrund der nach wie vor schlecht ausgebauten Infrastruktur – kein deutlicher Rückgang bei der Anzahl der Unfallopfer zu verzeichnen ist". Fahrradwirtschaft schafft Arbeitsplätze In der deutschen Fahrradwirtschaft arbeiteten 2019 rund 281.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und Selbstständige. Davon waren 66.000 Personen in den drei Kernbereichen Herstellung, Handel und Dienstleistungen tätig. Der Anteil des Fahrradtourismus lag bei etwa 204.000 Beschäftigten. Verbessertes Sicherheitsgefühl 63 Prozent der Radfahrenden in Deutschland gaben 2021 an, sich sehr oder eher sicher zu fühlen. Dies entspricht einem Zuwachs um sieben Prozentpunkte verglichen mit 2019. Frauen fühlen sich deutlich unsicherer als Männer. Bis zu 1,5 Millionen zusätzliche Fahrradabstellplätze an Bahnhöfen Deutschland braucht bis 2030 mehr Fahrradabstellplätze an Bahnhöfen. Das hat die Studie „Fahrradparken an Bahnhöfen“ im Rahmen der wissenschaftlichen Beratung des BMDV zur Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie gezeigt. Berufspendler: Ein Fünftel fährt Rad 21 Prozent der Berufstätigen nutzen das Fahrrad auf dem Weg zu Arbeit. Bei Auszubildenden steigt dieser Anteil auf 27 Prozent. Wer nicht das Rad nimmt, begründet dies meistens mit dem zu weiten Weg, der Dauer der Fahrt oder dem Wetter. Radverkehr wichtiger Teil der Verkehrswende Knapp zwei Drittel der Haushalte, die mehrmals pro Woche den Pkw nutzen, können sich einer Umfrage zufolge vorstellen, künftig mehr Fahrrad zu fahren. Drei Viertel sehen die Möglichkeit, künftig häufiger auf den ÖPNV umzusteigen. Radverkehr ist platzsparend Separat geführte Fahrradwege in der Stadt benötigen bis zu 67 Prozent weniger Fläche im Vergleich zu Kfz-Fahrstreifen mit entsprechender Kapazität. Radabstellanlagen beanspruchen sogar nur zehn Prozent der Fläche eines Pkw-Stellplatzes. Radfahren stärkt Gesundheit Bereits 30 Minuten tägliches Radfahren senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um mehr als 50 Prozent. Es kann zudem weiteren typischen Zivilisationskrankheiten wie Diabetes vorbeugen. Fahrrad ist schnellstes Verkehrsmittel Auf Strecken mit einer Länge von bis zu vier Kilometern ist das Fahrrad in urbanen Räumen häufig das schnellste Verkehrsmittel. Für ein Elektrofahrrad gilt dies sogar auf den ersten neun Kilometern. Quellen Quellen Grüne Welle bei schlechtem Wetter für Radfahrende Freie Fahrt für Fahrräder - In Münster startet ein ungewöhnlicher Verkehrsversuch. Eine Wetterampel schaltet bei Regen und Schnee für Fahrradfahrende automatisch auf Grün. Sobald es regnet, werden in der Ampel Wärmebildkameras aktiviert, die bereits ab fünfzig Metern Entfernung nahende Zweiradfahrende erkennen sollen. In Oldenburg läuft bereits ein Test. Quelle: WDR Nachrichten, verfügbar unter https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/wetter-ampel-muenster-100.html (zuletzt abgerufen am 25 11.2024). Umfrage: Ungerechte Flächenverteilung 58 Prozent der Deutschen halten die Aufteilung des Verkehrsraumes für ungerecht, wie aus einer Umfrage hervorgeht. Benachteiligt sind demnach aus Sicht der Befragten vor allem Radfahrende (51 Prozent) sowie Fußgängerinnen und Fußgänger (41 Prozent). Quelle: TÜV-Verband: TÜV Mobility Studie 2024, verfügbar unter https://www.tuev-verband.de/pressemitteilungen/verkehrssicherheit-mehrheit-haelt-verteilung-des-verkehrsraums-fuer-ungerecht (zuletzt abgerufen am 6.6.2024). Paradigmenwechsel im Fahrradverkauf Das E-Bike ist der Motor der deutschen Fahrradbranche. 2023 wurden in Deutschland mit 53 Prozent (2022: 48 Prozent) erstmals mehr E-Bikes als klassische Fahrräder (47 Prozent) verkauft. 1,9 Millionen abgesetzte klassische Räder (47 Prozent) stehen 2023 rund 2,1 Millionen E-Bikes gegenüber. Quelle: Zweirad-Industrie-Verband (ZIV): Marktdaten 2023: Fahrradbranche trotzt negativem Konsumklima; online verfügbar unter: https://www.ziv-zweirad.de/2024/03/13/marktdaten-2023-fahrradbranche-trotzt-negativem-konsumklima/ (zuletzt abgerufen am 14.3.2024). 84 Millionen Fahrräder in Deutschland Nach aktuellen Berechnungen des Zweirad-Industrie-Verbands (ZIV) verfügen zumindest statistisch jede Bundesbürgerin und jeder Bundesbürger über ein Fahrrad. Der Fahrradbestand in Deutschland ist 2023 auf 84 Millionen Einheiten gewachsen - mit einem Anteil von ca. elf Millionen E-Bikes. Quelle: Zweirad-Industrie-Verband e. V. (ZIV), Marktdaten 2023, abzurufen unter: https://www.ziv-zweirad.de/2024/03/13/marktdaten-2023-fahrradbranche-trotzt-negativem-konsumklima/ (zuletzt abgerufen am 14.3.2024). Erhebung der Nutzungshäufigkeit von Smartphones durch Pkw-Fahrer, Radfahrer und Fußgänger Zum Beobachtungszeitpunkt im Sommerhalbjahr 2022 nutzten 7,4 Prozent der Zufußgehenden ihr Smartphone aktiv, bei den beobachteten Pkw-Fahrenden 4,9 Prozent und bei den Fahrradfahrenden 3,6 Prozent. Damit nutzte mehr als jede oder jeder zehnte Beobachtete das Smartphone aktiv oder zumindest potenziell. Quelle: "Erhebung der Nutzungshäufigkeit von Smartphones durch Pkw-Fahrer, Radfahrer und Fußgänger 2022", Forschungsprogramm Straßenverkehrssicherheit FE 82.0749/2020. Quelle: Kurzfassung vom 30.6.2023, Institut für empirische Soziologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Internet: http://www.ifes.uni-erlangen.de Berlin - 1/3 pendelt pedalgetrieben Etwa ein Drittel der Pendler*innen in Berlin nutzen das Fahrrad für den täglichen Weg zur Arbeit, Schule oder Universität (rund 32 Prozent). Damit hat die Metropole den höchsten Fahrrad-Pendler*innen Anteil Deutschlands, gefolgt von Sachsen, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und Bremen. Der Deutschland-Durchschnitt liegt bei 25 Prozent. Quelle: "Anteil der Pendler*innen die mit dem Fahrrad pendeln - Berlin: 1/3 pendelt pedalgetrieben" von statista, Quelle: statista consumer insights online verfügbar unter: https://de.statista.com/infografik/30262/anteil-der-pendlerinnen-die-mit-dem-fahrrad-pendeln/ (zuletzt abgerufen am 11.7.2023). STADTRADELN 2023 setzt starkes Zeichen 1.108.698 Menschen sind in 2.836 Kommunen mit mehr als 227 Millionen Kilometern in diesem Jahr beim Stadtradeln 2023 für mehr Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität geradelt (Nachmeldungen noch möglich). Quelle: Stadtradeln - Radeln für ein gutes Klima, Ergebnisse, online verfügbar unter https://www.stadtradeln.de/ergebnisse (zuletzt abgerufen am 5.10.23) Radlogistik-Branche wächst In der Radlogistik-Branche waren Ende 2022 ca. 4.200 Beschäftigte in Deutschland tätig. Gegenüber dem Vorjahr wurden in der Branche im Jahr 2022 insgesamt 1.250 neue Stellen geschaffen. Der Umsatz der Radlogistik-Branche ist von 120 Millionen Euro im Jahr 2021 auf 175 Millionen Euro im Jahr 2022 gewachsen. Quelle: Radlogistik Verband Deutschland e. V.: Radlogistik-Branchenreport 2023, online verfügbar unter: https://rlvd.bike/wp-content/uploads/2023/03/Branchenreport_Radlogistik-2023-1.pdf (zuletzt abgerufen am 2.6.2023). E-Lastenrad-Verkauf boomt Im Jahr 2023 wurden rund 235.250 Lastenräder in Deutschland verkauft. Dies entspricht einem Wachstum von 10,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Summe der verkauften E-Cargobikes, also von Lastenrädern mit elektrischer Unterstützung, legte um 14,5 Prozent auf 189.000 zu. Quelle: Zweirad Industrie Verband (ZIV): ZIV-Marktdaten Fahrräder und E-Bikes 2023: Die Zahlen im Detail, online verfügbar unter: https://www.ziv-zweirad.de/ziv-marktdaten-fahrraeder-und-e-bikes-2023-die-zahlen-im-detail/ (zuletzt abgerufen am 13.3.2024). Mangelnde Fahrrad-Infrastruktur Radfahrende sind laut der Europäischen Kommission die einzige Gruppe von Straßenverkehrsteilnehmenden in der EU, "bei der in den letzten zehn Jahren – vor allem aufgrund der nach wie vor schlecht ausgebauten Infrastruktur – kein deutlicher Rückgang bei der Anzahl der Unfallopfer zu verzeichnen ist". Quelle: Pressemeldung der Europäische Kommission vom 21. Februar 2023 "Straßenverkehrssicherheit in der EU: Anzahl der tödlich Verunglückten unter vorpandemischem Niveau – weiterhin jedoch zu langsame Fortschritte", Hrsg.: Europäische Kommission, abzurufen unter: https://germany.representation.ec.europa.eu/news/verkehrssicherheit-der-eu-nach-der-pandemie-wieder-mehr-verkehrstote-auf-europas-strassen-2023-02-21_de (zuletzt abgerufen am 28.2.2023). Fahrradwirtschaft schafft Arbeitsplätze In der deutschen Fahrradwirtschaft arbeiteten 2019 rund 281.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und Selbstständige. Davon waren 66.000 Personen in den drei Kernbereichen Herstellung, Handel und Dienstleistungen tätig. Der Anteil des Fahrradtourismus lag bei etwa 204.000 Beschäftigten. Quelle: Rudolph, F., Giustolisi, A., Butzin, A., & Amon, E. (2020). Branchenstudie Fahrradwirtschaft in Deutschland: Unternehmen, Erwerbstätige, Umsatz. Wuppertal Institut; Institut Arbeit und Technik der Westfälischen Hochschule. Verbessertes Sicherheitsgefühl 63 Prozent der Radfahrenden in Deutschland gaben 2021 an, sich sehr oder eher sicher zu fühlen. Dies entspricht einem Zuwachs um sieben Prozentpunkte verglichen mit 2019. Frauen fühlen sich deutlich unsicherer als Männer. Quelle: Sinus Markt- und Sozialforschung GmbH: Fahrrad-Monitor Deutschland 2021, gefördert durch das Bundeministerium für Digitales und Verkehr (BMDV), Seite 9, online verfügbar unter: https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/StV/fahrrad-monitor-2021.pdf?__blob=publicationFile (zuletzt abgerufen am 15.2.2022). Bis zu 1,5 Millionen zusätzliche Fahrradabstellplätze an Bahnhöfen Deutschland braucht bis 2030 mehr Fahrradabstellplätze an Bahnhöfen. Das hat die Studie „Fahrradparken an Bahnhöfen“ im Rahmen der wissenschaftlichen Beratung des BMDV zur Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie gezeigt. Quelle: Infostelle Fahrradparken, gefördert durch das Bundeministerium für Digitales und Verkehr (BMDV), online verfügbar unter: https://radparken.info/ Berufspendler: Ein Fünftel fährt Rad 21 Prozent der Berufstätigen nutzen das Fahrrad auf dem Weg zu Arbeit. Bei Auszubildenden steigt dieser Anteil auf 27 Prozent. Wer nicht das Rad nimmt, begründet dies meistens mit dem zu weiten Weg, der Dauer der Fahrt oder dem Wetter. Quelle: Sinus Markt- und Sozialforschung GmbH: Fahrrad-Monitor Deutschland 2021, gefördert durch das Bundeministerium für Digitales und Verkehr (BMDV), Seite 12, online verfügbar unter https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/StV/fahrrad-monitor-2021.pdf?__blob=publicationFile (zuletzt abgerufen am 15.2.2022). Radverkehr wichtiger Teil der Verkehrswende Knapp zwei Drittel der Haushalte, die mehrmals pro Woche den Pkw nutzen, können sich einer Umfrage zufolge vorstellen, künftig mehr Fahrrad zu fahren. Drei Viertel sehen die Möglichkeit, künftig häufiger auf den ÖPNV umzusteigen. Quelle: KfW Research: Verkehrswende in Deutschland braucht differenzierte Ansätze in Stadt und Land, Januar 2022, online verfügbar unter: https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-Fokus-Volkswirtschaft/Fokus-2022/Fokus-Nr.-363-Januar-2022-Verkehrswende.pdf?utm_source=POLITICO.EU&utm_campaign=d299db1c9c-EMAIL_CAMPAIGN_2022_01_12_05_59&utm_medium=email&utm_term=0_10959edeb5-d299db1c9c-190892252 (zuletzt abgerufen am 15.2.2022). Radverkehr ist platzsparend Separat geführte Fahrradwege in der Stadt benötigen bis zu 67 Prozent weniger Fläche im Vergleich zu Kfz-Fahrstreifen mit entsprechender Kapazität. Radabstellanlagen beanspruchen sogar nur zehn Prozent der Fläche eines Pkw-Stellplatzes. Quelle: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) (Herausgeber): Nationaler Radverkehrsplan 3.0, online verfügbar unter: https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/StV/nationaler-radverkehrsplan-3-0.pdf?__blob=publicationFile, zuletzt abgerufen am: 8.11.2021, Seite 11; Fraunhofer ISI, PTV, ifok (2021): „Wirkungen des Radverkehrs auf Menschen, Kommunen, Wirtschaft und Umwelt“. Erarbeitet im Rahmen der prozessualen sowie fachlich-inhaltlichen Unterstützung des BMVI bei der Erarbeitung des Nationalen Radverkehrsplans 3.0. Radfahren stärkt Gesundheit Bereits 30 Minuten tägliches Radfahren senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um mehr als 50 Prozent. Es kann zudem weiteren typischen Zivilisationskrankheiten wie Diabetes vorbeugen. Quelle: Reiner, Miriam; Niermann, Christina; Jekauc, Darko; Woll, Alexander (2013): Long-term health benefits of physical activity – a systematic review of longitudinal studies. In: BMC public health 13, S. 813. DOI: 10.1186/1471-2458-13-813. Fahrrad ist schnellstes Verkehrsmittel Auf Strecken mit einer Länge von bis zu vier Kilometern ist das Fahrrad in urbanen Räumen häufig das schnellste Verkehrsmittel. Für ein Elektrofahrrad gilt dies sogar auf den ersten neun Kilometern. Quelle: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) (Herausgeber): Nationaler Radverkehrsplan 3.0, online verfügbar unter: https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/StV/nationaler-radverkehrsplan-3-0.pdf?__blob=publicationFile, zuletzt abgerufen am: 8.11.2021, Seite 11; Fraunhofer ISI, PTV, ifok (2021): „Wirkungen des Radverkehrs auf Menschen, Kommunen, Wirtschaft und Umwelt“. Erarbeitet im Rahmen der prozessualen sowie fachlich-inhaltlichen Unterstützung des BMVI bei der Erarbeitung des Nationalen Radverkehrsplans 3.0. Vernetzen Sie sich mit uns auf Wenn Sie Dienste dieses Anbieters nutzen, kann es sein, dass Nutzungsdaten erfasst und gegebenenfalls in Serverprotokollen gespeichert werden. 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